|
Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! Solidarität mit Israel! Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus am 12. Juni 2010 Redebeitrag der Aufgelösten Gruppe Magdeburg |
Reden und Grußworte
Eröffnungsrede:
Tjark Kunstreich
Grußwort:
Thomas von der Osten-Sacken
Grußwort:
Bündnis gegen Antisemitismus Kassel
Redebeitrag:
HUmmel-Antifa (Berlin)
Redebeitrag:
Georg-Weerth-Gesellschaft Köln
Redebeitrag:
Hedonistische Mitte - Brigade Mondän
Redebeitrag:
Redaktion Bahamas
Redebeitrag:
Aufgelöste Gruppe Magdeburg
Redebeitrag:
ag „no tears for krauts“ Halle |
WER DIE LINKSPARTEI WÄHLT,
WÄHLT DEN WELTWEITEN DSCHIHAD
Alles, was Deutschland so hässlich macht, sammelt,
konzentriert und findet sich in der Linkspartei. Auch wenn die
einzelnen ihrer Mitglieder einander spinnefeind sein mögen, sie
eint der gemeinsame Wille zur Israelkritik. Bei Gregor Gysi
klingt die so: „Israel versucht seit geraumer Zeit den
Gazastreifen, in dem es seine Besatzung aufgegeben hat,
abzuriegeln. Dazu hat Israel kein Recht.“. Ein Arbeitskreis
seiner Partei, der sich den Namen „Schalom“ (zu deutsch:
Frieden) gegeben hat, pflichtet ihm bei: „Die Blockade muss
und wird verschwinden, sobald Hamas Israels Existenzrecht
anerkennt und dem Terror abschwört.“
Israelkritik, das ist der die Tat vorbereitende Vorwurf gegen das
konkrete militärische Vorgehen des jüdischen Staates. Sie ist die
Sache von Politkadern, die mit allem, was sie anfangen, Staat
machen wollen und deshalb Israel hassen. Sie hassen Israel,
weil die Existenz dieses Staates das Hohngelächter über ihre ist.
Denn Israel ist nichts als die Bewaffnung seiner Bürger und ihr
Kampf dafür, dass nie wieder ein Antisemit Hand an einen
Juden legen kann. Israel ist die Staat gewordene Emanzipation
der Juden von der Politik und all jenen, die sie mit ihnen und
gegen sie betreiben wollen. Jeder seiner Kriege, jede Vergeltung
der die Judenvernichtung ins Werk setzenden Raketenangriffe,
jede Blockade gegen Gaza zeigt denen, die nach Auschwitz
weiter die repressive Egalität umsetzen, d.h. deutschen Staat
machen wollen, dass sie im Unrecht sind. Sie sind im Unrecht,
weil nichts als die Rettung des Individuums, des einzelnen,
besonderen, bedrohten und schwachen Menschen noch Politik
zu rechtfertigen vermag. Die Kritik an der Politik Israels, das ist
die Kritik der Linkspartei, die Volkspartei sein will. Ihre Kritik
ist der Angriff gegen den Widerstand der bedrängten Kreatur
gegen die physische Auslöschung. Weil solche Kritik
ungeheuerlich ist und ausgesprochen auch so erscheint, müssen
sie Israelkritiker über die Praxis der Vernichtung schweigen
oder lügen und machen das auch. Israelkritik, das ist der
fortlebende Geist des Judenmordes.
Wer dies bis zu den Ereignissen auf der Mavi Marmara nicht
gesehen hat, den trifft der Vorwurf, Israel und das linke
Gewissen der Deutschen nicht verstanden zu haben. Wer es jetzt
nicht sieht, der ist nicht blind, nicht dumm, nicht kindlich oder
unwissend, wer es jetzt nicht sieht, der will es nicht sehen, weil
er sich eine feine Rechnung ohne den Wirt gemacht hat, nach
der sein persönliches Bündnis mit den Raubmördern ihn vor
deren Schandtaten bewahren wird.
Wenn zwei Abgeordnete des deutschen Bundestages ein Schiff
mit dem Ziel betreten, eine israelische Seeblockade zu
durchbrechen; wenn sie dazu ein Bündnis mit Islamisten
eingehen, die nur eines, Juden töten und (was dasselbe ist) einen
Sieg über Israels Armee erringen wollen, dann sind es nicht
Blinde, sondern Lügner, die Israel einen Angriff in die Schuhe
schreiben und den vor Hass schäumenden Linken auch nur ein
Wort drucken oder übertragen, anstelle ihre Tat als das zu
denunzieren, was sie war: ein bewaffneter Angriff gegen Israel,
eine Propagandaktion im Bündnis mit der und für die Hamas,
ein Aktionspakt mit Judenmördern gegen die Juden, ein
Transport humanitärer Güter für den Krieg gegen Israel, eine
Lüge, die zum Mord schreitet und den Frieden im Munde führt.
Kurz: es war die praktisch gewordene Israelkritik, die aller Welt
gezeigt hat, dass ihr Lamento über Israels Kriege und Blockaden
das der verfolgenden Unschuld ist, die es auf das Leben der
Juden abgesehen hat.
Gregor Gysi war der erste, der am 31.Mai, wenige Stunden nach
den ersten Berichten von der Mavi Marmara, ganz genau
bescheid wusste und eine Pressemitteilung herausgab, laut der
israelische Soldaten einseitig das Feuer auf „friedliche
Menschen“ eröffnet haben. Später gab es von der Linkspartei
nicht etwa eine öffentliche Entschuldigung für solche Hetze im
Stil des Stürmers, sondern noch mehr davon. Mit „Die Herrschaft
über die Bilder haben jetzt die Israelis“ tat die Linksfraktion im
Reichstag einen Tag, nachdem Gysi ein israelisches Massaker
erschaffen hatte, kund, was alle Antisemiten über die Medien
wissen und machte sich damit, wie schon so oft zuvor, zu ihrer
politischen Partei.
Gysi macht sich zum deutschen Sprecher der Hamas und verlangt
„vom Bundespräsidenten, vom Bundestagspräsidenten, von der
Bundeskanzlerin und vom Bundesaußenminister, dass sie sich
unverzüglich gegenüber der israelischen Regierung für [...] das
Ende der rechtswidrigen Abriegelung des Gazastreifens
einsetzen.“ Guido Westerwelle verlangt von der israelischen
Regierung das, was Gysi von ihm will. Die Zeitungen drucken die
Bluttat der antizionistischen Furie zum Angriff israelischer
Soldaten auf friedliebende Lieferanten humanitärer Güter für
Gaza. Barack Obama sagt einen Termin mit Netanjahu ab und
telefoniert mit Erdogan, der zuvor Israel „Bestrafung“ angedroht
hat, wie der antisemitische Mob, der in Istanbul und allen
europäischen Großstädten hetzt und demonstriert. Die Israelkritik,
deren Avantgarde in Deutschland die Linkspartei ist, verwirklicht
sich als Einheit der antisemitischen Banden und der politischen
Rackets, als Ideologie, die ihre Verschmelzung im Weltkrieg
gegen Israel vorbereitet.
Der Bundesarbeitskreis Schalom in der Linkspartei zeigt, wozu so
ein Bündnis aus „israelsolidarischen“ und Hamas-nahen
Israelkritikern führt. Diese dem Frieden sich verpflichtet fühlende
Gruppe schreibt eine Erklärung „zu den Reaktionen auf den Stopp
der Free-Gaza-Flottilie“, weil sie über die Vorgänge auf der Mavi
Marmara Stillschweigen bewahren möchte und genau das mit so
einer Erklärung können. Sie lassen sich auf anderthalb Seiten
über die Besatzung der Friedensflotte aus aber erwähnen nicht
einmal, dass diese einen bewaffneten Angriff auf israelische
Soldaten geplant und durchgeführt hat. Wer wie der BAK
Schalom schreibt: „Es ist bedauerlich, dass die drei Linken-
Politiker_innen - Norman Paech, Annette Groth sowie Inge Höger
- in diese gefährliche Situation gelangten“ ist sich mit ihnen einig
darin, dass sie Opfer einer jüdischen Aggression wurden und
nicht etwa zur Rechenschaft gezogen werden müssen wegen ihres
Angriffes auf Israel und ihrer Duldung des Lynchens der
israelischen Soldaten durch ihre islamistischen Bündnispartner.
Diese abscheulichen Taten interessieren Politiker wie vom BAK
Schalom einen Scheißdreck, weil sie wissen: „Die Infragestellung
der israelischen Blockadepolitik kann [!] niemandem zum
Vorwurf gemacht werden.“ Sie schreiben „kann“ und meinen
„darf“, weil sie im autoritären Umlügen von Ideologie in
Wahrheit ihre Freiheit finden.
Nachdem diese mit „Schalom“ grüßenden Hippies für „Solidarität
mit den Palästinenser_innen“ über drei Seiten die Antisemiten
ihrer Partei zu unwissenden und unmündigen Opfern
umgeschrieben haben, muss dann auch feststehen, dass die Juden
selbst schuld sind (sein müssen) am Antisemitismus. „Das
tragisch ausgegangene Manöver zur Durchsetzung der Blockade
war Öl für das Feuer des antisemitischen Mobs.“ und nicht etwa
Gregor Gysis antisemitische Propaganda.
Jeder, der es mit der Linkspartei hält, stellt sich auf die Seite des
als Propaganda längst geführten Weltkriegs gegen Israel. Die
Linkspartei ist die Partei des Dschihad, ihre Mitglieder seine
Parteigänger.
Aufgelöste Gruppe, Magdeburg, 10.6.2010
V.i.S.d.P: Lutz Bergmann, Hegelstraße 5, 39104 Magdeburg