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Bahamas Nr. 59
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Verschwörung gegen Amerika? Das Verhältnis von Vernunft und Unvernunft untersucht Karl Nele im Fall der Minarettabstimmung. Die Schweiz im Widerstand gegen die europäische Kultur. Der Elitedünkel Frei nach Thilo Sarrazin spricht dem linken Mittelstand aus dem Herzen. Justus Wertmüller über die Irrungen der Verteidiger Sarrazins und die Nähe seiner vermeintlichen Gegner zu ihm. Wer Im Geiste Winston Churchills handelt, kann eigentlich kein schlechter Mensch sein. Sören Pünjer über die English Defence League und ihre Feinde. Alan Poseners Billiges Benedikt-Bashing verrät, dass Gegenaufklärung und Papstgegnerschaft die zwei Seiten einer Medaille sind. Von Uli Krug Die Kritik maximieren zu wollen setzt voraus, diejenigen an ihrer Sprache zu erkennen, die den Zionismus diskreditieren. Justus Wertmüller über Hamburger Cineasten und Diskursschufte. Vor Hamburger Zumutungen warnt die Aufgelöste Gruppe Magdeburg und wendet sich Wider die linke Solidarität und ihre Teilhaber. Dokumentation des Flugblattes. Scheiß Magdeburg!, ruft die ag no tears for krauts Halle Richtung Hamburg aus. Dokumentation des Flugblattes. Wieso die Redaktion Bahamas auf den Markt der Argumente und nicht auf das Kartell der Meinungen setzt. Ein Aufruf zum krit1ischen Einmarsch in Hamburg und anderswo. Wie sich Ein Traum von einem Präsidenten als der Alptraum Barack Obama entpuppt, erläutert Bernd Volkert unter besonderer Berücksichtigung John F. Kennedys. Reden bis zum Untergang. Das dialogische Prinzip des Barack Obama erläutert Magnus Klaue. Warten auf die richtige Zeit. Die Iran-Politik Obamas verhandelt Thomas Becker nach den Kriterien von Logik und Zweck. Begrabt mein Ich links hinterm Schläfenlappen, so könnte das Leitmotiv der Neurowissenschaft lauten. Tjark Kunstreich über den neuesten Angriff auf die Emanzipation des Menschen von der Natur. Anästhesie des Widerstandes, 26. Teil: Fifteen Years are a long time. Der Situationismus scheint etliche magisch in seinen Bann zu ziehen. Über ihn und seine Adepten zieht Sören Pünjer Bilanz. |
Bahamas Nr. 58
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IRAN: die Freiheit, die wir meinen Die wahren Mörder von Marwa E. Über den Dresdener „Kopftuchmord“ und seine islamophoben Drahtzieher, von Sören Pünjer und Justus Wertmüller. Kumulative Verblödung nennt Jan Gerber einen exemplarischen Fall aus der Selbstvernichtung des deutschen Subventionstheaters in Halle. Zwischen den Fronten der „internationalen Gemeinschaft“ und des Islam bewegen sich Die Piraten Somalias, von Thomas Becker. Wenn der Islamexperte von Verständigung spricht, dann meint er seine Monologe im interreligiösen Dialog. Über den Skandal der Verleihung des Hessischen Kulturpreises an Navid Kermani, von Karl Nele. Wir sind alle KZ-Insassen. Über Foucault, Agamben und die Relativierung des Holocausts, von Philipp Lenhard. Der Beruf Revolutionär ist Vergangenheit und mit ihm die Frage Überleben um jeden Preis oder Kampf bis zum Tod? Ein Plädoyer von Justus Wertmüller gegen radikale Weltflucht und Todesverfallenheit. Dass Recht und Scharia einander ausschließen und die Theorie der Gewaltenteilung aus dem Gegensatz zum Islam entwickelt wurde, erläutert Gerhard Scheit in Die orientalische Despotie und der Überschuss der Lust. Von der Befreiung des Iran reden und über die iranische Bombe schweigen, das ist die versuchte Fusion aus Antiimperialismus und Friedenssehnsucht, von Against Appeasement. Wo Die Sachzwänge der Revolution ignoriert werden, fängt die Freiheit an. Dass islamische und linke Funktionäre im Exil gleichermaßen zum Teufel jagen muss, wer den Iran befreien will, erläutert Tjark Kunstreich. Einsammeln, was liegen geblieben ist, das empfiehlt Justus Wertmüller allen, die gemeinsam mit iranischen Discomiezen und Strichjungen des Finanzkapitals für die Freiheit streiten wollen, statt sich für Polit-Kampagnen einspannen zu lassen. Warum der Antirassismus die notwendige Kehrseite des Rassismus ist und was das mit der Seele des Menschen im Sozialismus zu schaffen hat, erläutert Clemens Nachtmann in Rasse und Individuum. Wer Paraden zur Protestform erklärt, arbeitet an der Performativen Mobilmachung. Magnus Klaue über die postmodernen Versuche einer negativen Aufhebung des Gegensatzes von Kunst und Politik. Die Islam-Verharmloser des „neuen Atheismus“ sind pseudo-anthropologisch und anti-jüdisch, von Philippe Witzmann. |
Bahamas Nr. 57
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Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand Protektion und Protest - Die „Studierenden“ fordern Raum für freie Gedanken und fördern doch nur Räume frei von jeglichem Gedanken. Magnus Klaue über studentische Alternativen zum universitären Betrieb. Mit der Lizenz zur Krisenlösung jagt er Heuschrecken in einer globalisierten Welt. Anja Worm und Peter Siemionek über die Wandlung des James Bond. Unter dem Druck der Koalition der Unwilligen entwickeln die USA eine scheinbar neue Strategie gegen Taliban und Al Qaeda in Afghanistan. Von Thomas Becker. Mit den Ausschweifungen der Erkenntnis gegen die Attraktivität der Barbarei. Clemens Nachtmanns Plädoyer für eine positive Entgrenzung des Individuums. Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand - Die Einladung zu unserer ideologiekritischen Konferenz am 28. Februar 2009. Ideologiekritisch und sonst nichts – die Konferenz der Redaktion Bahamas apostrophierte sich weder kommunistisch, israelsolidarisch noch antideutsch. Warum, das erklärt Justus Wertmüller. Die Linke war einmal Die Partei des Glücks. Jan Gerber erklärt, warum die Liquidation dieses bürgerlichen Überschusses die Linke zum Gegenstand kompromissloser Kritik machen musste. Der Verrat der Intellektuellen besteht in ihrem selbstverschuldeten geistigen Niedergang. Sören Pünjer über die Vorboten der Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Die Gewaltverhältnisse zwischen den einzelnen Staaten zu leugnen, erzeugt Die Sehnsucht nach dem Weltsouverän. Gerhard Scheit über die Erosion westlicher Souveränität in Krisenzeiten. In ihrem Wahn präsentiert die Linke die Voraussetzungen der Krise als ihre Lösung. Uli Krug beschreibt die deutsche Krisenprävention als Apparatur der Panik. Ausgehend von der Freiheit und Höhe des Gefühls verteidigt Justus Wertmüller den Okzident als Bedingung, das Andere und Bessere zu denken gegen die Zumutungen des Orients. Je mehr Krise, desto stärker der Ruf nach Vertrauen. Den angeblichen Gegensatz zwischen Neoliberalismus und Keynesianismus vermag nur Ideologiekritik als Logik ein und derselben Sache zu denunzieren. Von Manfred Dahlmann. Weil Leute wie der postmoderne Schriftsteller Dietmar Dath die Apokalypse als Chance begreifen, werden sie über alle Parteigrenzen hinweg gefeiert. Von Philipp Lenhard. Zur Ontologie der Differenz gehört die Zerstörung aller Formen von Einheit und Universalität. Alex Gruber über den Amoklauf des Poststrukturalismus. |
Bahamas Nr. 56
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weiße Rasse — schwarze Klasse Warum Obama als Präsident zwarDer nächste Carter würde, ihm aber der Umbau der Vereinigten Staaten zur Provinz Europa nicht gelingen wird, erläutert Uli Krug. Dass Islamkritik und Politik im Namen des Volkszorns nichts mit Kritik und viel mit direkter Demokratie zu tun hat, erklärt Café Critique. Okay-Verdiener im Überlebenskampf trinken Bionade und tragen Jack Wolfskin. Justus Wertmüller und Sören Pünjer über neue Formen deutscher Zivilisationsfeindschaft. Amerikas Lieblingskind geht jetzt zur Hölle, so siegesbewußt ging es in den Krieg gegen Georgien. Karl Nele über den jüngsten großrussischen Feldzug. Wer den Blues spielt, wird kein Schwarzer, sondern bestenfalls Bluesmusiker. Walter Benn Michaels erklärt, warum der Antirassismus derlei Banalitäten verdrängt. Autobiography of an Ex-white Man. Aus Scheiße Gold machen, war schon immer eine Eigenschaft postmoderner Theorie. Philippe Witzmann über die neuesten Blüten dieser Ideologie. Weshalb Kultur als Propaganda zum Heilsbringer europäischer Identität aufgenordet wird, erläutert Jörg Huber. Ein paar Brocken negative Dialektik plus ML-Grundkurs: fertig ist die einzige linke Publikumszeitschrift. Gerhard Scheit über Konkret oder das endlose Elend der Studentenbewegung. Spätestens dann, wenn Hermann Ludwig Gremliza, Der größte Kommunist im ganzen Land, an Justus Wertmüller meint lernen zu können und nicht von ihm, ist der Nachruf fällig. La Contrarrevolución. Der Niedergang der FARC als Bedingung der Möglichkeit eines besseren Kolumbiens, von Thomas Becker. Liberals mugged by islamofascists? Gerhard Scheit über die europäischen Neocons unter besonderer Berücksichtigung der französischen. So harmonisch wie Bei Mutter Beimer zu Hause wünschen es sich linke Stadtsoziologen und ziehen deshalb gegen „Gentrification“ zu Felde, von Matthias Hippler. Gegen Die große Flut kämpft derzeit eine Volksfront von Berlin. Claudia Dreier über die „Gentrification“-Hysterie in der Hauptstadt. |
Bahamas Nr. 55
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Scheißdeutsche Wenn allochthone und autochthone Scheißdeutsche auf Feindfahrt gegen Spießer gehen, gibt es kein Halten mehr. Justus Wertmüller über die Sympathisanten von Schlägern mit Migrationshintergrund. Der bolivarische Schlachtruf Caudillo voran! begleitet Venezuela auf dem Weg zum totalitären Volksstaat. Philipp Lenhard mit einem Zwischenbericht. Aus der Tiefe von Rudolstadt fördert Karl Nele die rot-braune Liebe zum Eigenen der Zonis zu Tage, die schon längst keinen Pardon mehr für nestbeschmutzende Wessi-Pfarrer kennen. Meine Kuh, meine Scholle, mein Block, so könnte der Titel für die Begleitmusik ostzonaler Raum- und Städteplanung lauten. Jan Gerber über die Verödung und Verblödung nicht nur der Zone. Israel ist der Kanarienvogel im Kohlebergwerk. Ein Interview mit Saul Singer, Redakteur der Jerusalem Post. Im Stande der Unfreiheit. Ein kleiner Traktat von Gerhard Scheit über den Kategorischen Imperativ und politischen Aktivismus. Es geht um Israel – nicht um Iran-Konferenzen. Ein Gruß zum 60. Geburtstag von Justus Wertmüller. Endlich wohlgelittelt. Warum der Roman „Die Wohlgesinnten“ zum Anti-Goldhagen taugt und sein Autor für den deutschen Literaturpreis prädestiniert ist, erklärt Horst Pankow. Weil Michael Endes „Momo“ ein Machwerk aus Phantasie und Vernichtung ist, wurde es zur pädagogischen Standardlektüre. Peter Siemionek über eines der Lieblingsbücher der Deutschen. Jeder Krimi zieht seine Faszination aus dem literarischen Spiel mit dem Abgrund – aber nur der skandinavische birgt auch einen solchen. Natascha Wilting über die verbreitete Vorliebe für den nördlichen Soziokrimi. Die ethnische Parzellierung des Balkans war ein Beitrag zur Germanisierung des Westens. Einen Blick zurück auf die Zerschlagung Jugoslawiens wirft Sören Pünjer. Anfang des Jahres wurde Die neue albanische Volksrepublik ausgerufen. Thomas Becker über das Herrschaftsgebiet der UCK und den entbrannten Streit um das echte Völkerrecht. Philipp Lenhard räumt mit der Mär auf, Islamischer Antisemitismus wäre ein reines Export-Produkt des Westens. Wenn Ahmadinejad in New York die Homosexualität zum Westprodukt erklärt, plaudert er die Wahrheit über den Islam aus. Thomas Maul über Allahs Sicht auf die gleichgeschlechtliche Liebe. |
Bahamas Nr. 54
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Mit den Augen des Westens - Zur Kritik des Orientalismus Wer 103 Waisenkinder aus dem Tschad in ein besseres Leben entführen möchte, bekommt es nicht nur mit den antirassistischen Kinderschützern von FAZ bis Taz zu tun. Justus Wertmüller über Die Bürde des weißen Mannes. Die jungen Modernisierer in SPD und Die Linke haben für ihre Parteien die Israelsolidarität entdeckt. Sören Pünjer Unter Berücksichtigung von kurdischen und türkischen Aktivitäten, insbesondere aber denen der PKK begründet Thomas Becker warum er sich Kein Kurdistan wünscht. Für Alexis de Tocqueville war der orientalische Agrarkommunismus ein Amerika ohne die Lichter der Vernunft. Justus Wertmüller stellt klar, wie richtig der Franzose lag. Wie Franz Neumann, Ernst Fraenkel und Leo Strauss mit den Augen des Westens die Dialektik der Feindaufklärung entdeckten. Gerhard Scheit Dogmatisch und unorthodox. Einen kurzen Lehrgang über den Stalinismus gibt Sören Pünjer. Die Japaner fühlen sich als ein Volk von Opfern und werden dabei Bedroht von Schwarzen Schiffen. Karl Nele über japanische Mythen. Wie ein Streit gegen die Aufführung eines Stückes des Komponisten und Antisemiten Hans Pfitzner zu einem Lehrstück Von deutscher Seele werden konnte. Clemens Nachtmann Warum die RAF deutsche Volksfront und verfolgter Jude in einem sein wollte. Uli Krug über Die Zeit der Volkserweckung. Sie waren die Guten. Dieses Urteil über die Revolutionären Zellen hat bis heute bei Linken Bestand. Jan Gerber macht endgültig Schluss mit dem Bestandsschutz für die RZ. Dass Gender-Studies nichts anderes sind als antiwestlicher Feminismus aus tausendundeiner Nacht, erklärt die Hedonistische Mitte – Brigade Mondän. |
Bahamas Nr. 53
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Freiheit statt Angst In der Hauptstadt Sachsen-Anhalts herrscht nicht die Camorra – sie ist ein Gangland von Antiimperialisten. Was Magdeburg und Napoli miteinanderverbindet, erklärt Jan Gerber. Konsterniert blickt man in Deutschland auf die widerspenstigen Polen, die sich nicht brav in ein antiamerikanisches Europa integrieren lassen wollen. Das macht Laune. Von Karl Nele Den Unterschied zwischen dem Kritiker und der Entscheidungsunwilligkeit Hermann L. Gremlizas erläutert Im Angesicht des Bösen - der iranischen Bombe – Justus Wertmüller. Von der Idee einer demokratischen Revolution im Irak wollen die Amerikaner nicht lassen. Angriff und Durchhaltewillen kennzeichnen daher ihre Politik. Von Thomas Becker Peter Siemionek nimmt die Ideologie eines Urvaters des Antikolonialismus unter die Lupe und kommt zu dem Schluss: Mahatmas Moral speiste sich aus Gandhis Masochismus. Mythos und Staat waren im späten 19. Jahrhundert jenseits von Marx die Bezugspunkte linken Denkens. Uli Krug über die linken Wurzeln von Faschismus und Nationalsozialismus. Nicht ob, sondern wie antifaschistisch Der Staat des New Deal war, erklärt Sören Pünjer. Gemeinsam verteidigen Kulturkonservative und Multikulturalisten den deutschen Arbeitsmarkt – Abgehängt in der Ethno-Klitsche finden sich deshalb die ehemaligen Gastarbeiter und ihre Nachkommen wieder. Von Claudia Dreier Von der Parallelgesellschaft zum Parallelstaat, das ist der Traum hiesiger Vertreter desTürkentums. Philipp Lenhard und Justus Wertmüller über den Kölner Großmoscheebau. Anlässlich des Amoklaufs von Blacksburg entdeckten die Deutschen wieder einmal die amerikanische Kultur der Gewalt. Für Jan Gerber spiegelt sich darin die urdeutsche Sehnsucht nach der Verschmelzung von Staat und Gesellschaft wieder. Schäuble muss weg!, schreien die Überwachungs-Paranoiker und sind dabei Parteigänger einer ganz anderen Überwachung. Die Unsichtbare Freiheitsberaubung durch das islamisierte Kollektiv beschreiben Tjark Kunstreich und Joel Naber. Statt einer Entscheidung für eine individuelle Welt waren die Anti-G8-Proteste einmal mehr ein kollektiver Ruf nach Bandenherrschaft. Von Justus Wertmüller |
Bahamas Nr. 52
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Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts Zur Beantwortung der Frage, ob der alte Adolf gleich Franklin Delano war oder umgekehrt, haben Kuratoren des Deutschen Historischen Museums eine Ausstellung organisiert, die keine deutschen Wünsche offen lässt. Von Sören Pünjer Die Erde des Vaterlands ist heilig. Wer das dem Türkentum bestreitet, gilt als Verräter und hat sich alles Weitere selbst zuzuschreiben. Von Justus Wertmüller Warum der „Zentralrat der Ex-Muslime“ mit seinen Wortmeldungen gegen islamische Herrschaftskultur und Berufsdialogisten die Zivilgesellschaft empfindlich stören könnte, erklärt Matthias Hippler. Kein bisschen Frieden kann Äthiopiens Armee in Somalia schaffen, solange die Weltgemeinschaft statt einzugreifen den „Dialog“ mit dem Islam predigt. Von Thomas Becker. Vereint gegen „Gringo-Terror“ und Israel sind Iran und Venezuela entscheidender Teil einer Achse der Rackets. Gerhard Scheit zur politischen Ökonomie des Antisouveräns. Äquivalenzprinzip, Almosen, Antisemitismus sind die Eckpfeiler des Ölrentensozialismus Hugo Chávez’. Philipp Lenhard erklärt die „bolivarische“ Willkürherrschaft und ihre Grundlagen. Nicht zu Unrecht reklamieren Nazis den Mythos Dutschke als seitengescheitelten Führer einer nationalen Rebellion für sich. Uli Krug blickt auf die APO-Zeit und ihre Ideen zurück. Sören Pünjer zeichnet nach, wie Rudi Dutschke der „Neuen Linken“ die Reste marxistischer Vernunft austrieb und sie auf Volks- und Heimatliebe einschwor: Von der Vorhut der Massen zur Nachhut des Volksempfindens. Den Nicht-Aufruf der Redaktion Bahamas zu einer geplanten „Großdemonstration“ nahmen einige Israelfreunde zum Anlass für eine offenbar überfällige Abrechnung. Der skandalöse Aufruf zur Demonstration gegen die gefährlichsten Politiker unserer Zeit der Redaktion wird dokumentiert. Israelsolidarische Appelle im Jargon der Friedensbewegung sind das Erkennungsmerkmal eines als Realpolitik verkleideten Ressentiments. Von Tjark Kunstreich Als Freunde Israels dessen mächtigste Feinde nicht beim Namen nennen wollten, musste der Kritiker die Diagnose stellen: Ersatzobjekt Ahmadinedschad. Von Justus Wertmüller Im Januar 2007 warfen Möchtegern-Bewegungspolitiker dem Zentralrat der Juden unsolidarische Zurückhaltung vor. Uli Krug erklärt, warum Frau Knobloch recht tat. Bankrott oder Sabotage? Welche Antworten auf diese Frage die blamierten Sprecher einer gescheiterten Israel-Solidaritätsbewegung gegeben haben, dokumentiert die Redaktion. Das Schlusswort zu einer israelsolidarischen „Grossdemonstration“, die im Desaster enden musste, spricht die Redaktion Bahamas in ihrer Erklärung Politik und Intrigantentum. Den grotesken Versuch deutscher „Qualitätszeitungen“ in „ungeistiger Zeit“ Jugendliche zu verführen, nimmt Justus Wertmüller zum Anlass, die alte Frage, Ist Zeitunglesen sexy? als sittenwidrig zurückzuweisen. Immer am 1. Mai bereiten Kreuzberger Autonome die Revolution vor. Jan Gerber blickt zurück auf 20 Jahre Aufstand der Arschlöcher. Eine andere Welt ist möglich! Darin sind sich rote und braune Organisatoren des G8-Protests einig. Karl Nele präsentiert neue Szenen einer sehr alten Hassliebe. |
Bahamas Nr. 51
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Die Frohe Botschaft Der jüngste Persilschein für die Zone bestätigt, was deutsche Antifaschisten immer schon wußten: Nazis sind über 70 und leben in Bayern. Uli Krug über eine besonders dreiste Fälschung. Gott hat kein gefallen am Blut, sagte der Papst in Regensburg, womit er nicht nur Moslems, sondern auch Hüter des „common sense“ gegen sich aufbrachte. Wie nahe sich Katholische Theologie und Kritische Theorie kommen können, loten Justus Wertmüller, Uli Krug und Joel Naber aus. Millionen unschuldiger deutscher Opfer präsentiert die Vertriebenen-Ausstellung „Erzwungene Wege“. Karl Nele über die Lebenslügen der Sudetendeutschen, die sich als Die Armenier von Gablonz kostümieren. Who killed Bambi? Diese Frage stellt sich seit Brunos grausamem Ende die ganze Nation. Jan Gerber beantwortet sie. Linke demontieren als Poststalinisten und Antipolitiker die Israelsolidarität. Verfallsformen des Kommunismus zeigt Justus Wertmüller. Statt mit Krieg gegen den Terror beschäftigen sich die Deutschen lieber auf ganz eigene Art mit Nationbuilding in Afghanistan. Wozu der deutsche Nato-Partner dort jedenfalls nicht beiträgt, erläutert Thomas Becker. Bis zuletzt blieb sie Oriana, la brava. Das verzeihen die Linken ihrer früheren Ikone nie. Dazu die Redaktion Bahamas. Wie es angeht, daß die Antirassisten als Allahs nützliche Idioten der NPD helfen, die Deutschen „ethnobiologisch rein“ zu halten, schildert Sören Pünjer. Respekt statt Bildung, also Islam statt Lehrstelle, offeriert das deutsche Linkskartell den Migrantenkindern. Justus Wertmüller geht dem nach. Die Wohlfahrt der Rackets von Raketenbrüdern ist das Gegenteil von Solidarität. Die Herstellung von Märtyrern beschreibt Gerhard Scheit. Das Böse hat einen Namen – nur will ihn niemand mehr aussprechen. Uli Krug erinnert daran, wie schon lange vor 1933 Endzeit-Islam und NS zwanglos zueinanderfanden. Wer Liberty statt Freedom fordert, ist auf keinen Fall einer von „Bushs nützlichen Idioten“, dafür aber der von Tariq Ramadan. Tjark Kunstreich bemerkt, daß sich Ash, Judt, Lau & Co daran jedoch gar nicht stören. So geht er, der Schlußstrich von links, den der linksliberale Sprechautomat Tony Judt zieht: Israel muß sterben, damit Europa leben kann. Von Philipp Lenhard. |
Bahamas Nr. 50
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Amsterdamnd Wie der moslemischen Gemeinschaft der Beleidigten in Gestalt eines deutschen Gesetzesparagraphen unverhofft eine strategische Wunderwaffe in die Hände fiel, erzählt Felix Mauser. In der schrankenlosen Demokratie ist das Opfer der Störenfried. Gegen die Tyrannei der Mehrheit erhebt Justus Wertmüller Einspruch. Die Vermählung von Staat und Revolution bewundern deutsche Linke am französischen Etatismus. Uli Krug über die neueste deutsch-französische Romanze. Verwirrt bis ratlos fragen sich französische Nationalisten, ob der Islamnazi Feind, Konkurrent oder Verbündeter sei. Rechtsextreme Mutationen konstatiert Joel Naber. In Kreuzberger Jugendtreffs haben Ayse und Mehmet keine Chance. Dort gilt: Hegemon ist der Sozialarbeiter. Die Katastrophe der „Offenen Jugendarbeit“ bilanziert Matthias Hippler. Wenn ein bekennender Moslem auf deutsch rappt, bedankt sich die nationale Musikindustrie für die Fatwas in Reimform mitdem Echo-Preis.Von Thomas Sayinski und Jakob Baruck. Was ist geblieben vom einstigen Streben des Bürgers nach Autonomie? Das nachbürgerliche Subjekt wünscht sich ein Sterben in Eigenverantwortung. Dagegen fordert Tjark Kunstreich eine Kritik der Medizinkritik. Eine Zonen-Simone im Unglück kommt selten allein. Ob es einen Unterschied zischen bekennenden Zonis und Nazis gibt, erörtert Sören Pünjer. Nach lebenslangem Dienst am Staat sehnen sich heute „Prekarisierungsgegner“ und andere Etatisten. Diesen Alptraum von einer Sache deutet Justus Wertmüller. Sympathie für den perversen Tyrannen vereinigt „Muslime“ und Linke. Gerhard Scheit analysiert den Antirassismus als Ersatz-Islam für Nicht-Muslime. Ob der Kampf um die Ölrente Nigerias mit Che oder mit Allah gewonnen werden wird, ist noch unklar. Einig sind sich dort aber „antikoloniale“ Befreiungskämpfer und moslemische Clanchefs in der Feindschaft gegen die säkulare Regierung. Natascha Wilting berichtet. Weil man den USA endlich zeigen will, wie ein anständiger Weltpolizist sich zu benehmen hat, ist Europas Kongo-Mission beschlossene Sache. Eine neue deutsche Führungsrolle beschreibt Thomas Becker. Eine interessierte Fehlinterpretation einigte im Herbst 2004 das deutsche Feuilleton in einer spontanen Verschwörung gegen die Realität: Wie man Philip Roth mißverstand und schließlich bitter enttäuscht wurde, schildert Jan Gerber. Begeistert entdecken deutsche Linke den „Antifaschisten“ Wolfgang Abendroth neu und erblicken die Morgenröte der Einheitsfront. Zum 100. Geburtstag eines nationalen Sozialisten gratuliert Claudia Dreier. Anästhesie des Widerstands, 25. Folge: Die Macht des Poeten. |
Bahamas Nr. 49
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Der Krieg gegen die Bürger Schwülstig, wortreich und formlos, aber von seiner Sendung getragen: Das ist der Islam. Dagegen hilft nur Das befreiende Gelächter über das Allerheiligste, sagt die Redaktion Bahamas. Ein Porträt der Dekolonisierten. Albert Memmi zeigt die Größe, sein eigenes Denkmal zu stürzen. Die Redaktion Bahamas dokumentiert. Der Krieg der Vorstädte gegen die Frauen fand letzten Herbst in den französischen Banlieues statt. Justus Wertmüller fordert dagegen Republik statt Umma. Ende der „nuklearen Apartheid“? Wie die Pazifisten lernten, die iranische Bombe zu lieben, schildert Karl Nele. Die Linke steht Im Bann des Etatismus. Konsequenzen aus 200 Jahren deutscher Ideologie zieht Uli Krug. Als der Gerd von der „Gasprom“ noch Der Wolf im Brioni war…, Natascha Wilting über Etatismus und Atavismus. Wenn der Behemoth säuselt, dann stets nur im Jargon der Demokratie. Warum George W.Bush nicht darauf hereinfällt, erläutert Gerhard Scheit. Wer so tut, als wäre Adorno nur der kompliziertere Popper, begreift die Antinomie der Freiheit nicht. Martin Blumentritt über Geschichte und Grenzen des Sozialnominalismus. Fichte, Goebbels, Kunzelmann und Dr. Detig: Notwendige Studien zum antiautoritären Charakter macht Clemens Nachtmann in Freiheitsbewegung und autoritärer Staat. In Der Fetisch ist das Nichts stellt Manfred Dahlmann dem Kritiker die Aufgabe, das Immunsystem der Gesellschaft zu erstören. Philipp Lenhard hält ein Plädoyer gegen die Politisierung des Privaten, das auf Kant setzt und Milde mit dem Modelleisenbahnbau walten läßt. Was ist „links“ an antideutscher Kritik? „Gar nichts“, antworten die neuen Liberalen. Etwas anders beantwortet die Frage Justus Wertmüller. Der undenkbare Souverän. Warum alle Welt die Juden zur Distanzierung von Israel nötigen möchte, beschreibt Tjark Kunstreich. Europäischer common sense gegen Israel wird desto stärker, je mehr „kritische Freunde“ dem jüdischen Staat Ratschläge erteilen. Von Sören Pünjer. Anästhesie des Widerstandes 24. Folge: Magister_innenphantasien. |
Bahamas Nr. 48
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Gemeinsam gegen soziale Kälte Hofierte Amoral. Wie aus dem antiautoritären Aufstand in der Kultur ein islamfreundlicher gegen sie wurde, beschreibt Uli Krug. Wenn es nach den Zombies von EU und UN geht, verlieren die USA das Duell um die Zukunft dann erst recht, wenn sie Demokratien auf Öl und nicht mehr Diktaturen auf Blut begründen. Justus Wertmüller. Seine Ehre verteidigen, Köpfe abschneiden, die Schwester morden und Allah ehren. Die tödliche Sittsamkeit des Islam porträtiert Natascha Wilting. Kreuzbergs Drahtzieher im multikulturellen Netz arbeiten an einem neuen Ethnisierungs- und Kulturalisierungsprogramm von Claudia Dreier und Sören Pünjer. Warum angebliche Zonenverächter lieber auf „das Merkel“ als auf die Zone schimpfen, wo doch im preussischen Kernland in jedem Blumentopf ein Babyskelett liegen kann. Justus Wertmüller exhumiert Die toten Seelen von Brandenburg. Längst hat Der neue Behemoth die alten Grenzen des Liberalismus für hinfällig erklärt. Über das neueVerhältnis der meisten Staaten der EU zu Souveränität und Recht, von Gerhard Scheit. Kritik und Parteilichkeit. Aufruf der Redaktion Bahamas zur antideutschen Konferenz. Wurden die Nachtschichtzulagen vom Zahngold der ermordeten Juden bezahlt? Götz Alys Fehlannahme zum Junktim von Sozialpolitik und Judenhaß korrigiert Uli Krug. Esther Marian stellt dar, wie es in einem linken SA-Nostalgiker, dem Kapo der Arbeitsstelle Neonazismus denkt. Die außenpolitische Marschrichtung der Mullahs heißt Iran goes East. Thomas Becker über die schiitische Drei-Welten-Theorie. Der Lehrer der Revolution im Iran hat viel von Sartre, Che und Fanon gelernt. Jan Gerber über den islamischen Ideologen Ali Schariati und dessen Nähe zum neuen iranischen Präsidenten. Israel ist, was Judith Butler über Israel denkt, Das Gerücht fungiert als Diskurs, von Felix Riedel. In Lynnes Welt verkörpert die Rote Djihad Fraktion das andere Amerika. Karl Nele über die linke Märtyrer-Anwältin Lynne Stewart. Teil 2 der Antwort auf die Frage: Was ist antideutsch? gibt Manfred Dahlmann unter dem Titel Die Moral der Vernichtung. Anästhesie des Widerstandes, 23. Teil: I can‘t relax in Deutschland |
Bahamas Nr. 47
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Geschichte wird gemacht Vorgänge des Verfalls treten dann auf, wenn man Komapatienten verdursten läßt. Warum alle für Euthanasie eintreten, wenn George W. Bush sich für das Recht auf Leben ausspricht, erklärt Tjark Kunstreich. Ein Teil der alten Ordung im Libanon ist die Hizbullah. Sie zu entwaffnen und zu zerschlagen ist eine Voraussetzung für die Einrichtung freundlicherer Verhältnisse im Nahen Osten. Von Thomas Becker. Wir können nichts mehr tun gegen die antisemitische islamistische Formierung, behaupten multikulturell engagierte belgische Politiker. Wie die Gesellschaft zwischen flämischen Faschisten und arabischen Djihadisten zerrieben wird, beschreibt Joel Naber. Immer mehr Franzosen aus den Banlieues sagen: Ich möchte aus diesem Alptraum heraus. Stehen sie deshalb, weil sie von Einwanderern aus dem Maghreb abstammen, mit dem „Rassismus der Weißen“ im Bunde? Das bestreitet Irene Lehmann. Wenn der Holocaust-Überlebende und der Nazi-Opa gleichberechtigt ihre Geschichte erzählen dürfen und alle hören zu: Dann ist German Gedenken angesagt. Von Jan Langehein. Was deutsch ist im 21. Jahrhundert? Nach dem Motto: No Holocaust – No Germans mit der eigenen Geschichte aus Schuld und Befreiung selbstbewußt für eine bessere Welt zu werben. Von Sören Pünjer. Befreit fühlen sich die Deutschen erst dann, wenn weder Heuschrecken noch jüdische oder gar israelische, mithin gar keine westlich-universalistische Dominanzkultur sie mehr bedrückt. Vier Episoden aus dem Kampf um mehr Differenz von Justus Wertmüller. Wie man Vom Untergang zum Paradies gelangt? Indem man den europäischen Film als Wunderwaffe gegen Israel einsetzt, befinden Ralf Schroeder und Tobias Ebbrecht. Es wird kein gutes Ende nehmen. Ein wenig optimistisch stimmendes Gespräch mit Yoram Kaniuk über Günter Grass, Palästinenser, Amerika und Israels Kampf ums Überleben. Antiimperialisten hassen und bekämpfen einander und wissen doch, daß Ihr Kampf – wenn ihnen keiner Einhalt gebietet – solange weitergehen wird, bis die Welt in Scherben fällt. Von Karl Nele. Der Mufti of Marxism heißt Thomas Schmidinger und entdeckt im Context der Israelsolidarität den „gemäßigten Islamismus“. Die Georg-Weerth-Gesellschaft Köln erteilt ihm eine Abfuhr. Nur wenn der Theoretiker stolpert, kommt die Realität als Bückware in sein Gesichtsfeld. Über die endgültige Heimkehr des Ulrich Enderwitz zu seinen Ursprüngen Joachim Bruhn. Auf die Frage: Was ist antideutsch? gibt Manfred Dahlmann eine klare und bündige Antwort: Gegenidentifikation statt Konsensprinzip. Erster Teil Anästhesie des Widerstandes, 22. Teil: Nur Entzündete entflammen. |
Bahamas Nr. 46
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Preisgegeben von der multikulturellen Gesellschaft von Djihadisten ermordet Gemeinsam für Verständnis, Toleranz und Respekt, unter diesem Motto steht das Kampfbündnis von Antirassisten und Islamisten gegen Rechts. Von Justus Wertmüller. Eine nicht sehr historische, dafür ziemlich deutsche Ausstellung im deutschen historischen Museum kommt zu dem Schluß: Auschwitz verbindet. Von Uli Krug. Hartz IV bringt ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann: Zwangsarbeit. Dieser „Verteidigung des Sozialstaates“ entgegnet Karl Nele mit der Kritik einer kulturellen Ökonomie. Daß der Deutsch-amerikanischen Waffenbrüderschaft gegen Jugoslawien auch Djihadisten zur Seite standen, erläutert Thomas Becker. Wir haben es nicht gewußt. Darin waren sich die Verteidiger der multikulturellen Niederlande einig, nachdem sie ihren schärfsten Kritiker ins Messer laufen ließen. Von Justus Wertmüller. Wenn Antisemiten getrennt marschieren und vereint zuschlagen, entsteht die Einheit in der Verschiedenheit, nicht nur in den Niederlanden. Von Sabine Schulzendorf. Wie multikulturell können Rassisten sein? Diese Frage beantwortet Sören Pünjer in: Der Unterschied zwischen Fatima und Emine. Abschiebung, heißt der neue Konsens nach Hausmacher Art. Mit Metin Kaplan ist das neueste deutsche Exportprodukt gefunden: der Hassprediger. Von Felix Mauser. Punk's not dead? Zur Verspießerung der deutschen Punkszene, die sich zum Lautsprecher der Mehrheit gemacht hat, Jan Gerber. Wer Her mit der Beute! ruft, heißt entweder Robin Hood, oder will sich persönlich bereichern. Beides trifft auf die Freunde linker Aneignungskampagnen nicht zu. Von Philipp Lenhard. Im Fitness-Studio Reine Lehre, harter Griff geben postmoderne Kanak-Ideologen migrantischen Jugendlichen den letzten Schliff gegen die Assimilation an die „Hegemonialkultur“. Von Irene Lehmann. Viel Erinnerung und wenig Antifaschismus, so geht Gedenken 2005 in Deutschland. Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz erkennen von Tjark Kunstreich. Homophobe Religion und homophobe Musik ergeben auf Jamaika das Marihuana des Volkes, dazu Tim Münninghoff. Zur Homosexualität unter dem Islam wird viel spekuliert. Über latent homosexuelle Männer, die Schwule hassen, schreibt Christian Knoop in Eliminatoren und Bezwinger. Um Homosexualität und europäische Ordnung ging es der Linken gegen Rocco Buttiglione. Wie dabei auch ein Sieg über Kant errungen wurde, Justus Wertmüller. Was Abdul Hadid Hoffmann und Yusuf Islam gemeinsam haben, weiß Jutta Willutzki: Beide sind Konvertiten und machen mit in einer Maskerade des Glaubens. Anästhesie des Widerstandes, 21. Teil: Woher dieser latent gewaltbereite Haß? |
Bahamas Nr. 45
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Onkel Kofis Hütte Keine Angst: Mit Hartz IV drohen alles andere als „amerikanischen Verhältnisse“, nämlich die deutschen der Verstaatlichung der Arbeitskräfte. Uli Krug und Karl Nele kommentieren die Neuauflage des Reichsarbeitsdienstes. Antizionismus ist die Formel des demokratischen Antisemitismus, Noam Chomsky sein Prophet. Klaus Thörner stellt den Polit-Paranoiker, Marlenit und Maulwurf vor. Viva, Viva Palästina, Intifada, Libertá!, so lautet der Schlachtruf antirassistischer Fußballfans nicht nur in Italien. Sabine Schulzendorf über die sogenannte Antira-WM. Arabische Herrenmenschen im Sudan fühlen sich als Ausersehen von Allah. Warum, erläutert Natascha Wilting. Business mit Saddam zu betreiben, war für Onkel Kofi seit jeher selbstverständlich und für viele lukrativ. Den Skandal um die Oil-for-Food-Kampagne der UN beleuchten Thomas Uwer und Thomas von der Osten-Sacken. Wer verhindert die iranische Bombe, wenn mit dem „kritischen Dialog“ nur andere Ziele verfolgt werden, fragt Thomas Becker. Adorno ist fast so schlimm wie Die Lustfolterer von Abu-Auschwitz. Justus Wertmüller präsentiert dieses und andere Ergebnisse eines antikolonialistischen Foltersymposions. Wie die Verdrängung des Souveräns mit der Substantialisierung des Rechts einhergeht, zeichnet Gerhard Scheit nach. Wieso ein Action-Movie des Elends zur Vorlage eines Comicstrips über Palästina taugt, erklärt Joel Naber. Für Günter Grass steht fest: Ulbricht ist KZ-Kommandant und Auschwitz in Afrika. Warum, erläutert Ralf Schroeder. Lesen, was andere wissen sollten, Ist das eigentlich schon Rassenschande?, fragte der konkret-Herausgeber. Justus Wertmüller antwortet. Wenn von Islamophobie die Rede ist, dann geht es um die Abwehr westlicher Zumutungen. Das Berliner Bündnis gegen IG-Farben. Einem Islamisten wie Tariq Ramadan geht es nicht um die Modernisierung des Islam, sondern um die Islamisierung der Moderne. Felix Mauser Nichts als Ein Wunderwerk der Nachkriegsordnung kann Sören Pünjer in der CDU erkennen. Wenn deutsche Kommunisten keine Parteien mehr kennen, dann geht es um Israel. Wie die DKP Einen Schritt vorwärts, zwei zurück in die stalinistische Vergangenheit macht, beobachtet Joachim Wurst. Anästhesie des Widerstandes, 20. Teil: Mein Lied erklingt durch Busch und Tannen. |
Bahamas Nr. 44
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Das Madrider Abkommen Al-Quaida proudly presents: eine Lektion in Demokratie – eine solche ließen sich die Spanier im Schatten des Halbmondes gerade erteilen. Von Justus Wertmüller. Am D-Day feiern Schröder und Chirac die deutsch-französische Freundschaft im Geiste von München und Vichy, während Bush, Blair, Putin und Karl Nele der Entsorgung des Antifaschismus zusehen müssen. Mit den iranischen Mullahs zu Verhandeln statt gegen die Entwicklung der iranischen Atombombe zu handeln ist eine Devise europäischer Politik im Mittleren Osten. Über ein orientalisches Versteckspiel Thomas Becker. Heiliger St.Florian, zünd' des Juden Haus in Israel an – so reagiert der herrschende Antirassismus oder besser: Europas ,neuer‘ Antisemitismus auf den Judenhaß europäischer Moslems. Von Uli Krug. Nicht nur der antiimperialistische Kampf geht immer weiter sondern auch die Intifada in Stockholm. Von Justus Wertmüller. The United States in Opposition – über das unglückliche Bewußtsein der amerikanischen Neokonservativen schreibt Bernd Volkert. Warum klingt die SPD-Grundwertekommission so sehr nach Al-Quaida? Weil Deutschland aus Prinzip Appeasement betreibt, antwortet Sören Pünjer. Für Frank Castorf und seine Volksbühne ist der eiskalte Individualegoismus in Zeiten der Globalisierung der Der tägliche Holocaust. Von Irene Lehmann. Wenn Kunst nicht mehr konfrontiert sondern zum Mitfühlen einlädt, wird aus dem Schneewittchen - eine Unschuld aus Palästina – über politische Kunst in nachavantgardistischen Zeiten. Von Justus Wertmüller. Gesundes Volksempfinden und Gesetze gegen Pädophile ergeben den Zusammenhang von Zwangsvorstellungen und Sexualstrafrecht. Von Felix Mauser. Entgegen landläufigem Vorurteil war Foucault autoritär, Adorno hingegen keineswegs homophob. Wieso verdeutlicht Tjark Kunstreich in Die Abschaffung des homosexuellen Subjekts. Basisbanalitäten zum Fahnenstreit können nicht schaden. Im Gegenteil, meinen Ralf Schroeder und Sören Pünjer. Flagge zeigen! Für Israel und gegen Old Europe zu demonstrieren, ist Grund genug für einen Aufruf zur Demonstration am 24. April in Hamburg. Anästhesie des Widerstandes, 19. Teil: Das Land stirbt |
Bahamas Nr. 43
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Kampf der Kulturen Nicht den Revanchismus Ewiggestriger, sondern einenBeitrag zur Weltordnung von morgen erkennt Sören Pünjer im geplanten Zentrum gegen Vertreibungen. Der Sonderzug nach Riad brachte den Handlungsreisenden Schröder zu seinen „natürlichen Partnern“ im Nahen Osten. Leo Bauer Komplotte gegen das Türkentum trauen rechte Nationalchauvinisten, linke Kemalisten und vor allem Islamisten den türkischen Juden jederzeit zu – seit es die Republik gibt. Justus Wertmüller Zarte Opposition attestierten die Deutschen einem Nazistück und leisteten Widerstand gegen jüdische Theatermonster, die das anders sehen. Irene Lehmann Seit die Moslems ihre Identität als Muslime gefunden haben, sehen nicht nur sie sich als Die neuen Juden in Europa. Über antirassistische Zensur und Artenschutz Sabine Schulzendorf. Sie nennen sich Antideutsche und outen Wolfgang Pohrt als ganz normalen deutschen Antisemiten, um Vatermord am Guru zu begehen. Uli Krug Wenn der linke Michel vor dem Sozialabbau warnt, dann beschwört er als dessen Folge Aufstand oder Faschismus: Das soziale Kapital der Vollstrecker analysiert Karl Nele. Antipolitik empfehlen autistische Adorno-Adepten und arbeiten damit der Gegenaufklärung in die Hände. Eine Kritik der unpraktischen Vernunft von der Redaktion Bahamas. Unterdrückte Nachrichten aus dem Irak übermitteln Lieutenant Thomas Uwer und Sergeant Thomas von der Osten-Sacken Warum das Kopftuch, die Haßkappe der Islamisten, nicht unter das Vermummungsverbot fällt, sondern als Islamic Chic gilt, erklärt Jutta Willutzki. Daß der Westen eine verblühte Hure sei, die nur dem Geld nachlaufe und den Völkern den Lebenssaft aussauge – diese Phantasie von Alain de Benoist wird von Antirassisten und Antiimperialisten aller Länder geteilt. Stefan Braun und Joachim Wurst Die Sehnsucht nach der Barbarei verbindet konservative Revolutionäre mit progressiven Antiglobalisieren. [a:ka] Göttingen Drittes Reich, Dritte Welt, Dritter Weg. Warum es auf Anguilla Rum aber keinen Führer gibt, erfahren Sie von Clemens Nachtmann. Es gibt keinen Nationalsozialismus in Amerika, erklärte Theodor W. Adorno den Deutschen in „Kultur und Culture“. Mit einer Einführung in die Debatte um Adornos Amerikabild von Clemens Nachtmann. Was Maître Bernhard und Onkel Hermann so erzählen, verwahrt die Redaktion Bahamas in einem besonderen Behälter. Der Blick in die Mülltonne. Anästhesie des Widerstandes 18. Teil: Bücher – frei von Blut und Schande |
Bahamas Nr. 42
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Reclaim the Street Pull up the Bumper, Baby ist das Motto der Schwulen und Lesben, die sich von Israelfahnen nicht übel angemacht fühlen. Eine chronique scandaleuse des CSD 2003, gefertigt von Tjark Kunstreich und Christian Wagner. Ob Prenzlauer Berg, Reinickendorf oder Ramallah: Sobald sie gezeigt wird, ist Die Jagd auf die Israelfahne auch schon eröffnet. Von Sabine Schulzendorf. Wir sind alle Mörder, skandieren die Antiimps und meinen dies als Bekenntnis und Absicht. Was J.P. Sartre, F. Fanon und Ted Honderich verbindet, erläutert Justus Wertmüller. Warum der konkret-Autor Georg Fülberth es mit Partisanen gegen Politrowdies hält, erklärt Nina Grebe. Michel Friedman ist die unfreiwillige Starbesetzung der deutschen Schmierenkomödie Sex, Drugs and the Jew. Was ein Jude in Deutschland darf, fragt daher Natascha Wilting Für Muslim-Markt, MuslimRecht und andere moslemische Organisationen ist die Verteidigung von Scharia und Schleierzwang Eine Frage der Ehre. Über islamische pressure groups Felix Mauser. Im Land der Postmodernen ist nur eines klar: Daß es sich bei Oriana Fallaci, Michel Houellebecq und den Juden um originäre Rassisten handelt. Über Französische Zustände Justus Wertmüller. Wer durch die Hamburger Schule gegangen ist, kauft nicht mehr beim Israeli. Morten Friese taucht in Hamburger Verhältnisse ein. Als letzte Konsequenz der Gesundheitsreform verlangt die Körperpflege im Wohlfahrtsstaat den Tod aus Solidarität. Von Karl Nele. Gegen Gewalt und Pression, so lautet der Auftrag der Bundeswehr. Warum dies eine Feinderklärung gegen die USA ist, führt Sören Pünjer aus. Wer Ahnungslosigkeit als Qualifikation zu verkaufen weiß, der muß sich um Einladungen und Lehraufträge nicht sorgen. Clemens Nachtmann über Roger Behrens’ „ABC” und andere Scheußlichkeiten im Adorno-Jahr. Israelsolidarität, Antifaschismus und der War on Terrorism. Auszüge der eröffnenden Diskussion der antideutschen kommunistischen Konferenz 2003. Die Welt darf sich nicht ändern, auch wenn sie in Scherben fällt. Dies ist das Credo der Gegenaufklärung, deren Avantgarde die Linke heute ist. Von den Antideutschen Kommunisten Berlin. Warum der Unterschied zwischen historischem Materialismus und Histomat der zwischen Wahrheit und Willkür ist, erläutert Uli Krug. Im Kommunismus teilt sich nicht eins in zwei, sondern besteht Einheit in der Trennung. Dreizehn Thesen von Manfred Dahlmann. Warum das Eintreten für den Kommunismus Voraussetzung dafür ist, daß Wir Freunde des amerikanischen Krieges sind, erläutert Justus Wertmüller. Agnoli – der letzte Gelehrte und Staatsfeind auf dem Lehrstuhl: Ein Nachruf von Clemens Nachtmann. Die Veranstaltung „Zweierlei Israel“ mit Hermann L. Gremliza und Moshe Zuckermann am 09.07.03 war für die Redaktion BAHAMAS Anlaß, sich Gegen das Menschenrecht auf Israelkritik auszusprechen. Anästhesie des Widerstands Teil 17: Enteignet die Feinde des Volkes. |
Bahamas Nr. 41
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Die Entzauberung des deutschen Weges Nicht nur auf deutschen Friedensdemonstrationen entdeckt Justus Wertmüller die Barbaren in Zivil. Manöver für eine moralische Weltordnung. Karl Nele trägt zusammen, was das ungeschriebene Programm des romantischen Antikapitalismus ausmacht. Macht mit beim Bowling for Hussein! Das ist die Message Michael Moores kulturindustriellen Schaffens für die „Achse des Friedens“. Uli Krug. Nicht die Errichtung einer neuen Weltordnung, sondern die Verhinderung einer Weltunordnung ist Motiv der US-Stategie der vorbeugenden Selbstverteidigung, meint Sören Pünjer. Die zweite Weltmacht neben den USA, das wäre das alte Kerneuropa gerne und führt daher einen Feldzug für den Frieden. Good Bye Euroland sagt aber das bellizistische Amerika, das Neue Europa und Thomas Becker applaudieren. Nach dem Motto Roll over Churchill verabschiedet sich Tony Blair vom antifaschistischen Erbe des Kriegspremiers und wendet sich nach und nach dem alten Europa zu. Ralf Schröder Nennen wir die Halunken ruhig beim Namen. In diesem Sinne wurden antideutsche Kommunisten bundesweit aktiv. Eine Dokumentation ausgewählter Interventionen gegen die Friedensbewegung. Redaktion BAHAMAS Gegen die antisemitische Internationale. Der Aufruf zur gleichnamigen antideutschen kommunistischen Konferenz in Berlin. Gesteinigte Frauen in Pornow? Ausgepeitschte Liebespärchen in Fucking? Nichts scheint unmöglich, legt man die Bremer Rechtsprechung zugrunde, die einer kurdischen Mordbande die Lizenz zum Töten erteilte. Felix Mauser In seiner Gedenkrede zum 60. Jahrestages des Aufstandes im Warschauer Ghetto betont Jörg Rensmann angesichts der Bedrohung durch den weltweiten Antisemitismus Die Aktualität des jüdischen Widerstandes. „Skandal“, rufen linke Friedensfreunde, „zufrieden lächelnde Antideutsche mit Springer-Presse gesichtet!“ „Richtig“, antworten Per Violet und Bernd Volkert und erklären, warum Die Welt – prowestlich und deutschnational – gelegentlich lesenswerter ist als die Jungle World. Masse ist Macht. Nach diesem Grundsatz der Bewegungspolitik wechselt die Antifa Vom Anti-Faschismus zum Anti-Globalismus. Sören Pünjer Friedensbewegte Grenz-Fälle. Tjark Kunstreich untersucht die kollektive Psychose der Deutschen. Souveränität ist das, was der Gegensouverän anstrebt. Warum die Amerikaner das eine inne haben, die Deutschen das andere zu sein anstreben, erklärt Manfred Dahlmann. Psychologie des Opfers, Philosophie der Macht – über die intellektuelle Einstimmung auf das Selbstmordattentat durch Jung, Laçan und Foucault. Gerhard Scheit Anästhesie des Widerstands. Teil 16: Freedom Fighters |
Bahamas Nr. 40
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Deutschland erklärt Amerika den Frieden Wenn sich Islamisten und Feministen unter der Parole Nieder mit der Schönheit! sammeln, wird aus einer Miss World-Wahl ein subversiver Akt, Natascha Wilting. Warum Onkel Ho nichts für die deutsche Friedensbewegung kann, erklärt Uli Krug in Antiimperialismus und Antiamerikanismus. Wir als Deutsche dürfen leider nicht zum Boykott Israels aufrufen. Ihr als Dänen tut Euch da leichter, Tina Heinz. Wenn deutsche Medien eine israelische Friedensbewegung als Kriegspartei für ein freies Palästina präsentieren, dann ist immer Gush Shalom gemeint, Ingo Way. Ein anderes Europa ist möglich – so betitelte das Europäische Sozialforum in Florenz seine Kriegserklärung an die USA und Israel, Tina Heinz. Eine gemeinsame Kundgebung für den Frieden wurde ein Wiedersehen in Grafenwöhr von AntiFa und NPD dann doch nicht, Redaktion Bahamas. Mit Hate Letters antworteten deutsche Intellektuelle ihren amerikanischen Kollegen, Uli Krug und Bernd Volkert. Unsere Mauern brechen, unsere Herzen nicht. Justus Wertmüller über den deutschen Weihnachtsbestseller „Der Brand“. There are no limits to Islam, meinen die tschetschenischen Djihadisten. Deutsche Geostrategen stimmen dem zu, Thomas Becker In der Unterstützung antikolonialer Befreiungskämpfe sahen die Deutschen schon immer die Wege des Sieges für die deutsche und die islamische Sache, Karl Nele. Rassen- und Seelenverwandtschaft mit den Afghanen entdeckten die Deutschen schon lange vor ihrem UN-Einsatz. Arier am Hindukusch von Horst Pankow. Ein Kurswechsel findet nicht statt, versprach der Herausgeber und behält leider recht. Justus Wertmüller über den Abschied Hermann Gremlizas von Jürgen Elsässer und Karl Kraus. Biedermann und Übermensch. Über Peter Sloterdijks Streben nach geistiger Führerschaft in einem runderneuerten Deutschland schreibt Manfred Dahlmann. Wenn man Diskurs-Linken nachweist, daß sie antisemitische Texte schreiben, denunzieren sie ihre Kritiker als antideutsches Rollkommando. Mut. Klartext. Jungle World. Eine eigene Intervention und ihre Folgen, Redaktion Bahamas. Anästhesie des Widerstands. Der 15. Teil. |
Bahamas Nr. 39
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Besinnungsliteratur für Gesinnungstäter Der Internationale Strafgerichtshof erfüllt antiimperialistische Träume: Die geeinte Welt als Jägerin der USA und Israels. Zur Ideologie einer „Herrschaft des globalen Rechts“ von Horst Pankow und Thomas Becker. Keine Ressource ungenutzt lassen, damit bloß alle arbeiten. Das will nicht nur die Hartz-Komission. Karl Nele beobachtet, wie alle gemeinsam gegen Arbeitslose mobilisieren. Mutter, Heimat und Geliebte in einer Person – KZ-Aufseherinnen sind eben ganz besondere Menschen. Eine Deutsche Soap zum Massenmord: Bernhard Schlinks Megaseller Der Vorleser. Justus Wertmüller. Martin Walsers Roman über „Eine Figur, deren Tod man für vollkommen gerechtfertigt hält“, spricht aus, was viele denken. Deutscher Realismus hat Zuwachs bekommen. Gerhard Scheit stellt ihn vor. Negri und Hardt verstehen unter Befreiung die Totale Mobilisierung und fordern Kommunismus als Stahlbad. Warum ihr Buch Empire eine Zumutung für denkende Leser ist, zeigt Fabian Kettner. Auch bekannte Bellizisten müssen etwas für ihren Ruf tun: Krieg dem Baath-Regime, Waffen für Israel fordert daher die BAHAMAS-Redaktion und begründet dies. Der 11. September und Israel lassen sich nicht getrennt behandeln, weil an diesem Tag das größte Gemetzel des eliminatorischen Antisemitismus seit 1945 stattfand. Matthias Küntzel. „Rassisten“, kreischen viele, weil wir vom Islam-Faschismus reden. Justus Wertmüller untersucht die Politische Theologie des Islam erneut und kommt zu einem noch schärferen Urteil. Der Antizionismus will Israel auf den Nationenmüll schmeißen und Herr Vogt als Anwalt aller Opfer der Aufklärung verleiht diesem die akademische Respektabilität. Justus Wertmüller. Haß auf die Aufklärung kann man Oriana Fallaci nicht vorwerfen. Darum überführt man sie als Rassistin. Weshalb, erläutern Lea Lichtenberg und Uli Krug. Das Ich und das tauschende Individuum sind Getriebene: Der Wert und das Es bestimmen beider Weg. Die Notwendigkeit einer Kritik der politischen wie der seelischen Ökonomie erläutert Uli Krug. Anästhesie des Widerstands. Der 14. Teil. |
Bahamas Nr. 38
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Der unheimliche Aufmarsch Im Kampf der Völker gegen Israel ist Europas Position klar: „Wir sind alle Palästinenser“. Von Uli Krug. Man wird Israel doch wohl noch kritisieren dürfen, raisonniert der Deutsche. Warum eigentlich? fragt Justus Wertmüller. Selbst die Dokumentation unterbliebener Nachrichten bleibt nun an Antideutschen hängen: Aktuelle Rechercheergebnisse zur Intifada im Deutschen Haus von Stefan Baum. Israel konserviert das Versprechen der verratenen Weltrevolution. Zu Kommunismus und Israel von der ISF. Die Opfer des Antifaschismus klagen an: Die Spur des Verbrechens führt Von Benes zu Sharon. Von Tjark Kunstreich. Die Opfer sind immer die Völker – das wissen die Deutschen ebenso, wie daß die Wilhelm Gustloff eigentlich von Juden versenkt wurde. Karl Nele Sind eigentlich alle, die ’68 links waren, heute Antisemiten? Oriana Fallaci beweist das Gegenteil. Mein bester Freund ist Jude, sagen theoretisch versierte Antizionisten und meinen Moshe Zuckermann. Ingo Way Wer hat den Kiezkrieg in Kreuzberg provoziert? Natürlich die Redaktion-BAHAMAS.Dokumente Keinen Fußbreit dem antisemitischen Mob fordern Hamburger Genossen, die dafür prompt als Bettelhunde des Imperialismus beschimpft werden. Weil Marx der Idee einer vernünftig eingerichteten Welt anhing, war er Eurozentrist, findet Per Violet und begründet diese These. Gesteinigte Frauen sind nicht überall ein Grund zur Aufregung, konstatiert Natascha Wilting und macht sich daher Gedanken zur Psychopathologie des Islam. Kommunismus und Zionismus: Für Ernst Bloch gehörte jener zum Wärmestrom der Geschichte, dieser hingegen in eine vorderasiatische Hundehütte. Horst Pankow Kaum dem Faschismus entronnen fordern deutsche Literaten, wie Justus Wertmüller angewidert feststellen muß, nur eines: Ein Volk, ein Reich, ein Widerstand. Die deutsche Außenpolitik muß notwendig antisemitisch und antiamerikanisch sein, da sie nur eins will: Rache für Auschwitz. Thomas Becker Einen Vorteil hat „Levi’s Flagship Store“ am Ku’damm: Man trifft dort nicht Uniformierte Fashion Victims. Marcel Malachowski verrät coole Adressen. Krisenbewältigung ohne Ende – oder warum die Deutschen und ihre Schützlinge immer wieder Fahrkarten in die Vergangenheit lösen, erklärt Clemens Nachtmann. Anästhesie des Widerstands, Teil 13: Enzyklopädisten der Deeskalation. |
Bahamas Nr. 37
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Der Kampf um Befreiung ist international Das Appeasement gegenüber islamischen Faschisten eint alle Deutschen. Ihre Losung ist: Kein Blut für Bush. Von Thomas Becker. Über die Rasterfahndung empören sich alle. Doch wer kritisiert den Souverän durch innere Sicherheit? Zumindest Karl Nele. Der Antirassismus macht mobil – weltweit. Über eine Pazifistische Bruderschaft im globalen Maßstab berichtet Uli Krug. >Gegen die kulturellen Ressentiments alldeutscher Sozialisten hilft nur eins: Auf nach Amerika! Von Justus Wertmüller und Clemens Nachtmann. Vernichtung als Selbstzweck ist eine Gemeinsamkeit von nationalsozialistischem und islamistischem Judenhaß. Horst Pankow und Tjark Kunstreich. Die einen reden von kultureller Toleranz, die anderen verzweifeln am Dialog mit dem Islam. Über V. S. Naipauls „Islamische Reise“ schreibt Tina Heinz. Wenn die Kapitulanten des Intellekts auf die Suche nach den „Interessen“ am Krieg gehen, wird daraus ein Bekenntnis zur islamischen Barbarei. Von Clemens Nachtmann. konkret kaputt ist die Bilanz eines Jahrzehnts antideutscher Agitation. Die ewige Frage „Cui bono?“ beantwortet diesmal Justus Wertmüller. Coole Kids tragen kein Pallituch. Statt dessen tragen sie zu intelligenten Provokationen bei. Eine Würdigung antideutscher Aktivitäten seit dem 11. September von der BAHAMAS-Redaktion. Dschihad und Werwolf. Über die Resultate einer ideologischen Kreuzung von Kamel und Schäferhund denkt die Initiative Sozialistisches Forum nach. Wasserdiebe, Erdschänder, Globalisierer. Bei ihrer Agitation gegen Israel brauchen italienische Linke keine Rücksicht auf nationale Tabus zu nehmen. Von Ralph Raschen. Sind Postfaschismus und Nationalsozialismus zwei Seiten der gleichen Medaille? Oder ist wie immer doch alles viel komplizierter? Von Uli Krug. Zur Verteidigung der Zivilisation> rief die BAHAMAS-Redaktion in ihrer dritten Erklärung zum Krieg auf. Die K-Frage wird von den Derivatenhändlern der Kritik immer noch falsch beantwortet. Warum Kurz, Kapitalkritik und Kommunismus sich gegenseitig ausschließen, erläutert Joachim Bruhn. Warum der Antiimperialismus das höchste Stadium eines falschen Antikapitalismus ist, begründet Clemens Nachtmann in Patria libre y muerte! Anästhesie des Widerstands, 12. Teil: Dem Täter auf der Spur. |
Bahamas Nr. 36
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Intifada weltweit - Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder Nationalrevolutionäre Marxisten-Intifadisten enthüllen in der jungen Welt und dem Gegenstandpunkt den „zionistischen Holocaust“. Von Karl Selent. Steiflippige Patrizier und^arrivierte Alternativniks geben durch den Lautsprecher der Gleichschaltung ihr Verlangen nach der harten Hand kund. Ingo Way aus dem Wahlstudio der Bahamas. Die Juden waren schon vor Durban vogelfrei. Deswegen ist die Steinigung israelischer Kinder Der Alptraum von einer gerechten Sache, stellt Tjark Kunstreich mit Entsetzen fest. Völkermörder sind seit 1989 nicht mehr die Deutschen, sondern immer die Anderen. Darum bekommt der „Serben-Hitler“ Milosevic Die Ordnung der Menschlichkeit zu spüren. Von Karl Nele. Die Betriebswirtschaftslehre vom Subjekt endet in einer Kapitulation vor dem Vernichtungswillen. Horst Pankow konfrontiert mit der islamistischen Neuauflage des „Antisemitismus der Vernunft“. Tina Heinz beobachtet die deutschen Medien-Mullahs beim Kondolieren: Allah ist unser! Der Frieden des Kapitals ist gemeinsames Anliegen der deutschen Außenpolitik und friedensliebender Moralapostel, befand Manfred Dahlmann schon zu Zeiten des Golfkrieges und ist damit leider aktueller denn je. Wer von Deutschland reden will, darf vom Islam nicht schweigen. Warum das so ist, erklärt Uli Krug in Gegenaufklärung und Islam. Antirassisten erteilt die Bahamas-Redaktion in ihren beiden Erklärungen zum islamistischen Massaker in den USA eine klare Abfuhr: Durban im Weltmaßstab und Hinter dem Wunsch nach Frieden verschanzen sich die Mörder! „Die Gewalt ging nicht vom Volke aus“, mokierten sich die antiamerikanischen Freunde des islamischen Antikapitalismus über militante Markenklamottenträger in Genua. Von Marcel Malachowski. Die Menschen sind nun einmal so ..., bemerkt der Merkur und beruhigt damit alle deutschen Charakterschweine. Eine volkstümliche Entsorgung Adornos beschreibt Ingo Way. Den Schutz des deutschen Erbguts fordern Pfaffen, Feministinnen und die Leser der Hamburger Morgenpost. Jutta Willutzki enttarnt die Gentechnikdebatte als demokratische Reprise nazistischer Paranoia. Die Last mit Adorno möchte auch die Karoshi abschütteln – aber auf die siebengescheite Art. Von Michael Holmes. Kroatien: Die Redaktion der Jungle World zur falschen Zeit am falschen Ort. Reiseanekdoten aus dem Land des freundlichen Faschismus kolportiert Justus Wertmüller. Für Pichelsteiner-Eintopf und Kulturnation war der Deutsche schon immer. Totalitärer Zentralstaat, pseudoaristokratische Küche des Franzmannes waren ihm hingegen schon immer ein Greuel. Von Stefan Zenklusen. Regression befindet sich die deutsche Linke, bzw. ihre Fragmente, finden die Antideutschen Kommunisten. Wir dokumentieren ihre Gründungserklärung. Auch dieses Mal fordert Der Blick in die Mülltonne III den hartgesottenen Leser. Anästhesie des Widerstandes, 11. Teil. Auf in die Karibik. |
Bahamas Nr. 35
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Für Israel — Gegen die palästinensische Konterrevolution Der „Angriff auf den Atomkonsens“ in Gorleben brachte nur scheinbar das Ergebnis Deutschland – Wendland, null zu eins. Vom Anti-Castor-Protest berichtet Karl Nele. In Polen wird das Deutschtum zu neuen Ehren gebracht. Samuel Salzborn über die Wiederbelebung eines Kulturvolks. Die Erfolge der UCK im Volkskrieg lassen Thomas Becker vermuten, daß die Albanische Frage falsch beantwortet ist. Den Sebnitzern Auf den Nerven herumtrampeln! Das fordert die Redaktion BAHAMAS. Was schon seit langem zu befürchten war, ist mit Sebnitz offensichtlich geworden: Militante Lichterketten sind ein Synonym für die Antifa. Von Per Violet. Vom Dr.-Petzold-Bad nach Israel verläuft der Weg der Projektion: Wie der flottierende Antisemitismus in den „israelischen Kindermördern“ doch noch sein Objekt fand, erläutert Uli Krug in Die Phantome der Totmacher. Auf welcher Seite steht die Redaktion BAHAMAS? Erraten: Für Israel – Gegen die palästinensische Konterrevolution. Mein Vater war ein Wandersmann singen Deutsche und Palästinenser im Chor. Was es mit solchen Volksweisen auf sich hat, erklärt Tina Heinz. Wie Finkelstein, Zeuge der Anklage, bei seiner Forderung nach jüdischer „Normalität“ scheitern mußte, berichtet Justus Wertmüller. Zur Heiligen Al Aqsa-Intifada rufen auch deutsche Kommentatoren auf. Karl Selent über unheimliche Allianzen im Pressewesen. Eigentlich haben sie nur ein „starkes Gerechtigkeitsempfinden“: diejenigen, die Mit Allah und Odin gegen die Juden kämpfen. Von Alex Busch. Antitotalitäre Abwege: Gegen Nazis und Prozionisten sprachen sich Düsseldorfer Linke aus. Von Richard Donahue. Als exklusiv linke Duftmarke hat der Antizionismus ausgedient. Denn heute kämpfen Menschenrechtsimperialisten und Antiimps gegen Israel. Von Andrea Woeldike. Ein besonders übles Antisemiten-Nest hat Justus Wertmüller in der Potsdamer Szene ausfindig gemacht: Die rote Front und die braune Front – sind wir. Edward Saids kleines Einmaleins der Heimatkunde: Heidegger durch Lukács mal Furtwängler ergibt Frieden mit Deutschland – Krieg mit Israel. Von Gerhard Scheit. Israelis kann man mit Steinen bewerfen, mit Messern erstechen oder mit Raketen beschießen. An der Universität Bir-Zeit kann man auch Studieren gegen Israel. Von Ingo Way. Ein historischer Rückblick auf die Wahlverwandtschaften von deutschen und arabischen Antisemiten kann auch nicht schaden, meint Tina Heinz. Johannes R. Becher und Anna Seghers waren zweifellos national zuverlässige Dichter, doch zu Deutschen Dichtern ohne Ecken und Kanten werden sie erst jetzt gemacht. Von Birgit Schmidt. „So was haben wir Dir nie gewünscht“, sagen die Mörder, die diesmal nicht zum Zug gekommen sind. Marcel Malachowski und Felix Mauser zum Fall Ulrike. Zweite Leerung: Der Blick in die Mülltonne II. Anästhesie des Widerstands, 10. Teil. Was die 68er im Berliner Hotel „Henriette“ erlebten. |
Bahamas Nr. 34
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Hauptsache Sexualität Es begann mit einem endlosen Palaver über schlechten Sex und endete im Bandenkrieg um die Villa Kunterbunt. Vor den Schrecken (nicht nur) der autonomen Infantilgesellschaft warnt Otto Zeiger. Wem nutzt die „Definitionsmacht“ beim Anspruch auf Selbstbestimmung und warum führt sie von der Matraze zum Fahndungsplakat? Justus Wertmüller und Clemens Nachtmann zur permanenten Tätersuche: Wer tut dem autonomen Unglück Gewalt an?. Verstand und Unverstand haben auch libidinöse Quellen. Die Macht des Sexuellen nicht zum besinnungslosen Schicksal verkommen zu lassen, ist eine Aufgabe für Linksradikale. Von Uli Krug. Die amerikanische Multiplenbewegung ist ein Bindeglied zwischen Frauenbewegung und moralischen Erneuerern. Für sie gilt: Am Anfang war der Mißbrauch. Dazu Ingo Way. Wenn die Suche nach dem Lustobjekt zur Belästigung durch das Geschlecht geworden ist, spätestens dann ist die nachpatriarchale Gesellschaft da. M. Marzahn und T. Treptow. Über die „Infantile Inquisition“ wurde viel diskutiert. In einem fiktiven Gespräch Über Wüstlinge und Hygienemonster antwortet Justus Wertmüller für die Redaktion. Einen identitären Herzkasper erlitt die Anti-Pat-Szene in Berlin. Vor Ansteckung warnt die Redaktion: Achtung Produktwarnung– Exportartikel aus Berlin. Zwischen Kommandoerklärung und theoretisierendem Duktus bewegen sich die Texte gegen „antideutsche TäterschützerInnen“. Die Redaktion wirft Einen Blick in die Mülltonne. Dokumentation 1: Antisexistische Erklärung, „Wir haben gesprengt. Dokumentation 2: Ein Infoladen präsentiert uns sein Diskussionsergebnis. Dokumentation 3: G. Klauda gibt den antisexistischen Wissensstand wieder. Dokumentation 4: H. Schatz erzieht Marcuse zur Stubenreinheit. Gegen´Schatz’ Versuch, Marcuse ohne Freud zu lesen, richten sich Uli Krug und Clemens Nachtmann in ihrer Erwiderung Saving Herbert Marcuse. |
Bahamas Nr. 33
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Antifa heißt Angriff Wer schmierte „Kindermörder“ neben eine Synagoge? Horst Pankow liefert eine Täterbeschreibung. Wenn Leute ihre Kinder dauernd in ein von Märtyrern schon ziemlich übervölkertes Paradies schicken, dann, so Justus Wertmüller, errät man leicht und gar nicht heiter ihren Beruf: Palästinenser. Für die Passage to Euroland scheint es für Jugoslawien nur ein Ticket zu geben: Die Zivilgesellschaft. Von Thomas Becker Es mag schon langweilig auf einem antirassistischen Grenzcamp sein. Aber muß man deshalb eine Wallfahrt wider die Kollektivschuld auf einen deutschen Soldatenfriedhof unternehmen? Von Richard Donahue Wie Spätheimkehrer übernehmen Autonome Verantwortung für ein antifaschistisches Deutschland. Von Justus Wertmüller Im Krieg der Generationen bekämpfen die Alten im Nazi-Alien die eigene Jugend. Über die Notwendigkeit einer Anti-Postfa Uli Krug. Jetzt geht es zur Sache gegen die Nazikids, mit Geduld und Tonfa. Jugendpädagogik gegen rechte Störenfriede folgt dem Motto: Love them to hate them. Von Marcel Malachowski Berät der Genosse Eduard Zimmermann neuerdings die Konkret-Redaktion? Felix Mauser hat jedenfalls eine verblüffende Geistesverwandtschaft festgestellt. Überschießende Gerechtigkeitserwartungen wird der autoritäre Antifaschismus den Zonis schon noch austreiben. Ihr Aufbaukonzept, Modernisierung durch Mobilisierung, dagegen ist schon heute auf der Höhe postfaschistischen Reformbedarfs. Von Karl Nele Warum direkte Demokratie kein Glücksversprechen, sondern ein Alptraum ist, erklärt Clemens Nachtmann in Über die Entnazifizierung des Faschismus. Warum die linke Beschäftigung mit dem Antisemitismus zu einer modischen Beschäftigung verkommen ist, erläutert Tina Heinz in ihrem Bericht aus einer Akademie. Ausgerechnet die Wertkritik erfand das Grundprinzip: Wertabspaltung für das Patriarchat, als Auslaufmodell betrachtet es Natascha Wilting. Wie die antisexistische Pippi-Langstrumpf-Fraktion den „BAHAMAS-Fotzen“ einmal eine tüchtige Lehre erteilt hat. Von der BAHAMAS-Redaktion Kann man „zurück zu den Fakten“ gehen, wenn die Öffentlichkeit faktenresistent ist? Jürgen Elsässer stellt Wege aus der Auschwitz-Falle zur Diskussion. Gegen die modischen Erscheinungen der geistigen Konterrevolution hebt Joachim Bruhn den Gebrauchswert des „Marxismus“ hervor. Karl Marx und der Materialismus. |
Bahamas Nr. 32
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Im Visier des Volkszorns: Das ist Gemütlichkeit: Einsamkeit, Alkohol und Hund. Wenn des Deutschen bester Freund zur Bestie wird: Das Strafbedürfnis gegen Hund und Welt beobachtet Justus Wertmüller Fischers „revolutionäre“ Euro-Vision vom „Heiligen Römisch-Germanischen Reich“ ist nicht nur Chevènement unheimlich, sondern auch Kalle Todoska Lüge, na und – auf weniges ist die deutsche Öffentlichkeit schärfer als auf Scharpings „gegrillte Föten”. Denn Serbien muß sterbien, „Ob’s da wüll oder net!“ Von Uli Krug und Horst Pankow „Von klein auf Kommunist“ gewesen, blieb Erich Mielke noch angesichts des Todes ein „tschekistischer Simulant“. Ein Nachruf von Felix Mauser Die 10-jährige Mobilisierung gegen die EXPO wurde genau so ein Flop wie diese selber. Karl Nele diagnostiziert Statt eines Aktionsmuskelkaters nur Ratlosigkeit bei der Linken. A colony again? Wird aus Zimbabwe wieder Rhodesien und Mugabe zum Milosevic Afrikas? Das fragt sich Tjark Kunstreich. Die „Neue Ökonomie“ in Afrika negiert die Subsistenz und gibt „sinnlosen Gemetzeln“ einen objektiven Sinn. Gerd Kuhnen und Holger Schlüter Erst als Fahrer des Fi-, Fa-, Führerbusses gelang „Hermann the german” die Landung in England. Über die deutsche Humorlosigkeit schreibt Clemens Nachtmann. Nichts ist schmutziger als die Phantasie des Zensors. Warum linke „Vergewaltigungsdebatten“ nichts anderes sind als Infantile Inquisition ergründen Justus Wertmüller und Uli Krug. Vom Manne betrogen, vom Führer bedrängt, doch niemals untergekriegt. Birgit Schmidt stellt neue Frauenbiographien vor. Heißt Brecht jetzt Goebbels? Die Jugendsoziologie macht’s möglich: Die Böhsen Onkelz werden zu guten Jungs. Wie das, Was schwer im Magen lag, nun beherzt verdaut wird, beschreibt Marcel Malachowski. Sind wir nicht vielleicht doch die Guten? Über ein Gruppenexperiment zum Antisemitismus berichtet Tina Heinz. Die gruppe demontage demontiert den Nazismus zum bloßen Konstrukt. Über Postmodernen Marxismus schreibt Martin Janz. „Auf die Wiederkehr Christi hat man viel zu lange gewartet“, meint Günther Anders. Solche Radikalität ist den meisten von Berufs wegen sich um die Menschheit Sorgenden fremd. Struktureller Antisemitismus: Martin Heideggers Raunen spricht vom Amerikaner und meint den Juden. Gerhard Scheit über den Deutschen des Jahrhunderts. Immer noch reden viele vom Faschismus und wenige haben Sohn-Rethel gelesen. Darum Teil 2 von Manfred Dahlmanns Ideologie und NS-Staat Anästhesie des Widerstands, 8. Teil: Mainstream fressen Underground |
Bahamas Nr. 31
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Demokratischer Faschismus Ohne Haider keine Zivilgesellschaft in Österreich: Ein neuer Wachzustand wird konstatiert von Karl Nele und Clemens Nachtmann. Warum selbst antideutsche Vorbehalte im deutschen Konsens enden, der Demokratie nämlich, erläutert Justus Wertmüller in Der Todd ist ein Meister aus Frankreich. Den Verfassungsschutz als Bedürfnis und Berufung verspürt die breite Anti-Haider-Koalition. Den Seelenhaushalt der Wertegemeinschaft Europa seziert Horst Pankow. Korruption und Parteienskandal regen die „Anständigen, Tüchtigen und Fleißigen“ auf. Elite und Mob inszenieren das Ende einer Zwangsdemokratie. Von Uli Krug Manfred Kanther als Spezialist für Überwachen und Strafen endet als (Geld-)Kofferträger. Ein Nachruf auf eine authentische „Autorität“ von Tjark Kunstreich. Johann Georg Elser ist ein Attentäter Jenseits von „Würde“ und Ideologie, meint das Hannah-Arendt-Institut – aber auch Tina Heinz. Existenzgründung als Lebenszweck? Vom Wollen zum Müssen steigt Die organische Zusammensetzung der Studentenschaft. Franz Katz 100.000 Letten, 80.000 Juden können die baltische Selbstfindung nicht verhindern. Die EU-Aufstockung mit deutschen Hilfsvölkern kommentiert Thomas Becker. Die NATO hat das Völkerrecht gebrochen. Wen kümmert´s? Felix Mauser beschreibt eine alternative Nachbereitung des Kosovo-Krieges. NGOs und Graswurzelanarchisten dominierten in Seattle die Proteste gegen die WTO. Karl Nele kritisiert die Privatisierung des Antiimperialismus. Die Krisis hat in Gemeinschaftskunde gut aufgepaßt. Ihr „Manifest gegen die Arbeit“ bekennt sich zum Bewußtsein von Nähe und Verstrickung. Von Marcel Malachowski und Justus Wertmüller Vom Fortschrittsglauben will Robert Kurz im Schwarzbuch Kapitalismus nicht lassen. Denn nach wie vor gilt: „Die Gedanken sind frei“. Eine Kritik von Martin Janz. Freiheit für Olaf Staps! Wir dokumentieren ein Flugblatt. Deutsche gegen Deutsche? Den „Antirassismus“ als „antikoloniale“ Ostbewegung nimmt sich Berthold Brunner vor. Alle reden vom Faschismus und keiner liest Sohn-Rethel. Manfred Dahlmann hilft diesem Mangel in Ideologie und NS-Staat ab. Anästhesie des Widerstands, der 7. Teil: Heine |
Bahamas Nr. 30
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When Krauts Talk Um den Weg Vom Kosovo nach Katyn zu finden, bedarf es profunden Wissens. Historiker aus traditionellen Hilfsvölkern zeigen den Deutschen, wo es lang geht. Tina Heinz Schwule sterben leiser. Jedenfalls dann, wenn national zuverlässige schwule Verbandsfunktionäre "privilegierten" Juden den Erinnerungsplatz in "bester Citylage" streitig machen. Georg Klauda / Eike Stedefeld Der Armani bleibt im Schrank, das zumindest sollte Herr Schröder aus dem Scheitern Oskar Lafontaines lernen, wenn er bei den Deutschen Erfolg haben will. Uli Krug Wie gut, daß wir verglichen haben, stellten die Redakteure von "blätter des iz3w" erleichtert fest, als Auschwitz im "Jahrhundert der Lager" endlich verschwand. Joachim Bruhn, Martin Jantz, Tjark Kunstreich Wenn er einen Zwang zu Protestieren als antideutschen Betriebsstoff entdeckt, hält Justus Wertmüller es mit so verdächtigen Gewährsmännern wie Herbert Marcuse und Andreas Baader. Killfahndung im Denunziantanstadel. Warum so etwas einem längst nicht mehr aktiven Feind des deutschen Staates widerfuhr, erläutert Tjark Kunstreich. Für Sozialdemokraten ist der Krieg eine Chance, die Angst vor dem Ruin zu verscheuchen. Volk, steh’ auf – auch ohne Sozialhilfe! ist daher ihr Schlachtruf. Uli Krug / Klaus Wehmeier Spannende Zeiten... sind für den deutschen Außenminister nach seinem ersten Krieg angebrochen und die ...erfordern coole Deutsche in Sachsen und anderswo. Horst Pankow Was haben Heidegger, Derrida und Sloterdijk eigentlich gemein? Sie produzieren Philosophie für Friedhofsschänder, also das, wonach die postmoderne Gemeinde sucht. Joachim Bruhn und Victor Farias Der Teilnahme an einer höchst unzuträglichen Verschwörung der Gleichen bezichtigt Tina Heinz die neuen und ganz alten Freunde des Menschenrechts. Das Verhältnis von Volksstaat, Staatsvolk und Räuberbanden erhellt nicht nur, warum die Deutschen der UCK näher stehen als den Franzosen: Der Nationalstaat mutiert zur Räuberhöhle. Gerd Kuhnen / Holger Schlüter Nation, Region und kollektive Asozialität – über den Nationalismus und seine Wiedergänger führt der Weg zum Fidschis klatschen aus Eigenverantwortung. Clemens Nachtmann. Was es mit dem Begriff Wiederholungszwang auf sich hat, und in welchem Verhältnis er zur deutschen Erinnerungskultur steht, erläutern Natascha Wilting und Tjark Kunstreich. Sie granteln über die Piefkes, als deren erste Opfer sie sich wähnen. Ihren Weg Vom Postfaschismus zu Jörg Haider finden sie wohl deshalb so traumwandlerisch sicher. Stephan Grigat Wenn Arbeit von einer üblen Notwendigkeit zur heiligen Pflicht verklärt wird, stehen Sozialdemokraten in der ersten Reihe. Auf die Leistungsbilanz eines sozialdemokratischen Jahrhunderts blickt Karl Nele. Irgendwie klingt es immer gleich, When Krauts TalkWas Saul K. Padover von besiegten Deutschen zu hören bekam. Thomas Blum |
Bahamas Nr. 29
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Triumph des Antinationalismus: Krieg für Selbstbestimmung Die deutsche Linke ist mindestens so antinational wie ihre Regierung. Justus Wertmüller findet das Ein starkes Stück Deutschland. Deutschlands Eroberung der Normalität in einem Europäischen Gründungsakt mit Feuerwerk beschreibt Karl Nele. Im Krieg verlangt das Publikum nach philosophischer Aufbaukost. Tina Heinz und Felix Mauser begutachten die Eröffnung des weltbürgerlichen Zeitalters durch Jürgen Habermas. Deutschlands dritter Balkankrieg wurde geführt als Gewissenskrieg statt Interessenskrieg. Uli Krug über Eroberungsökonomie ohne Beutewunsch. Wurde der "Weltpolizist" im Kosovo in eine teuflische Falle gelockt? Heiner Möller widerspricht der These Deutschland schlägt USA. Bomben nicht nur auf Belgrad, sondern auch "auf unsere Hirne". Stefan Wirner über die Friedensrhetorik demokratischer Sozialisten. Mutige PDS. Irgendwie haben das alle die ganze Zeit gewußt: Die prominentesten Kosovo-Opfer sind die Deutschen. Darum: Solidarität mit den Vertriebenen. Von Samuel Salzborn. Geknechtete Ossis – perfide Yankees. Eine heile Welt? Vielleicht. Thomas Blum beschreibt die Metamorphose der jungen Welt zur Becker-Blume. Test the east. Intellektuelle und Krieg. Keine andere soap opera könnte ätzender sein. Darum endlich ein Epilog von Horst Pankow. In den Hauptrollen Hans-Christoph Buch, Stefan Ripplinger und Clint Eastwood. Vom jüdischen "Scharfrichter" (Augstein) zum Freund der Deutschen. Simone Dinah Hartmann u. a. über Daniel J. Goldhagens Resozialisierung. No more mass murder. Im Oktober findet in Berlin eine antideutsche Konferenz statt: Der Hauptfeind ist das eigene Land. Warum der Amoklauf von Littleton nicht in Deutschland stattfand, sondern dort, Wo Hitlers Kinder wohnen, erklärt Uli Krug. Falsche Hoffnung auf gutes Leben.Das Existenzgeld ist nicht ohne die Affirmation von "schaffendem" Kapital und nationaler "Schutzgemeinschaft" zu haben. Marcel Malachowski Auch das ist deutsche Normalisierung: Die Hervorbringungen einer Leni Riefenstahl werden in den Rang von "Kunst" und "Werk" erhoben. Kerstin Stakemeier über Narzißmus und Naturverfallenheit. Anästhesie des Widerstands. 5. Teil: Revolutionäre Lebensführung am Bosporus und im Exil. |
Bahamas Nr. 28
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Menschenrecht bricht Staatsrecht Nicht nur ihre Namen sind strange und doch wieder typisch deutsch. Mareike Ilsemann und Kathi-Gesa Klafke: "Prototyp des Nichtantisemiten" und selbstbewußte Avantgarde einer Freien deutschen Jugend. Von Tina Heinz Neu waren die Mehrheiten bei der letzten Wahl in Hessen nun wirklich nicht. Karl Nele über Formierung und Integration des völkischen Packs durch Unterschrift und Stimmzettel. Die Helden von Pristina proben auch den Aufstand des "sexuellen Proletariats". Thomas Becker hat eine kursorische Geschichte der UCK geschrieben. Der rumänische Bergarbeiteraufstand kam westlichen Freiheitsfreunden überhaupt nicht gelegen. Gerd Kuhnen und Holger Schlüter über Nachhut und Avantgarde in einem abgeschriebenen Teil der Welt. Die neuen Sozialliberalen sind noch übler als die alten. Heiner Möller über den Dritten Weg von Neuer Mitte, New Labour etc. in die Zivilbarbarei. Das oft als Hypertrophie beargwöhnte Fusionsfieber folgt gleichwohl zweckrationalem Kalkül: Mit geballter Kreditmacht gegen die Konkurrenz heißt die Devise. Von Klaus Anton Um die kurdische Sache war’s auch vor Öcalans Verschleppung schon schlecht bestellt. Verfocht sie jemals anderes als Das Recht auf Selbstbestimmung zur Zementierung des Elends? Wie Verlierer und nützliche Idioten die Segnungen des Völkerrechts befördern, erläutert Justus Wertmüller. Pinochet in den Knast! Alles wird gut, wenn erst die "Vergeltung der Erinnerung" triumphiert. Meinen jedenfalls dienstfertige Menschenrechtler. Horst Pankow über das Mißgeschick eines Demokratieretters als Herausforderung für deutsch-europäische Definitionsmacht. Pinochet in den Knast? Nichts wird gut, denn Menschenrechtlern ist die politische Ökonomie der Gerechtigkeit ein Mysterium. Der letzte Gorilla und die neue Wert-Ordnung passen einfach nicht zusammen, meinen Uli Krug und Carlos Kunze. Menschenrechte sind unteilbar. Ein Schurke, wer das bestreitet. Das weiß auch der Bund der Vertriebenen. Samuel Salzborn über dessen Aussichten, Deutsche Authentizität als universelles Konzept durchzusetzen. Ein Marx teilt sich nicht in zwei. Uli Krugs Referat auf dem BAHAMAS-Seminar thematisierte das Verhältnis von Gebrauchswert und Wertkritik. Auch auf dem Seminar gehalten: Clemens Nachtmanns Überlegungen zum endlosen Ende der politischen Ökonomie. Autoritärer Staat und Verfall des Gebrauchswerts. Und noch ein Seminar-Text: Kultur als Feind der Kunst. Justus Wertmüller über den (un-)möglichen Gebrauchswert von Kunst. Der Hauptwiderspruch lebt. Zum Beispiel in der Person des Verkäufers. Der 4. Teil unserer Serie Anästhesie des Widerstands. |
Bahamas Nr. 27
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Wir sind alle Individuen Das neue deutsche Völkerrecht definiert schutzwürdige Ethnien und bestärkt sie, jede völkische Schandtat zu begehen, von Thomas Becker. Über ein Holocaust-Denkmal wollen alle Deutschen nach dem Motto Täter und nicht Opfer sein frei entscheiden. Von Tina Heinz und Justus Wertmüller Sie wollten richtig antinational sein am 4.10.98. Herausgekommen ist das unfreiwillige Bekenntnis: Mein Skateboard heißt Deutschland. Eine Kritik der BAHAMAS-Redaktion. Statt die Geschichtswissenschaft zu kritisieren betreiben sie sie selber, die Little Mommsens die das Schwarzbuch widerlegen wollten. Horst Pankow Freiwilligkeit ist Gehorsam ohne Befehl hält Clemens Nachtmann denen entgegen, die an einer deutschen Mentalitätsgeschichte basteln. Der faschistische Leviathan verdankt seinen Massenzuspruch einem Sozialpakt, der auch seinem demokratischen Nachfolger nicht fremd ist. Ulrich Enderwitz Seinen Überlegungen zur sogenannten Ökonomie der Endlösung legt Lars Quadfasel die Erkenntnis zugrunde: Was Fakt ist, bestimmt die Theorie. Er habe Antideutsche Ressentiments hörte Jean Améry als Intellektueller und Jude zeitlebens. Gerhard Scheit würdigt ihn anläßlich seines 20. Todestags. Arbeit, Ehre, Dienst und Zwang in diesem Viereck denkt und handelt die deutsche Standortgemeinschaft — wenn es sein muß auch umsonst. Karl Nele Edith Stein heiliggesprochen. Überlegungen von Justus Wertmüller über eine wirklich europäische Bewältigung des Holocaust und Notizen von Günther Anders über ein "bejammernswertes und anachronistisches Mädchen". Unheimliche Nachbarschaften zwischen einem braunen Kritiker der Zivilisation und Ideologen der Postmoderne bemerkt Uli Krug. Das vergebliche Liebeswerben der deutschen Linken um die Arbeiterklasse — eine Zwanghafte Objektfixierung. Horst Pankow Vom historischen Gebrauchswert des Kapitals. Ankündigung eines Seminars der BAHAMAS. Kritik aus Wien. Österreichische Kombattanten stellen sich vor. Ein Soldat des Volkes ist die Hauptperson in der 3. Folge der Anästhesie des Widerstands. |
Bahamas Nr. 26
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Das postmoderne Bedürfnis Waffen lügen nicht. Wie die Kosovo-Albaner einen Kompromiß verwerfen und mit deutscher Kompromißlosigkeit einen Krieg verlieren. Von Thomas Becker Die aktuelle "Asien-Krise" offenbart auch die Vereinbarkeit von Zivilgesellschaft und Pogrom. Karl Nele über den Ausverkauf im Asia-Shop. In Sachsen-Anhalt fand kürzlich eine Volksbefragung zur sozialen Frage statt. Der DVU-Erfolg ist für Justus Wertmüller und Samuel Salzborn Anlaß für eine Tatortbesichtigung. Aus der Urgeschichte der postfaschistischen Gesellschaft. Zur Erstveröffentlichung von Manuskripten aus dem Nachlaß Herbert Marcuses. Von Clemens Nachtmann Die bürgerliche Wissenschaft vom Reichtum als Politische ökonomie des Reformismus. Ein Porträt des Sir John Maynard Keynes von Joachim Bruhn. Deutschlands Normalisierung schreitet voran: Kulturschaffende kämpfen für "Mein Kampf". Tjark Kunstreich über Die Deutsche Liebe zum Original. Wie steht es um die Möglichkeit einer besseren Nation? Tina Heinz besuchte die Ausstellung "Mythen der Nationen" und stieß auf ein Dementi sowie auf Notstand in Permanenz. Nach dem Ende der Roten Armee Fraktion rafft sich der politische Exorzismus zu neuer Hochform auf. Horst Pankow über die neue Trinität des Bösen: Baader, Stalin, Hitler. Das postmoderne Bedürfnis. Woher kommt es und was will es von der Welt? Reflexionen der BAHAMAS-Redaktion über die Agonie des Banalen. Dekonstruktion heißt Domestizierung. Uli Krug und Tjark Kunstreich kritisieren Judith Butlers Staatsbürgerkunde für die queer nation. Des Meisters unfreiwillige Anthropologie kreist ruhelos um Das Rätsel der Macht. Eine Gebrauchsanweisung für die Jünger Michel Foucaults, doch noch ins fehlend geglaubte Zentrum zu gelangen, von Manfred Dahlmann. Pluraler Marxismus — Plebejischer Rassismus: Gar merkwürdige Zweierbeziehungen stiftet die Liebe zum Volk in Zeiten des Diskurses. Von Fabian Kettner Kohl demütigen, Schröder mißtrauen! Die zweite Folge unserer Serie Anästhesie des Widerstands. |
Bahamas Nr. 25
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Endstantion Populismus Kaum hatten sie die jüdische Gefahr abgewehrt, da fiel eine Invasion von Pressegeiern, Heuchlern und Antideutschen über die geballte Harmlosigkeit her. Jetzt hängt die "Auschwitzkeule" über Gollwitz. Von Justus Wertmüller Protokoll der Weisen von Basel. Über einen Kongreß des organisierten Antizionismus und seine kritisch-solidarische Rezeption in der Sozialistischen Zeitung Reinhold Brenner. Gegen die "westlich-arabische Allianz der Jünger Huntingtons" setzt Deutschland auf die zivilisatorische Kraft von Terror und Versöhnung in Algerien. Von Tina Heinz Jubiläen und Gedenktage helfen den Bürgern bei der Taxierung ihres Erinnerungsmülls. Auf dem Flohmarkt der öffentlichen Sinnstiftung halten auch Linke ihre speziellen Angebote feil. Klaus Wehmeier über den Staatsmythos Deutscher Herbst. Gebrauchsanleitung für den Gulag der Vernunft. Horst Pankow über ein Handbuch der Inquisition im Schwarzbuch-Format. Auch nach einem antideutschen Show-Down werden die Leichen gezählt: Auf der Strecke bleiben die Hüter des (radikalen) linken Erbes. Also: Abschied vom Kommunismus? fragt Justus Wertmüller. Interessierte Mißverständnisse? Clemens Nachtmann über Postone und die Kunst, einen nie gelesenen Text zu verstehen. Wer den Kapitalismus für eine nützliche, aber falsch organisierte Einrichtung hält, steht vor dem Ewiges Rätsel Auschwitz. Von Uli Krug Sind die nicht eh’ bald tot, die Schlesier-, Sudeten- und Vertriebenengrufties? Keineswegs, meint Samuel Salzborn. Denn: Wer großdeutsch denkt, fühlt sich vertrieben. Der Sozialismus sudetendeutscher Prägung konnte nur großdeutsch sein. Karl Nele über Volkstumskampf und Sozialdemokratie. Nach seinem Tod und dem des DDR-Antifaschismus wird nun aus dem Auschwitz-Häftling Peter Edel Nr. 164 145, ein Stalinist. Von Tjark Kunstreich "So originell und marxistisch" findet Michael Koltan den "dialektischen Untersuchungsansatz" des Max Horkheimer nicht. Der 4. Teil der Serie Marxistische Dialektik im 20. Jahrhundert. Ideologen — das sind doch immer die anderen. Oder nicht? Warum Ideologie zu einem allgemeinen Bewußtseins-Schicksal geworden ist, erläutert Ulrich Enderwitz in seinem Aufsatz Was ist Ideologie? Mit Das Gewaltigste, was die Partei je erlebt hatte beginnen wir die Folge Anästhesie des Widerstands. |
Bahamas Nr. 24
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Europa — Gemeinschaft der Feindseligen Auf sandschippendes Bruchbauerngesindel stieß bei seinen sommerlichen Wanderungen durch das Oderbruch Justus Wertmüller. Deutsche Gewerkschaften kämpfen für die nationale Wertschöpfungsgemeinschaft, geeint in einem Bündnis für Arbeit gegen amerikanisierten Kapitalismus. Von Heiner Möller Die Rache des Surplusprofits oder wie Der regionale Wettbewerbsstaat die nationale Schicksalsgemeinschaft auf die Spitze treibt, beschreibt Uli Krug. In Gemeinschaft und Konkurrenz verstrickt sind Europas Regionen, wenn sie im Kampf um Heimat und Profit mit- und aufeinander losgehen. Von Karl Nele Ist Die deutsche EU harmloser als deutsche Großmachtambitionen in Osteuropa? Die lediglich rhetorische Frage wirft Klaus Anton auf. Wo Kalaschnikows rattern, sind beileibe keine Revolutionäre mehr am Werk, sondern Tschetschenen und andere Wegelagerernationen. Der Mob rächt sich, stellt Thomas Becker fest. Das edle Opfer hat ausgedient. Die nationalbolschewistische "junge Welt" entlarvt Ignaz Bubis mit einem "Sachverhalt", den Jörg Haider ihr gesteckt hat. Von Tjark Kunstreich Er ist so "Unheilbar Deutsch", wie die Partei, für die er im Parlament sitzt. Der Fall Sichrowski ist die Geschichte des Alibijuden der FPÖ und zugleich eine Studie, die Gerhard Scheit über den "Extremismus der Normalität" anstellt. Österereich bleibt deutsch, genau wie es die österreichische Sozialdemokratie seit ihren ersten Tagen anstrebte. Auch heutzutage könnte diese Gesinnung den Klimas zum Sieg über die Haiders verhelfen, folgert Tina Heinz. Eines fürchtet die Nation am meisten: Organisierte Kriminalität. Die Phantome des Staatsbürgers analysiert Lars Quadfasel. Warum das Raumschiff Deutschland sich einem Angriff der Thetanen ausgesetzt sieht, untersucht Horst Pankow. Wie ein nächtliches Erweckungserlebnis der Marxistischen Dialektik im 20.Jahrhundert das Institut für Sozialforschung bescherte, erzählt Michael Koltan im 3. Teil unserer Serie. Einen, der sich immer gegen das verhärtetste Kollektiv der Welt gestellt hat, würdigt Clemens Nachtmann in einem Nachruf auf Eike Geisel. |
Bahamas Nr. 23
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Alpträume der Zivilgesellschaft Eine traurige Gesellschaft.Justus Wertmüller über Putschisten und Pluralisten im junge-Welt-Desaster. Der Action-Thriller des Frühjahrs hieß Chaos und Anarchie in Albanien. In seiner Kritik untersucht Horst Pankow nicht nur die Leistungen der Darsteller. Der Zapatismus — "postkommunistische Revolte" oder revoltierender Konformismus? Ein Epitaph zu Lebzeiten, von Klaus Wehmeier. Antisemitismus unter MigrantInnen Café Morgenland hält eine Rede gegen falsche Gemeinsamkeiten. Wie deutsche Gewerkschaften Unterm Kruzifix gegen das raffende Kapital marschieren, beschreibt Uli Krug. Ist das nicht sektiererisch? Eine Ehrenrettung der Sozialfaschismusthese. Clemens Nachtmann wendet ein Relikt des Parteikommunismus kritisch gegen seine Urheber. Bußfertig obsiegen heißt die neue Zauberformel der selbstbewußten Nation. Karl Nele über die Verbrechen der Wehrmacht und ihre Diskussion. Die Debatte über eine finanzielle Entschädigung für ehemalige Zwangsarbeiter folgt dem Motto: Über alles reden, um über nichts zu reden, meint Tjark Kunstreich. Ende gut — alles gut: Goldhagen erhält den Demokratiepreis. Joachim Bruhn über das nationale Projekt von Tante Emma und Onkel Adolf. Deutscher Nationalcharakter und instrumentelle Vernunft. Elfriede Müller und Stefan Vogt vergleichen die Interpretationen der Shoah durch Goldhagen und die Kritische Theorie. Deutsche sind keine Dogmatiker, auch nicht in Sachen Terrorismus. Für seine islamistische Variante gilt: "Den Terror begreifen". Horst Pankow über die Verharmlosung der Massaker in Algerien. Wie eine "grundsolide philosophische Ausbildung" die Marxistische Dialektik im 20. Jahrhundert bereicherte. Georg Lukács ist der Held des 2.Teils unserer Serie von Michael Koltan. |
Bahamas Nr. 22
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Soziale Frage und autoritäre Bewegung Runder Tisch mit Koks und Kämpfern. Überlegungen zu den Ambitionen der BRD-Außenpolitik in Lateinamerika von Bernd Beier. Auf dem Weltmarkt steht Bulgarien am Rande. Warum sich daran auch nach dem Sieg der Protestbewegung nichts ändern wird, erläutert Karl Nele. Da war doch noch was — in Frankreich. Klassenkampf? Bemerkungen über die Lähmung vom Dezember 1995 von der Encyclopédie des Nuisances. Uli Krug kredenzt einen belgischen Weißherbst, Jahrgang 96: Kollektivprojektion als Soziale Bewegung. Vom Landwehrkanal nach Wurzen. Vor einem deutschen Holzweg der Antifa warnt Justus Wertmüller. Ein hartnäckiger linker Mythos verklärt Rosa Luxemburg und die Demokratie. Elfriede Müller demontiert ihn. Ossis und Westlinke treffen sich alljährlich im Januar — auf einem Friedhof. Horst Pankow über den Toten-Tango mit Rosa, Karl und Evita. Nazismus als Erkenntnisfalle. Die deutsche Goldhagen-Rezeption offenbart die Unfähigkeit der Historiker Auschwitz zu verstehen. Von Joachim Bruhn Die Revolutionstheorie scheint am Ende, oder etwa nicht? Clemens Nachtmann widerspricht und verweist auf Adornos Orthodoxie. Lenin überwindet eine Depression und wird zum Helden des ersten Teils unserer Serie über Marxistische Dialektik im 20. Jahrhundert von Michael Koltan. Auch die Ahnen der heutigen Antideutschen hatten’s nicht leicht. Karl Nele überVolksnationalismus und Klassenkompromiß am Beispiel Curt Geyer. |
Bahamas Nr. 21
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Wahn der Wirklichkeit Neben Brandstiftern, Polizisten und Juristen gibt's in Mecklenburg auch Vermittler und Besserwessis. Justus Wertmüller über Das Grevesmühlener Gefühl. Frieden schaffen mit allen Waffen ist eine geile Sache. Fragt sich nur: Wer übernimmt das Kommando? Über Deutschland, die WEU und die NATO Thomas Becker. Hierzulande sind sich alle einig, daß er um jeden Preis weitergehen muß. Karl Nele über den Fetisch "Friedensprozeß" und Israel. Padanien — die Lega und die Linke. Wie (nicht nur) letztere Von den sauberen Händen zur keltischen Sonne gelangt, beschreibt Uli Krug. Auch anderswo wird die Shoah relativiert. Befindet sich Die französische Linke im Fahrwasser des Negationismus? Von Elfriede Müller Die Sache des libyschen Antizionismus käme wohl schneller voran, würden Deutsche Libyer sich ihr nicht nur in den Ferien widmen. Aus Al Gahrbolli Stephan Grigat. Automatismus der Befreiung oder Befreiung vom Automatismus? Keine leichte Frage. Ernst Lohoff im Streit um Determiniertheit und Emanzipation. Wie verhält man sich, Wenn der Weltgeist dreimal klingelt? Gedanken zur Geschichtsmetaphysik der "Krisis"-Gruppe von Clemens Nachtmann. Kann jemand NS-Massenmörder und Einer aus dem Widerstand zugleich sein? Wie das deutsche Beamtentum auch diesen Widerspruch löste, zeigt Horst Pankow. Betrieben die Nazis Antimodernen Antisemitismus? Berthold Brunner über die Einschätzung von christlicher Tradierung und NS-Mythologie in den Arbeiten von Daniel J. Goldhagen und Michael Ley. Das Ganzheitliche ist das Unwahre. Jörg Schmidt untersucht organizistisches Denken und Vernuftkritik in der Lebensreformbewegung. Wie halten es Linke mit den Drogen und ihren Dealern? Vielleicht so wie die Taliban? Lars Quadfasel fordert Opium fürs Volk. Die deutsche Literatur hat "Verantwortung" zu übernehmen. Wer sich hier verweigert ist Subjektivist, Vollidiot, Verbrecher. Horst Pankow zum Fall Peter Handke. |
Bahamas Nr. 20
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Elemente des Antisemitismus "Der Fisch stinkt vom Kopf her." Heinz Willemsen über die Kritik deutscher Fernfuchtler am Dayton-Abkommen. Die deutsche Antwort auf die soziale Frage heißt nationale Erneuerung. Über Gesellschaftliches Beisammensein Karl Nele. Gedanken des ak kassiber über den Zusammenhang von Völkischer Sehnsucht und sozialer Frage. Der deutsche Linksradikalismus als kulturelle Erweckungsbewegung. Eins teilt sich in zwei von Andreas Benl. Es geht um Israel, wenn man sich hierzulande scheinheilig um den "Frieden im Nahen Osten" sorgt. Justus Wertmüllers Einschätzung. Vom linken Antizionismus zum deutschen Antiimperialismus ist es nicht weit. Manche aber brauchten für diese Strecke mehr als 20 Jahre. Klaus Wehmeier Die Wiederkehr des "ewigen Juden". Der ak kassiber untersucht Elemente des Antisemitismus 1996. Der Revisionismus — die modernste Form des Antisemitismus, dargestellt am Beispiel einer Männerfreundschaft von Elfriede Müller. Der linke Antisemitismus grassiert auch — wie sollt’ es anders sein — in Österreich. Wiener G’schichten von Stephan Grigat. Goldhagens Frechheit war der Anlaß. Jetzt exorzieren die Deutschen wieder das Phantom Kollektivschuld. Horst Pankow "No Germans, no Holocaust". Goldhagen bringt es auf den Punkt. Doch liefert er wirklich eine hinreichende Erklärung des Antisemitismus? Andreas Benl und Stefan Vogt fragen nach. Lernziel Volksgemeinschaft. Uli Krug wirft einen Blick auf das Elend der warentauschenden Gesellschaft und die kommunitaristische Wiederkehr der Gemeinschaft. Judith Butlers Texte lesen sich wie Auszüge aus dem Kochbuch des postmodernen Gourmets. Zu ihrer Feminismus-Kritik Jutta Willutzki. Das Schicksal deutscher Bildungsbürger im Kapitalismus — von Schiller bis Habermas — bilanziert Ulrich Enderwitz: 200 Jahre deutsche Intelligenz. |
Bahamas Nr. 19
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Was kommt nach dem Klassenkampf? Der "rasselnde Panzer" definiert Krieg und Frieden. Karl Nele und Justus Wertmüller über deutsche Hegemonie und die Interessen der "europäischen Partner". Ein Monat Streik in Frankreich. Elfi Müller begutachtet die Revolte für den Platz am grünen Tisch. "Gefährlich in allen Lebenslagen". Über Peter Handke und die antiserbischen "Fernfuchtler" Jovan Jovanovic. Vom Fortschrittsglauben zur negativen Utopie. Ordem e progresso. Anton Landgraf untersucht Politik und Verbrechen in Rio de Janeiro. Joachim Hirsch blickt perspektivisch: Vom globalen Kapitalismus zur "wahren Demokratie". Einen skeptischen Blick auf sein neuestes Werk werfen Karl Nele und Anton Landgraf. Der Islamismus frißt seine Kinder. Eine Fatwa der AIZ über Freimut Duve? Harald Hönow spekuliert. Fundamentalismus, Volksfrömmigkeit, Diskursfalle. Wenn Mohammed lebte, wäre die Marktwirtschaft das Reich Gottes, meint Horst Pankow. "Armut ohne die Würde des Messers des Schlagrings der Faust". Warum Heiner Müller nicht zum deutschen Nationaldichter taugt. Justus Wertmüller Haupttendenz Hedonismus? Berthold Brunner kritisiert G. Jacobs Thesen zu Individualisierung. Ist L. Althusser tot oder schläft er nur? Für Manon Tuckfeld ist dies eine Frage auf Widerspruch und Totalität. Uli Krug und Clemens Nachtmann finden allerdings nur Widersinn und Banalität. Ihre Replik. Bissinger meldet sich zurück. Über das neue Gesicht der Konkret Justus Wertmüller |
Bahamas Nr. 18
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Der Fall Deutschland Frau Schimmel und die Menschenrechtsfundamentalisten. Wie kulturelle Identität zur deutsch-islamischen Verbrüderung führt, beschreibt Justus Wertmüller. Acht Arschlöcher und ein Halleluja. Staatskritische Spekulationen anläßlich des Kruzifix-Urteils von Clemens Nachtmann. Bosnien: Krieg der Illusionen. Das liebste "Volk" der europäischen Intellektuellen, kritisch begutachtet von Heinz Willemsen. Übliche imperialistische Rangelei? Justus Wertmüller und Clemens Nachtmann gehen den deutschen Interessen im Balkankrieg nach. Wie geht Einleuchten? Die Affinität des "Gegenstandpunkt" zum gesunden Menschenverstand analysiert Gerhardt Rudow. Widerspenstigkeit einer Ideologie? Wie sich Nationalismus in liberalen und linken Analysen spiegelt, untersuchen Elfriede Müller und Ben Andrews. Sonderweg in die Zivilisation? Über den unterstellten Gegensatz von Liberalismus und Barbarei. Von Karl Nele. Nation als panische Gemeinschaft. Mit Max Webers "Freiburger Antrittsrede" beschäftigt sich Stefan Vogt. Der Fall Deutschland. Sonderweg oder Exempel? Von Uli Krug Ist die antideutsche Position antiquiert? fragt Horst Pankow und betrachtet den Zusammenhang von Sonderweg und Modell Deutschland. Wildwest im Computer, Michael Koltan über die amerikanische Rechte im Cyberspace. Das Brett vorm Kopf als Waffe. Die Angriffe auf Wiglaf Droste untersucht Fritz Ferstl. Den deutschen Autonomen frisch auf den Tisch. Uli Krug über Veganismus als 4. Hauptwiderspruch. Die wundersame Renaissance des Louis Althusser. Über einen prominenten Untoten schreiben Clemens Nachtmann und Elfi Müller. Kapitalismus und Barbarei. Rezension der Neuauflage von W. Pohrts "Theorie des Gebrauchswerts", von Clemens Nachtmann. Mehr Schein als Sein. S.R. bespricht "Frauen 4 — Mit Foucault und Fantasie". Erklärungen zum Redaktionswechsel |
Bis zur Nr. 54 pro Heft 4 Euro, ab Nr. 55 pro Heft 5 Euro incl. Versandkosten.
27 / 1998
Wir sind alle Individuen
28 / 1999
Von Menschen- und Völkerrechten
37 / 2002
Der Kampf um Befreiung ist international
38 / 2002
Der unheimliche Aufmarsch
39 / 2002
Besinnungsliteratur für Gesinnungstäter
40 / 2002/03
Deutschland erklärt Amerika den Frieden
41 / 2003
Die Entzauberung des deutschen Weges
42 / 2003
Reclaim the Street
43 / 2003/04
Kampf der Kulturen
44 / 2004
Das Madrider Abkommen
45 / 2004
Onkel Kofis Hütte
46 / 2005
Van Gogh und die Folgen
48 / 2005
Gemeinsam gegen soziale Kälte
49 / 2006
Der Krieg gegen die Bürger
51 / 2006/07
Die frohe Botschaft
52 / 2007
Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts
53 / 2007
Freiheit statt Angst
54 / 2008
Mit den Augen des Westens
55 / 2008
Scheißdeutsche
56 / 2008
weiße Rasse — schwarze Klasse
57 / 2009
Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand
58 / 2009
Iran: die Freiheit, die wir meinen
59 / 2010
Verschwörung gegen Amerika?
Folgende Bahamas-Ausgaben können nur noch als Kopie oder Remittende bezogen werden:
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18 / 1995
Der Fall Deutschland
19 / 1996
Was kommt nach dem Klassenkampf?
20 / 1996
Elemente des Antisemitismus
21 / 1996
Wahn der Wirklichkeit
22 / 1997
Soziale Frage und autoritäre Bewegung
23 / 1997
Alpträume der Zivilgesellschaft
24 / 1997
Gemeinschaft der Feindseligen
25 / 1998
Endstation Populismus
26 / 1998
Das postmoderne Bedürfnis
29 / 1999
Triumph des Antinationalismus / Krieg für Selbstbestimmung
30 / 1999
When Krauts Talk
31 / 2000
Demokratischer Faschismus
32 / 2000
Im Visier des Volkszorns: Ausländer, Hunde, Vergewaltiger
33 / 2000
Antifa heißt Angriff
34 / 2000
Hauptsache Sexualität
35 / 2001
Für Israel – Gegen die palästinensische Konterrevolution
36 / 2001
Intifada, weltweit
47 / 2005
Geschichte wird gemacht
50 / 2006
Amsterdamned