Heft-Archiv

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Grenzenlos gegen den Judenstaat - Bahamas Nr. 76

Bahamas Nr. 76
Sommer 2017

Grenzenlos gegen den Judenstaat

Emmanuel Macron hegt die Hoffnungen eines Trittbrettfahrers von deutschen Gnaden. Warum in Frankreich nicht funktionieren kann, was sich in Deutschland mit Begriffen wie Neue Mitte oder Agenda 2010 verbindet. Von Uli Krug

Nie wieder Grenzen – Europa bleibt deutsch, für dieses Programm steht die zur Bewegung hochgejubelte Initiative Pulse of Europe. Dominique Goubelle erklärt, was typisch deutsch-europäisch an ihr ist.

Wenn Die Philister des Freihandels zusammenfinden. Sören Pünjer über Deutschland und China im vereinten Kampf gegen Protektionismus und Trump.

Eine gemeinsame Forderung von Kapital und Linke lautet: Schluss mit Feierabend. Wie es so weit kommen konnte, erläutert David Schneider in seiner Würdigung der Lohnarbeit alten Zuschnitts.

Das amerikanische Paradox des American Dream lebt vor allem von der Präsenz der Erinnerung. Warum das in Zeiten Donald Trumps mehr ist, als man von Deutschland je sagen konnte, erklärt Jan-Georg Gerber.

Antideutsche Im Kampf gegen Mein-Kampf-Powersätze. Wie sich die Israelsolidarität mit Lügen über Donald Trump in die Volksfront gegen den israelisch-amerikanischen Faschismus einreihte. Von Andrea Dielle und Daniel Laskell

Der deutsche Schicksalsweg von Jerusalem nach Ramallah führt mitten durch das angeblich israelsolidarische linke Leipzig. Justus Wertmüller mit seiner Bestandsaufnahme eines guten Stücks besseren Deutschlands.

Kollateralschäden bei der Schlacht um die Verteilung des Wohlstands. Wie Berlins Zivilgesellschaft im Namen von Frieden und Toleranz den Toten vom Breitscheidplatz kräftig aufs Grab spuckt. Von Lisa Lübars

Der Hass auf die Gleichen liegt dem queeren Ressentiment zugrunde. Magnus Klaue nimmt die homophobe Propaganda der „Community“ gegen Nazi-Schlampen, Spießerschwuchteln und Vorzeigehomos unter die Lupe.

Erobert die Vernunft, die Logik und den Common Sense!, ruft die gefährliche Schwuchtel Milo Yiannopoulus linken und rechten identitären Bewegungen entgegen. Matthias Achersleben geht den Anfeindungen gegen den Posterboy der amerikanischen Rechten auf den Grund.

Eine Sonderausstellung im Berliner Jüdischen Museum trägt den Titel Cherchez la femme. Dass dem folgerichtig – unter dem Hidschab angefügt werden muss, erläutern Paulette Gensler und Katharina Klingan in ihrer Nachzeichnung der ideologischen Abwege, die das Museum beschreitet.

Die deutsche Nichtintegrationspolitik entspringt einer Toleranz aus Schwäche. Den Gründen für den entmündigenden Umgang mit der Gewaltkriminalität von Flüchtlingen spürt Martin Stobbe nach.

Statt der Generation Allah wie Ahmed Mansour mit einer Pädagogik der Einfühlung begegnen zu wollen, sollte man in ihr Die böse Brut erkennen. Das Plädoyer von Magnus Klaue für die Erziehung zur Mündigkeit, die die Fähigkeit zum Gehorsam voraussetzt.

Mehr Scharia wagen, so lässt sich die Islamisierung der SPD und die Praxis des von ihr federführend vertretenen sozialpädagogischen Projektmilieus überschreiben. Von Mario Möller

Die feine Gesellschaft und ihre Freunde. Teil 1 einer Übung in dialektischer Anthropologie. Von Clemens Nachtmann

Brauchen wir eine neue Antifa? - Bahamas Nr. 75

Bahamas Nr. 75
Winter/Frühjahr 2017

Brauchen wir eine neue Antifa?

Wo sind all die Mädchen hin?, fragt sich Thomas Maul, nicht aber linke Clubbetreiber, die aus gesellschaftlicher Verantwortung zu Täterschützern wurden.

In der Pose der moralischen Überlegenheit stehen Amerikas Wahlverlierer im antifaschistischen Abwehrkampf. Lisa Lübars über den Hass auf Donald Trump.

Der Griff ans Geschlecht. Warum Donald Trumps Umkleidekabinen-Gerede kein Ausdruck eines aggressiven Machismo ist, sondern Eingeständnis von Schwäche. Sonja Petersen und Magnus Klaue über das feministische Feindbild vom weißen alten Sack.

Black Lies Matter, wenn sie von einer allseits gehätschelten und als Bürgerrechtsbewegung missverstandenen Truppe verbreitet werden. Philippe Witzmann und Mark Felton überprüfen die Rassismusvorwürfe der dubiosen Black Lives Matter-Bewegung auf ihren Wahrheitsgehalt.

Der Angriff auf eine Millionenstadt namens Aleppo fand nicht im letzten Jahr statt. Er erfolgte bereits ein Jahr zuvor durch islamische Weltrevolutionäre. Dass die syrische Metropole im Jahr 2016 von Al-Kaida befreit wurde, erklärt Thomas Becker.

Im Geiste mit den Dschihadisten saß das Team Merkel im Luftschutzbunker, als etwas Schrecklicheres als das Assad-Regime den Kampf um Aleppo verlor. Justus Wertmüller über die neue Qualität deutscher Kriegspropaganda nach Auschwitz.

Das postfaktische Wissen hat nur ahistorisches Geschwätz zur Folge. Postfaktisch zum Wort des Jahres zu wählen, war eine Entscheidung für Deutschland. Von Sören Pünjer und Magnus Klaue

Wenn Die Guten gegen die Spießer wettern, geht es nur noch um Standesdünkel. David Schneider entlarvt die Verachtung des kleinen Mannes als eine Ersatzbefriedigung.

Für die Kämpfer gegen Rechtspopulismus gilt: Nachts sind alle Katzen braun. Mario Möller schärft den Begriff des Populismus und überführt dessen antifaschistische Gegner der Lüge.

Die Sozialdemokratie ist längst Am Ende des dritten Weges angekommen. Ihren hochverdienten Niedergang würdigt Sören Pünjer.

Trump tut richtig weh. Weil die Linken sich ertappt fühlen, muss der neue US-Bundespräsident die Reinkarnation Hitlers sein. Die Gründe für den Realitätsverlust des deutschen Antifaschismus zeichnet Rajko Eichkamp nach.

Als Donald Trump Deutschland von der Sofakante stieß, könnte eine heile deutsche Welt an ihr Ende gelangt sein. Wieso außerhalb Deutschlands antieuropäisch weithin zum Synonym für antideutsch wurde, erläutert Karl Nele.

Wie Bosnien zum größten europäischen Aufmarschgebiet für Dschihadisten werden konnte und warum diese als Über jeden Extremismusverdacht erhaben gelten, zeigt Nicole Jesen auf.

Erdoğans Kampfaufruf Die Minarette sind unsere Bajonette richtet sich gegen einen längst besiegten Feind im Inneren. Eine Reisewarnung an alle Freunde einer zivilen türkischen Republik von Justus Wertmüller.

Viele sprechen vom Geld, aber nicht so wie Thomas Maul, der in Trinität und Teufel dessen theologische Mucken ernst nimmt.

Berlin bleibt weltoffen - Bahamas Nr. 74

Bahamas Nr. 74
Herbst 2016

Berlin bleibt weltoffen

Wenn wie im Fall des Brexit Händler und Hysteriker aufeinandertreffen, lebt der alte deutsch-britische Gegensatz wieder auf. Warum es zum Brexit kommen musste. Von Dominique Goubelle

Wer soll Syrien regieren? Auf diese Frage mit Niemand! zu antworten, gilt bereits als Verrat am syrischen Volk und Zustimmung für Assad. Justus Wertmüller über das neue Srebrenica namens Aleppo.

Universalistisch gegen Israel zu sein, setzt die falsche Gegenüberstellung von Partikularismus und Universalismus voraus. Martin Stobbe darüber, dass die Verteidigung des Westens und die Solidarität mit Israel untrennbar sind

Der Antinationalismus hat seinen kritischen Gehalt längst verloren, denn Die neuen Deutschen kennen keine Grenzen mehr. Warum sich die kritische Theorie der Nation dennoch nicht blamiert. Von Rajko Eichkamp

In Deutschland wird nach Gemeinschaftsgeist gesucht. Mario Möller zeigt, dass statt einer notwendigen Analyse der AfD nur Empörungsgeschrei wie Schäbig! Widerlich! Undeutsch! zu hören ist.

Unsere schönen Neunziger Jahre. Wie Eike Geisel zur Ikone einer besseren Linken werden konnte. Von Tjark Kunstreich

Zum Islam fällt mir nichts ein hätte Elfriede Jelinek in Anlehnung an Karl Kraus sagen können, stattdessen ist sie, wie Paulette Gensler zeigt, zur multikulturellen Propagandistin geworden.

„Making Heimat“ in Offenbach. Der deutsche Beitrag zur globalen Krisenbewältigung auf der Architektur-Biennale macht mit dem Einrichten im Allernötigsten vertraut. Von David Schneider

Die Sehnsucht nach dem biopolitischen Gegensouverän treibt die Willkommensdeutschen an. Überlegungen von Magnus Klaue zur deutschen Ontologisierung der Massenmigration.

Vereint in Feigheit und Gleichgültigkeit treibt sich die deutsche Wertegemeinschaft die Angst vor dem islamischen Terror mit noch mehr Islam aus. Eine Bilanz nach den Anschlägen der letzten Monate von Justus Wertmüller.

Interkulturelles Schweigen. Worüber im Fall des Münchener Amoklaufes nicht geredet wird. Von Sören Pünjer

Warum nach dem Massaker von Orlando eine neue Begeisterung für Willige Wüstensöhne erwachen konnte. Christian Knoop und David Schneider über die pathogene Sexualregulation des Islam.

Eine Feindbestimmung hat unmittelbare Folgen für die Kriegsführung. Der unfassbare Feind, dem die USA sich gegenübersehen, ist davon keine Ausnahme. Von Thomas Becker

Der Critical Whiteness droht Der postmoderne Systemabsturz. Sie könnte am eigenen primitiven Narrativ scheitern. Von Jurek Molnar und Sabine Schulzendorf

Das Vergleichsverbot von Konzentrationslager und Gulag fußt auf einem deutschen Tatstolz. Jan-Georg Gerber vergleicht aber doch anhand von Arbeit, Terror und Vernichtung und kommt damit zu den Besonderheiten.

Die Insel - Bahamas Nr. 73

Bahamas Nr. 73
Frühjahr 2016

Die Insel

Die Volkspartei des gesunden Menschenverstandes. David Schneider und Mario Möller sezieren das Phänomen AfD und seine Gegner.

Wir hassen es, sagten französische Stewardessen zur Hijabpflicht. Philippe Witzmann kann darin leider keinen Trend gegen die fortschreitende Kapitulation vor dem Islam erkennen.

Nicht Ein obszöner Karneval der niederen Klassen, sondern kollektive Freude an sadistischer Erniedrigung. Matthias Gursky untersucht die Masche des sogenannten Antanzens.

Fass mich nicht an. Magnus Klaue über die Gemeinsamkeiten von antisexistischem und islamischem Kontrollwahn.

Mit der Einführung von Hate Crimes ins deutsche Strafrecht finden Zwei Arten von Hass Anerkennung. Über die rechtliche Stärkung von Gruppenidentitäten zum Leidwesen der Opfer. Von Felix Mauser

Alles Rassisten außer Mutti. Was ein Freiburger Diskriminierungsskandal über den deutschen Pseudouniversalismus namens Antidiskriminierung verrät. Von Jörg Huber

Der sogenannte Netzfeminismus ist Avantgarde und Abklatsch zugleich. Knut Egbers und Martin Stobbe würdigen diesen virtuellen Infantilismus und seinen regressiven Charakter.

Keine Angst vor den islamischen Bomben! Justus Wertmüller geht der demonstrativen Furchtlosigkeit von Deutschlands Besserverdienenden nach den Anschlägen von Brüssel auf den Grund.

Nicht ohne meine Familie, sagt sich der arabische Revolutionär. Ein Rückblick auf den reaktionären Charakter des arabischen Frühlings von Sören Pünjer.

Mit der einhelligen Ablehnung des Front National werden Die Phantome des Laizismus offenbar. Warum die Le Pen-Partei den Ersatzstaatsfeind abgeben muss, erläutert Sabine Schulzendorf.

Datensammeln und Lebensqualität – die Waffen des neuen Übermenschen: So lässt sich das Programm von Quantified Self zur gnadenlosen Selbstkontrolle zusammenfassen. Lisa Lübars über die populäre Methode netzgesteuerter grenzenloser Selbstoptimierung.

Der Klimawandel des Holocaust. Wie der Historiker Timothy Snyder die Judenvernichtung zu einer Frage umweltbedingter Ressourcenknappheit herunterwirtschaftet, erklärt Devi Dumbadze.

Das Wundmal der Wirklichkeit. Zur Verleugnung der ersten Natur in der Wertabspaltungskritik. Katharina Klingan und Paulette Gensler.

Jedes Heft ist eine Intervention. Dokumentation der Diskussionsrunde auf der 20 Jahre Bahamas Jubiläumsveranstaltung.

From Paris With Love - Bahamas Nr. 72

Bahamas Nr. 72
Winter 2015

From Paris With Love

Wie der Aufstand der Bruderhorde zu den Pariser Anschlägen vom 13. November führte. Rajko Eichkamp über die Gemeinsamkeiten von Banlieue und Islamischem Staat.

Wie Eine Fatwa aus Pocking zur gelebten Willkommenskultur beitrug. Mario Poggia schildert, weshalb die moslemische Moral nicht nur die niederbayerische Provinz gar nicht erst erobern muss.

Willkommensmob und Lynchkultur eint Strafbedürfnis und Geständniszwang. Zwei tote Flüchtlingskinder geben das gute Gefühl eines schlechten Gewissens. Von Tjark Kunstreich

Sind wir nicht alle Staatsfeinde? Die antideutschen Reaktionen nach dem Massaker von Paris verweisen auf eine Geschichte von Missverständnissen. Von Justus Wertmüller

We never promised you a rosegarden tröten Helferdeutsche den Refugees entgegen. Warum die deutsche Hilfsbereitschaft noch hinter den Versprechen des kitschigen Country-Klassikers zurückbleibt, erläutert David Schneider.

Der deutsche Anschlag auf die Souveränität führte die Staatskritik vor. Justus Wertmüller über den Ausnahmezustand seit dem Sommer 2015.

Dann geht doch! schmettert man den Zonis immer unverblümter entgegen. Mario Möller erläutert, wie man für die Ostdeutschen ein Pilotprojekt zur gesamtdeutschen Auslagerung vermeintlich Unproduktiver startete.

Mit der Flüchtlingskrise brach Die Scheinwelt der Europäischen Union zusammen. Thomas Becker zeichnet nach, wie es mit dem Schengener Abkommen soweit kommen musste.

Die Grenzen einer moralischen Supermacht zeigt Martin Stobbe als Ein abschreckendes Beispiel im Fall Schweden.

Die Islamisierung des Rechts schreitet wie gewünscht voran. Paulette Gensler über eine aktuelle Studie zur Ausbreitung von Paralleljustiz.

In Syrien tobt Der Aufstand gegen den autoritären Säkularismus, den man Revolution nennt. Das Assad-Regime und seine Gegner untersucht Sören Pünjer

Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Warum in der Türkei die Frechheit in Person siegen konnte. Justus Wertmüller erklärt die Gründe für den Wahlerfolg Recep Tayyip Erdogans.

Ihren Kritikern gilt Monika Lierhaus als Schwester Leichtfuß. Magnus Klaue verteidigt die behinderte Moderatorin gegen Anfeindungen von antiableistischen Diskurswächtern.

Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz. Das Sprichwort bewahrheitet sich bei den vielen Freunden von Pride und Respect. Paulette Gensler verteidigt das Recht gegen ihre stolzen Feinde.

Deutschland überall(es) - Bahamas Nr. 71

Bahamas Nr. 71
Sommer 2015

Deutschland überall(es)

Böser Adolf, guter Richard. Ein ganz besonderer Nachruf auf Richard von Weizsäcker, den Altmeister der deutschen Befreiungslüge. Uli Krug untersucht 30 Jahre nach dessen berühmter Rede die Folgeerscheinungen.

Wenn Die Toten kommen! ist deutsche Kernkompetenz in Sachen Flucht und Vertreibung gefragt. Über die geistige Nähe des Zentrums für politische Schönheit und des Bundes der Vertriebenen Lisa Lübars und Justus Wertmüller.

Wenn 70 Jahre später die Hauptsache Mensch ausgerufen wird, kommt selbst der DDR-Vorzeigeroman Nackt unter Wölfen zu neuen Ehren. Sören Pünjer spürt den Gründen nach, warum die Neuverfilmung des Romans alle Deutschen tief bewegen konnte.

Der Existentialismus war nach 1945 die Philosophie des deutschen Neuanfangs. Magnus Klaue über den Unterschied zwischen der Heimholung eines französischen Kameraden und der notwendigen Abneigung gegen das existentialistische Freiheitspathos.

Nicht so bleiben, wie man ist! Warum diese vernünftige Forderung den Parolen Kein Mensch ist illegal! und Refugees Welcome nicht eigen ist, über falsche Freunde und echte Feinde der Flüchtlingsintegration also, Justus Wertmüller.

Freiheit stirbt mit Sicherheit. Was Ideologiekritik in Zeiten der Griechenland-Krise zu leisten vermag und warum man sich weder in Antiimperialismus noch in eine bequeme Kritik des Ganzen flüchten kann, von Dominique Goubelle.

Im Angesicht des Weltzustandes ruft Thomas Becker aus: Ami come back! Warum das weder mit Nostalgie noch autoritärem Denken zu tun hat, sondern einer ernüchternden Analyse der Weltmacht folgt.

Der Neger ist tot, es lebe der Neger! So lässt sich der platte Inhalt einer allseits gefeierten Kritik der schwarzen Vernunft zusammenfassen, deren Erfolg Paulette Gensler Anlass ist, seinen Ursachen auf den Grund zu gehen.

Keine Ahnung – null zu haben, war die Voraussetzung für die Karlsruher Revision des Kopftuchurteils. Uli Krug prognostiziert die Konsequenzen, wenn der Souverän auf seine Souveränität gewollt verzichtet, und erläutert, warum die SPD sich längst in Sozialseparatistische Partei hätte umbenennen sollen.

Die Furcht vor permanenter Sexualisierung ist bei weitem kein islamisches Phänomen. David Schneider nimmt das Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Anlass, den Zusammenhang von deformierter Sinnlichkeit und dem Bedürfnis nach islamophiler Pädagogik darzulegen.

Das eigenständige Sexualleben seiner Tochter ist Ein nicht nur amerikanischer Alptraum Barack Obamas. Wie eine antisexistische Matratzenperformance auf dem College-Campus zum bedeutendsten Kunstwerk des Jahres hochgejubelt werden konnte, von Justus Wertmüller.

Der nachbürgerliche Hass auf Vermittlung liegt der linken Forderung nach einem Recht auf Stadt zugrunde. Mit diesem Recht will man dem urbanen Leben sein Bestes nehmen. Worin das besteht, erläutert Mario Möller.

Es war Das letzte Gefecht der westdeutschen Linken. Jan-Georg Gerber blickt zurück auf die Demonstration Nie Wieder Deutschland vor 25 Jahren und ihre Bedeutung für den nachfolgenden Zerfall.

Das Unbehagen in der Zivilisation - Bahamas Nr. 70

Bahamas Nr. 70
Winter/Frühjahr 2015

Das Unbehagen in der Zivilisation

Die Berliner Republik setzt auf Kultur statt Krankenkasse. Die Redaktion Bahamas über Pegida und deren Gegner.

Lügenpresse wurde zum Unwort des Jahres gekürt. Die Redaktion Bahamas verwendet es trotzdem.

Nuhr nicht nach Osnabrück! Warum dem islamkritischen Kabarettisten Dieter Nuhr in der Friedensstadt breite Ablehnung entgegenschlug. Von Martin Stobbe

Nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert werden will. Justus Wertmüller über das Konzept Awareness, den neuesten Schrei auf dem linken Antidiskriminierungsmarkt.

Wer seiner Umwelt als Tugendhaft und arbeitsam gilt, hat es geschafft. Knut Germar nimmt das Selbstzurichtungsprogramm Positive Psychologie ins Visier.

Die liberale Euthanasiebewegung propagiert Giftschlucken als Glücksversprechen. David Schneider über karitative Mörderbanden.

Das Unbehagen in der Zivilisation. Dokumentation der Einladung zur Konferenz am 6. Dezember 2014. Von der Redaktion Bahamas

Wie die Kategorie der Klasse zum Synonym für die Nation werden konnte. Jan-Georg Gerber über die historische Dialektik der Klasse.

Ob nun PKK oder syrische Befreiungsarmee: Hauptsache Revolution. Thomas Becker fand sogar noch Dümmeres als den Rojava-Kitsch.

Wo es Individualität kaum noch als Erinnerung gibt, wird die Blutsverwandtschaft als Das engste Band rehabilitiert. Magnus Klaue über die gesellschaftliche Normalisierung des Inzest.

Der Mut zur Wahrheit fehlt jenen, die nicht zwischen gesellschaftlicher und individueller Homosexualität unterscheiden wollen. Sonja Petersen über das gewollte Missverstehen aktueller Erscheinungen von Homophobie in Westeuropa.

Europäische Dhjihadistinnen fühlen sich im Islamischen Staat wie Alice im Splatterland. Ihre doppelte Funktion als Sexualobjekte und Bandenschwestern beleuchtet Lisa Lübars.

Die Kritische Theorie ist der Einspruch gegen Fragmentierte Herrschaft und moralisches Recht. Uli Krug ruft die Rechtsauffassung der Frankfurter in Erinnerung.

Wer in den Knast kommt, bestimmt das Opfer. Die Fixierung auf die Opferperspektive setzt an die Stelle des Tatstrafrechtes zunehmend moralische Gerechtigkeit. Von Felix Mauser

Wenn politisierte Rotzlöffel den Aufklärer Immanuel Kant attackieren, ist eine Kritik der demagogischen Vernunft fällig. Von Thomas Maul

Genese und Geltung. Wer weder Regression noch Fortschritt kennen will, setzt auf die Zerstörung des Denkens. Philippe Witzmann überprüft den Wahrheitsgehalt Freudscher Erkenntnisse.

Blut ist dicker als Wasser, so lautete einer der Leitsprüche von Black Power. Sören Pünjer blickt zurück auf den schwarzen Rassenwahn und dessen Vorbildcharakter für den Antirassismus.

Siebzig Jahre nach Auschwitz gibt es immer weniger bekennende amerikanische Juden. Selbsternannte Identitätswächter nehmen das zum Anlass, Assimilation zum Verbrechen am Judentum zu erklären. Von Justus Wertmüller

Hasta la Vista, Hamas! - Bahamas Nr. 69

Bahamas Nr. 69
Herbst 2014

Hasta la Vista, Hamas!

Zusammen gegen jeden Antisemitismus zu demonstrieren, setzt den antinationalen Konsens gegen Israel voraus. Im Sommer 2014 übernahmen Antinationale Verantwortung bei der Bekämpfung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Justus Wertmüller

Der große Agitator. Die Bremer Linke klärt die Israelfrage oder wie man einen von Antisemiten ins Koma geprügelten Antifa links liegen lässt. Aktionsbündnis gegen Wutbürger

Eine Welt ohne: Antisemitismus, Fundamentalismus, Besatzung und Krieg. Eine kleine Revue der Redaktion Bahamas zum jüngsten Widerstand gegen das antinationale Bandenwesen.

Wer nur noch Narrative, Zeitzeugen und Schlafwandler kennt, für den ist ein Veränderter moralischer Kompass die Folge. Uli Krug über die Umwertung des Ersten Weltkrieges.

Wer einen deutsch-europäischen Kulturkampf gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA inszeniert, steht Im Fronteinsatz für die Kulturnation. Warum man es hierzulande lieber mit Lassalle und Fichte statt Karl Marx hält, erläutert Dominique Goubelle.

Wenn es um die Methode des Fracking geht, gilt: Verstand aus, Ressentiment an. Das ökologische Bedürfnis nach der Apokalypse und ihr neuestes Objekt. Jörg Huber

Die Ukrainer waren schon immer Das Hilfsvolk der Russen. Die Geschichte des ukrainischen Nationalismus. Sören Pünjer

Die Sehnsucht nach charismatischer Herrschaft erzeugt Rein empfindungsmäßige Staatsmetaphysik. Deutsche Vorlieben für Wladimir Putin mit der Aktualität und dem Veralten Max Webers erklärt. Uli Krug

Den Deutschen gilt Russland als Der ewige Anti-Westler. Sören Pünjer über die Russlandbegeisterung gestern und heute.

Die Wutbürger für Israel und ihre Feinde. Gute liberale Deutsche auf Achse gegen Unproduktive und Leistungsunwillige. David Schneider anlässlich der Affäre Pirincci.

An die Stelle der Trennung von Staat und Bürgerlichkeit soll Das gefühlte Geschlecht treten. Die Förderer von Intersexualität arbeiten an der Eindampfung des Sexus zur Rechtsform. Magnus Klaue

Nach dem Motto Wie es euch gefällt wurde im Fall Edathy Wirklichkeit aus nichts denn Strafverfolgerphantasie. Felix Mauser

Der Wert und das Es stehen in fremder Nähe zueinander. Statt Marx und Freud zusammen zu zwingen, plädiert Uli Krug für doppelte Orthodoxie statt doppelter Revision.

Er wollte auf die Bahamas Blitze schleudern wie ein zorniger Gott, herausgekommen ist das peinliche Protokoll über Die große Wut des Gerhard Scheit von Justus Wertmüller.

Goodbye Lenin! - Bahamas Nr. 68

Bahamas Nr. 68
Frühjahr 2014

Goodbye Lenin!

Wir bekämpfen Faschist*innen. So lautet die Devise derer, die Beate Zschäpe einen fairen Prozess verweigern wollen. Von Felix Mauser.

Gegen den völkischen Antifaschismus und dessen Feindbild Russophobie. Von der Redaktion Bahamas.

Dem chauvinistischen großrussischen Pack den Kampf ansagen! Ein Gastbeitrag des Genossen Lenin.

Die totale Therapie. Magnus Klaue über das Protestcamp als erweiterte Coaching-Zone.

Wie man Mit gutem Gewissen gegen Fremde sein kann. Anja Finow über innovative Protestformen gegen Asylbewerberheime.

Jan-Georg Gerber war In einem Land vor unserer Zeit. Seine Zeitreise enttarnt die heutigen Antifa-Proteste á la Schneeberg als nostalgische Selbstfindungsveranstaltungen.

Kommt es bald zu einer Refugee Revolution? Gerichtet an die Adresse des Antirassismus beantwortet Uli Krug diese Frage mit einem klaren Nein.

Im Bündnis mit dem Lumpenproletariat bricht sich Revolutionäre Entsublimierung -– ein falsches Bedürfnis Bahn. Justus Wertmüller zur Kritik Herbert Marcuses.

Die Sehnsucht nach dem weltweiten Aufstand bedingt Projektion und Protektion. Harald-Jürgen Finke über das deutsche Verklären allen Protests.

Statt pathetische Aufrufe im Namen des nicht vorhandenen Fortschritts zu unterschreiben, erhofft sich Justus Wertmüller die Autonomie für die syrischen Kurden!

In Barack Obamas Vision erscheint Israel als Störfaktor und der Iran als Partner. Sören Pünjer über die neue außenpolitische Doktrin der Amerikaner.

Schielen auf die gesellschaftliche Mitte. Anlässlich der neuen Verhandlungen um die iranische Bombe nimmt Sabine Schulzendorf das israelsolidarische Bündnis Stop the Bomb beim Wort.

Der innerislamische Kampf zwischen Sunniten und Schiiten ist ein Endloser Vielfrontenkrieg geworden. Von Karl Nele

Das akademische Aufmotzen persönlicher Vorlieben für sogenanntes Quality-TV und seine Serien ist der Flirt mit dem Niedergang. Von David Schneider.

Wie Die Entdeckung der Ehrlichkeit aus der Prostitution eine sexuelle Dienstleistung macht, erläutert Theodora Becker.

Wider den Vorrang des Subjekts. Clemens Nachtmann über materialistische Kritik und Kunst.

Staatsfeind sucht Lehrstuhl. Magnus Klaue über das neuerwachte Interesse an kritischer Theorie.

Die Reaktion auf die Übernahme von WhatsApp durch das jüdische Profitmonster Mark Zuckerberg offenbart Verlorene Illusionen des Süddeutsche Zeitung-Lesers. Von Justus Wertmüller.

Wie eine Berliner Piratin ihren antifaschistischen Mitbürgern unfreiwillig Nackte Wahrheiten über das neue Deutschland entlockte, zeigt Thomas Maul.

Tahrir, Taksim, Tempelhof. Warum diese Aufzählung keine willkürliche ist, erläutert Felix Stenger angesichts des Berliner Volksentscheides über einen stillgelegten Flughafen.

Rettet die Rote Flora! ruft Sören Pünjer den Hamburger Kämpfern gegen Gentrifizierung zu.

Anästhesie des Widerstandes — 28. Folge: Von der Freiheit eines Christenmenschen.

Neues aus der Anstalt - Bahamas Nr. 67

Bahamas Nr. 67
Herbst 2013

Neues aus der Anstalt

Der Rassenwahn Critical Whiteness nimmt eine Plebejische Globalperspektive ein. Philippe Witzmann und Thomas Maul über die Aufklärungsresistenz des antirassistischen racial Profiling.

Man sollte einmal die Schule ansprechen. Wie man einen linken Lehrer politisch korrekt denunziert. Von Justus Wertmüller und Sören Pünjer

Edward Snowden zum Verfolgten des CIA-Regimes zu erklären, dahinter verbirgt sich die Verbotene Sehnsucht nach dem allmächtigen Staat. Uli Krug über den Narzissmus des Whistleblowers und dessen Wirkung.

Die neue deutsche Mentalität ist die alte. Warum die Amerikaner ihre Feindanalyse vertiefen sollten. Von Sören Pünjer

Mit der Aufforderung: Spuck den Schnuller aus! soll schon dem Kleinkind das antisexistische Nein-heißt-Nein! eingebläut werden. Magnus Klaue über den Wandel der Sexualmoral und die Aufarbeitung der pädophilen Frühgeschichte der Grünen.

Nichts Neues aus der Anstalt vermeldet Justus Wertmüller im Fall Gustl Mollath, des Helden einer deutschen Antipsychiatrie-Bewegung.

Plädoyer für die Auflösung der Refugee-Zeltlager. Von der Redaktion Bahamas

Unendliche Weiten bedeutete einst das Weltall im menschlichen Denken. Jörg Huber über das Ende einer Utopie.

Saving Jean Améry . Warum die Folter nicht die Essenz des Nationalsozialismus sein kann, erläutert Jan-Georg Gerber in seiner Verteidigung Jean Amérys gegen dessen Liebhaber.

Joseph Ratzingers Nachfolger ist Der Papst für Arme. Dominique Goubelle und David Schneider über dessen hedonistischen Verzicht auf Luxus und Privatsphäre.

Recep Tayyip Erdogan ist Der Apologet des Todes. Murat Yörük über dessen Rhetorik und ihre Bedeutung.

Die Gezi-Proteste waren nicht der Vorbote eines türkischen Frühlings, sie waren Hilferufe aus Istanbul. Justus Wertmüller über konsensuales Missverstehen-Wollen.

Egal, ob Die amerikanische Syrienpolitik interventionistisch oder isolationistisch motiviert ist, die USA stehen am Pranger. Thomas Becker über das syrische Dilemma.

Überholen, ohne einzuholen ist das Motto ostzonalen Gemeinschaftsgeistes. Warum, erläutert Mario Möller am Beispiel der Vorzeige-Stadt Jena.

Die Verdammten dieser Erde - Bahamas Nr. 66

Bahamas Nr. 66
Sommer 2013

Die Verdammten dieser Erde

Anlässlich neuester Textsäuberungen in Kinderbüchern erklärt Jan Singer, warum Aktualisierungen von Sprachgebrauch und Menschenbild nicht den Volkspädagogen und Wortpolizisten überlassen werden dürfen.

Moderne Banden wie die Hottentotten vom Stamme pc kämpfen mit der Waffe moralischer Erpressung. Claude-Antoine Nwambele über das Wesen der political correctness und das Problem ihrer Anhänger mit dem Wort Neger.

Die Arbeit am Glück der Gemeinschaft zum Schaden des Einzelnen. Das ist das Lernziel des Schulfaches Glück. Knut Germar über die Pervertierung des Glücksbegriffes durch die Pädagogik.

Der letzte Marxist. Gedanken zum Tod von Robert Kurz. Von Uli Krug

Alles fließt dahin, so auch längst der Unterschied zwischen Wohnen und Reisen. Magnus Klaue über die Nähe von Touristen und Touri-Bashern sowie den Rollkoffer als Symbol.

Wer aus Jesus einen Märtyrer des Nichtidentischen macht, propagiert die Erlösung als Amoklauf. Zu Christoph Türckes Bibelexegese Thomas Maul.

Man muss nicht weit Über den Tellerrand schauen, um das deutsche Gesetz zur Legalisierung der Beschneidung als Türöffner für die Genitalverstümmelung von Frauen zu erkennen. Von Thomas von der Osten-Sacken

Und wer ist so fremd wie der Jude?, fragt Justus Wertmüller angesichts des bestehenden Unvermögens, zwischen Israel, Judentum und Juden unterscheiden zu können.

Das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung ist ein weiterer zivilisationsfeindlicher Schritt Into the Wild. Philippe Witzmann über das Bedürfnis nach Herkunft und Ursprung.

Der neueste Angriff auf das Individuum nennt sich Inklusion. Seine Protagonisten hängen einer Identitären Wahnvorstellung an. Von Sören Pünjer

Das Türkentum macht mobil gegen deutschen Rassismus und eigene Abtrünnige. Murat Yörük über türkische Staatspropaganda und deren Lautsprecher rund um den NSU-Prozess.

Heute noch dem Konzept der Autonomie nachzuhängen, ist nichts weiter als Unangebrachte Nostalgie. Uli Krug über das notwendige historische Scheitern des italienischen Operaismus.

Gegen die Freiheitsemphase Wiener Partisanen der Gegenwart ist an den Fluch des Bewusstseins zu erinnern. Thomas Maul über Subjektkritik und Antihumanismus.

Foucaults falsches Bild vom Menschen, der Wie ein Gesicht im Sand verschwände, hat dennoch einen Wahrheitsgehalt. Magnus Klaue über den Unterschied zwischen der rettenden Kritik und neumodischer Subjektaufrüstung.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft soll dafür genutzt werden Untadelige Politiker von der SPD von Israelhass weiß zu waschen. Von Daniel Leon Schikora.

Grenzen der Aufklärung - Bahamas Nr. 65

Bahamas Nr. 65
Winter 2012

Grenzen der Aufklärung

Ausweitung der Kampfzone. Ein belgisches Lehrstück über den Umgang mit sexuellen Belästigungen von Frauen in ethnisierten Kiezrevieren. Sonja Petersen

Ein gelbes Schandzeichen setzte das Satiremagazin Titanic, um sich endgültig mit den Massen zu versöhnen. Richard Kempkens zeichnet nach, wie es soweit kommen musste.

Liebe repräsentiert die Gemeinschaft nicht, so lautet das Urteil von Antifa und Zivilgesellschaft keineswegs nur im Fall einer Rostocker Ruderin unter Naziverdacht. Sören Pünjer

Der Kult um die Gruppe Pussy Riot ist Teil eines Maskenkrieges gegen Individualität und Privatheit. Magnus Klaue über die geistfeindliche Revolte der Gesichtslosen und ihrer zahlreichen Anhänger.

Anlässlich des letzten Großbombardements Israels verteidigt Justus Wertmüller den Bild-Leser und sein Blatt gegen volkspädagogische Sturmgeschütze des Antizionismus.

Mit der Shoah zur Scharia? Diese Frage stellt sich am vorläufigen Ende der sogenannten Beschneidungsungsdebatte. Thomas Maul über die Leugnung einer juristischen Aporie und die Verdrängung des politischen Dilemmas.

Jüdische Identität dringend gesucht. Sieben Thesen zur sogenannten Beschneidungsdebatte von Justus Wertmüller.

Die Fahne ab! Eine Bilanz der antinationalen Jagd auf Deutschlandflaggen während der Fußballeuropameisterschaft zieht Claudia Dreher.

Nicht nur Blindes Grätschen ist nicht mehr gefragt im deutschen Fußball, auch der Nationalismus alter Prägung ist endgültig passé. Uli Krug über antinationalen Irrsinn und den Patriotismus der Ultra-Szene.

Nichts anderes als den Stupid Old Man wollte man in dem Wahlkampfautritt von Clint Eastwood erkennen. Magnus Klaue und Sonja Petersen über den letzten Republikaner und dessen deutsche Gegner.

In der Krise prallen Europäische Gegenwelten aufeinander. Karl Nele über den Zustand der EU und Deutschland als Krisenbewältiger.

Die türkische Revolution ist keine. Thomas Becker über den Traum der Türkei, die führende Regionalmacht zu werden.

Gesetz, Glaube, Opfer. Teil zwei des Versuchs, das Jüdisch-Messianische im Christentum vor materialistischen Ignoranten zu retten. Thomas Maul

Im Jagdrevier von Storch Heinar reicht es, gegen Günter Grass und für Israel zu sein, und Schon bist du ein Verfassungsfeind. Wie Justus Wertmüller von ostzonalen Vorzeige-Antifaschisten und ihrem Verfassungsschutz zum Extremisten gemacht wurde.

Judenhass von nebenan - Bahamas Nr. 64

Bahamas Nr. 64
Sommer 2012

Judenhass von nebenan

Jan Singer erläutert am Beispiel einer gescheiterten israelsolidarischen Kampagne, warum hinter den Ausspruch Keine Bühne gegen Israel ein Frage- statt ein Ausrufungszeichen gehört.

Doch ein Ehrenmann. Eine Verteidigung des neuen Bundespräsidenten gegen antideutsche Schmähungen. Von Philipp Lenhard

Wir kommen wieder: Mit Hummus und Falafel! Auf dieses Niveau hat sich die Israelsolidarität heruntergewirtschaftet, die auf dem diesjährigen revolutionären Kreuzberger MyFest endgültig angekommen ist. Von Justus Wertmüller

Die syrische Revolution ist eine weitere islamische. Das zu verbergen eint die Opposition. Thomas Becker über noch eine Projektionsfläche für revolutionäre Sehnsüchte.

Mohamed Merah entstammt dem Kollektiv der infantilen Brüder. Sonja Petersen über den djihadistischen Mörder, der im Frühjahr 2012 Frankreich in Atem hielt.

Engagement heute ist Bereitschaft zu allem. Uli Krug über den Widersinn, der engagierten Gesellschaft noch mehr Engagement entgegensetzen zu wollen.

Nicht immer ist das, was sich gegenwärtig zur politischen Kunst erklärt, Bloody Business. Meist ist es schlechtes Handwerk und immer gutes Networking. Philippe Witzmann über die Abgründe engagierter Kunst.

Büro ist Krieg behauptet die Comedy-Figur Bernd Stromberg. Jan-Georg Gerber erklärt, warum Stromberg zwar recht hat, aber doch einen Anachronismus verkörpert.

Aus Freude angepasst, so bringt Leo Elser den allgegenwärtigen Gesundheitswahn auf den Begriff.

Wer Améry und Sartre gegen Adornos Dialektik und Determinismus in Stellung bringt, handelt sich nicht unverdient die Nähe zum Positivismus und idealistischen Konformismus ein. Von Thomas Maul.

Der neu aufgelegte Existentialismus ist ein Extremsport für Geisteswissenschaftler. Jörg Huber über das philosophische Erklimmen schwindelnder Höhen am Rande des Abgrundes.

Erziehung zur Sozialkompetenz ist Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Sören Pünjer über die Ursachen der Popularität von Soft Skills

Fremdbestimmungen nennt es Magnus Klaue, wenn man nie zum Denken kommt, weil man ständig zu tun hat, und nie zum Handeln, weil man ständig dabei denken muss. Warum die Rede vom eingreifenden Denken droht, zur Phrase zu verkommen.

Solidarität in der Trostlosigkeit zu üben statt wild und gefährlich leben zu wollen, dafür plädiert Justus Wertmüller.

Occupy The Present - Bahamas Nr. 63

Bahamas Nr. 63
Winter 2011

Occupy The Present

Magnus Klaue erläutert, warum Der peinlichste Berliner jederzeit sympathischer ist als hauptstädtische Spaßkultur.

Londonistan Is Burning. Über den kommunitaristischen Verfall der britischen Gesellschaft berichtet Uli Krug.

Vorsprung durch Technik, so könnte der zentrale Werbeslogan der Piratenpartei lauten. Sören Pünjer über die neueste deutsche Avantgarde.

Das Viertel bleibt dreckig! – so tönt es, wenn Kiezmilizen zur Tat schreiten. Jan-Georg Gerber erläutert, warum das Leipziger Conne Island gegen militante Milieuschützer Solidarität verdient.

Die ägyptische Revolution kennt nur einen zentralen Programmpunkt: Allahu Akbar. Warum, erläutert Thomas Becker.

Einst ruhmreich und tatkräftig, nun verschlossen und erstarrt. Über die freiwillige Eindeutschung eines Islamkritikers und ursächliche Frühlingsgefühle, Justus Wertmüller.

Schmutzig, arm und ungebildet, so ersehnt sich der Verleger des Kommenden Aufstandes den Revolutionär von heute. Sonja Petersen über französische Verhältnisse.

Der Staat fürs Leben oder Sterben für den Staat? Diese Frage beantwortet Thomas Maul mit dem Verweis auf die Vorstellungen von Souveränität bei Benjamin Netanjahu und Helmut Schmidt.

Burkaschlampen gegen Benedikt. Über das kollektive Abreagieren anlässlich des Papstbesuches in Deutschland klärt Richard Kempkens.

50 Jahre Mauerideologien nimmt Karl Nele zum Anlass, den Westalliierten einfach mal Danke zu sagen.

Kunst, Recycling, Entsorgung. Das ist der Dreiklang für die Zeit des Überganges vom Revolutionär zum Kulturfunktionär. Jan-Georg Gerber über die nimmer endenden Versuche der Adorno-Austreibung.

Dem Weltlauf widerstehen, statt Alternativen zu pointieren, das wäre den Freunden der engagierten Kunst zu entgegen. Justus Wertmüller erklärt, warum das Engagement auf dem Einverständnis beruht.

Sogenannte Wirtschaftsexperten können gar nicht anders als die Krise zu naturalisieren und von Schicksal zu faseln. Jörg Huber über das Kapital fatal.

Die Gewalt des Souveräns beruht auf der Echtzeit des Kapitals. Joachim Bruhn erklärt, warum dieses basale Verhältnis nur ergründen kann, wer weiß, warum Marx so gern den Satz Time is Money zitierte

Ausstiegsdeutschland - Bahamas Nr. 62

Bahamas Nr. 62
Sommer 2011

Ausstiegsdeutschland

Dank Gerhart Hauptmann, Gudrun Pausewang und Margot Käßmann wissen Die Überlebenden von Grafenrheinfeld: Der Atomtod lauert überall. Von Justus Wertmüller

Jörg Huber über Die grüne Welle der Hysterie und das ihr zugrundeliegende unreflektierte Öko-Massenbewusstsein.

Die Antwort auf die Frage: Sprechen Sie Hybris? taugt als Lackmustest der Gesinnung. Tjark Kunstreich über die German Angst nach Fukushima.

Wie aus Rudolf Steiners willkürlichem Denken ein zeitgemäß wirkender Praktischer Idealismus werden konnte, erläutert Magnus Klaue.

Stéphane Hessels Machwerk Empört Euch! ist nichts weiter als Kostbare Empörung für den Mainstream. Joel Naber über die neue linke Integrationsfigur.

Tiqqun bedeutet in hebräischer Tradition Heilung. Eine postmoderne Polit-Gruppe gleichen Namens bastelt sich aus dieser Tradition Eine Matrix für den permanenten Bürgerkrieg. Von Niklaas Machunsky.

Warum ein Revolutionsschwindler erfolgreich den Untergang des Morgenlandes verkünden kann und was Youth Bulge auf dem Tahrir-Platz bedeutet, erläutert Sören Pünjer.

Anfang des Jahres überkamen Heerscharen von Revolutionsromantikern Glücksgefühle im arabischen Frühling. Justus Wertmüller über deutsche Projektionen und Sehnsüchte.

Karl Nele erkennt im libyschen Volksmassenstaat nichts anderes als eine permanente Revolution der Stagnation.

Polyamory ist der Name des neuesten Anschlags auf die Liebe. Claudia Dreher erläutert, warum ihre Anhänger für Das Ende der Sinnlichkeit streiten.

Autonomie versus Engagement? Diese Fragestellung setzt eine historische Konnotation beider Begriffe voraus, die Gerhard Scheit am Verhältnis Adornos zu Brecht untersucht.

Für die einen ist der Antiamerikaner Karl-Theodor zu Guttenberg ein Betrüger und für die anderen eine Lichtgestalt. Philipp Lenhard über Führer- und Doktorenkult.

Der Islam gehört zu Deutschland wie die FAZ. Die Begutachtung des neuesten Angriffes auf die Islamkritik hat ergeben: Der Feuilletonchef Patrick Bahners kann nicht zwischen Islam und Katholizismus unterscheiden. Von Uli Krug.

In der Verklärung von Jesu Tod zum Selbstopfer statt Gottesmord erkennt Thomas Maul den Urgrund eines christlichen Antijudaismus im selbstvergessenen Christentum.

Im neuen Deutschland das alte postfaschistische erkennen zu können, hat die Reflexion auf liebgewonnene Kategorien zur Voraussetzung Vom Altern antideutscher Kritik. Von Clemens Nachtmann.

Nachruf auf Esther Marie Marian.

Deutschland 21: Oben bleiben - Bahamas Nr. 61

Bahamas Nr. 61
Vorfrühling 2011

Deutschland 21: Oben bleiben

In den Protesten gegen Stuttgart 21 erkennt Rajko Eichkamp die Spielwiese der Gegensouveränität.

Der tote Prunk der Seele: Über die Gründe für die ungebrochene Popularität Frida Kahlos schreiben Joel Naber und Tjark Kunstreich

Die Welt ist ungerecht. Dieses Leitmotiv treibt Thilo Sarrazin bei seinem Versuch der Erledigung des Liberalismus und der Islamkritik um. Von Justus Wertmüller

Im Verhältnis zum Islam entpuppen sich Gemeinschaftsneid und Strafbedürfnis als die zwei Formen des postnazistischen Bewusstseins. Von Gerhard Scheit

Wie Protestantismus und Pornographie eine unheilige Allianz gegen den Eros eingegangen sind, erklärt Carl Wiemer.

Für Atheisten ist Religionskritik die Austreibung der Transzendenz und das Ressentiment gegen die Vernunft. Von Leo Elser

Das weltweite Bandenwesen marodiert allerorten In die gleiche Richtung. Niklaas Machunsky über das Pamphlet zum kommenden Aufstand.

Gegen den täglichen Aufstand dokumentiert die Redaktion Bahamas die revolutionäre Praxis der aufständischen Banden in den Banlieues.

Nichts stockt, wenn der kommende Aufstand beschworen wird. Magnus Klaue fordert seine Verhinderung.

Wie Wikileaks-Chef Julian Assange zum Angeklagten nach dem Definitionsrecht werden konnte, erläutert Justus Wertmüller in seinem Beitrag Schweden und Sex gehören eben doch zusammen.

Dem Queerfeminismus als dem Versuch endgültiger Gleichschaltung ruft Jan-Georg Gerber ein kämpferisches Vive la différence! entgegen.

Warum der Popanz Rechtsextremismus bei der Friedrich-Ebert-Stiftung den Persilschein für die Linke zur Voraussetzung hat, erläutert Sören Pünjer.

Wer gleichzeitig Buffy-Fan und Kritiker sein möchte, erliegt der Banalität des Bösen. Von Magnus Klaue

Außerirdische verzweifelt gesucht. So lässt sich das Programm der neueren Kosmologie zusammenfassen. Von Jörg Huber

Anästhesie des Widerstands, 27. Folge: Wie umgehen mit rüpelhaften Personen?

The Mavi Marmara Warriors - Bahamas Nr. 60

Bahamas Nr. 60
Sommer 2010

The Mavi Marmara Warriors

Klima, Viren, Mutationen können das Urvertrauen der Deutschen in den Staat nicht erschüttern. Jan-Georg Gerber erläutert, weshalb ihnen kollektive Angstzustände eine Herzensangelegenheit sind.

Ein Etappenziel hat die sogenannte Gaza-Flottille schon erreicht: Der Ton gegen die Juden wird härter. Die Redaktion Bahamas würdigt die deutsche Journaille.

Mavi Marmara und die Folgen. Eine Dokumentation zweier Vorfälle.

Warum der Showdown auf der Mavi Marmara eine Kundgebung vor dem Berliner Karl-Liebknecht Haus zwingend notwendig machte, erklärt die Redaktion Bahamas.

Wo der Islamophobie-Diskurs geführt wird, können auch schon mal Steine auf Juden fliegen. Thomas Maul über dessen hässliche Konsequenzen.

Gegen pro-israelische Veranstaltungen setzt Münchens Linke auf Luftschlösser aus Wahngebilden. Die Gruppe Monaco / Verein freier Menschen macht sich gegen die Freunde der Süddeutschen Zeitung an eine Ehrenrettung von Ludwig II.

Der neueste Dreh gegen Israel schmückt sich mit dem Namen Kritische Nationalismusforschung. Eines ihrer angesagten Produkte hat sich Philipp Lenhard vorgenommen.

Der gefesselte Odysseus als antikes Urbild der Individuation existiert im Islam nicht. Thomas Maul über die Verschränkung von Märtyrerkult, Triebregulation und Moral im Islam.

Griechenland, einst als Wiege der Zivilisation gepriesen, gilt neuerdings als das Grab des Euro. Karl Nele hat die aktuelle griechische Misere und ihre Ursachen unter die Lupe genommen.

Bischof Walter Mixa wurde ein Ungewolltes Opfer, das durch die Starre Hysterie zu Fall kam, die überall nur katholische Sexmonster am Werk sieht. Uli Krug erklärt, warum es aus falschen Gründen dennoch den Richtigen traf.

Wenn es um sogenannten Kindesmissbrauch geht, beschwört Die feministische Ideologie seit Jahrzehnten den Mob als Agenten der Aufklärung, und ihre Kritikerin verunglimpft sie noch postum, von Sören Pünjer.

Dem Antikatholizismus geht es längst nur noch um Die Beseitigung der Opposition des Gewissens. Justus Wertmüller über den Zusammenhang von Missbrauchsdebatte, Katholikenbashing und Staatsvergottung.

Dieser Sieg ist ein Sieg des Volkes, so schreien es die Kämpfer gegen Raucher und für Volksgesundheit heraus. Dass sie damit nichts anderes meinen als protestantische Askese und einen Anschlag auf das Glück, erläutert Justus Wertmüller.

Wo niemand dir was Böses will. Verklemmtheit und Enthemmungssehnsucht teilt der autoritäre Antiautoritarismus mit seinen mutmaßlichen Opfern. Magnus Klaue über die Ideologie der Reformpädagogik und ihre Rolle als gesellschaftliche Avantgarde.

Die Nachtigall der katholischen Kirche mag das ganz normale Dazugehören der Homosexualität nicht verkünden. Tjark Kunstreich über Pasolini, Knabenliebe und säkularen Exorzismus.

Die Erfindung der jüdischen Straße für Frieden und gegen Israel geht auf das Konto der jüdischen Initiativen J-Street und J-Call. Philippe Witzmann erläutert, was von beiden zu halten ist.

Verschwörung gegen Amerika? - Bahamas Nr. 59

Bahamas Nr. 59
Winter/Frühjahr 2010

Verschwörung gegen Amerika?

Das Verhältnis von Vernunft und Unvernunft untersucht Karl Nele im Fall der Minarettabstimmung. Die Schweiz im Widerstand gegen die europäische Kultur.

Der Elitedünkel Frei nach Thilo Sarrazin spricht dem linken Mittelstand aus dem Herzen. Justus Wertmüller über die Irrungen der Verteidiger Sarrazins und die Nähe seiner vermeintlichen Gegner zu ihm.

Wer Im Geiste Winston Churchills handelt, kann eigentlich kein schlechter Mensch sein. Sören Pünjer über die English Defence League und ihre Feinde.

Alan Poseners Billiges Benedikt-Bashing verrät, dass Gegenaufklärung und Papstgegnerschaft die zwei Seiten einer Medaille sind. Von Uli Krug

Die Kritik maximieren zu wollen setzt voraus, diejenigen an ihrer Sprache zu erkennen, die den Zionismus diskreditieren. Justus Wertmüller über Hamburger Cineasten und Diskursschufte.

Vor Hamburger Zumutungen warnt die Aufgelöste Gruppe Magdeburg und wendet sich Wider die linke Solidarität und ihre Teilhaber. Dokumentation des Flugblattes.

Scheiß Magdeburg!, ruft die ag no tears for krauts Halle Richtung Hamburg aus. Dokumentation des Flugblattes.

Wieso die Redaktion Bahamas auf den Markt der Argumente und nicht auf das Kartell der Meinungen setzt. Ein Aufruf zum krit1ischen Einmarsch in Hamburg und anderswo.

Wie sich Ein Traum von einem Präsidenten als der Alptraum Barack Obama entpuppt, erläutert Bernd Volkert unter besonderer Berücksichtigung John F. Kennedys.

Reden bis zum Untergang. Das dialogische Prinzip des Barack Obama erläutert Magnus Klaue.

Warten auf die richtige Zeit. Die Iran-Politik Obamas verhandelt Thomas Becker nach den Kriterien von Logik und Zweck.

Begrabt mein Ich links hinterm Schläfenlappen, so könnte das Leitmotiv der Neurowissenschaft lauten. Tjark Kunstreich über den neuesten Angriff auf die Emanzipation des Menschen von der Natur.

Anästhesie des Widerstandes, 26. Teil: Fifteen Years are a long time.

Der Situationismus scheint etliche magisch in seinen Bann zu ziehen. Über ihn und seine Adepten zieht Sören Pünjer Bilanz.

IRAN: die Freiheit, die wir meinen - Bahamas Nr. 58

Bahamas Nr. 58
Winter 2009

IRAN: die Freiheit, die wir meinen

Die wahren Mörder von Marwa E. Über den Dresdener Kopftuchmord und seine islamophoben Drahtzieher, von Sören Pünjer und Justus Wertmüller.

Kumulative Verblödung nennt Jan-Georg Gerber einen exemplarischen Fall aus der Selbstvernichtung des deutschen Subventionstheaters in Halle.

Zwischen den Fronten der internationalen Gemeinschaft und des Islam bewegen sich Die Piraten Somalias, von Thomas Becker.

Wenn der Islamexperte von Verständigung spricht, dann meint er seine Monologe im interreligiösen Dialog. Über den Skandal der Verleihung des Hessischen Kulturpreises an Navid Kermani, von Karl Nele.

Wir sind alle KZ-Insassen. Über Foucault, Agamben und die Relativierung des Holocausts, von Philipp Lenhard.

Der Beruf Revolutionär ist Vergangenheit und mit ihm die Frage Überleben um jeden Preis oder Kampf bis zum Tod? Ein Plädoyer von Justus Wertmüller gegen radikale Weltflucht und Todesverfallenheit.

Dass Recht und Scharia einander ausschließen und die Theorie der Gewaltenteilung aus dem Gegensatz zum Islam entwickelt wurde, erläutert Gerhard Scheit in Die orientalische Despotie und der Überschuss der Lust.

Von der Befreiung des Iran reden und über die iranische Bombe schweigen, das ist die versuchte Fusion aus Antiimperialismus und Friedenssehnsucht, von Against Appeasement.

Wo Die Sachzwänge der Revolution ignoriert werden, fängt die Freiheit an. Dass islamische und linke Funktionäre im Exil gleichermaßen zum Teufel jagen muss, wer den Iran befreien will, erläutert Tjark Kunstreich.

Einsammeln, was liegen geblieben ist, das empfiehlt Justus Wertmüller allen, die gemeinsam mit iranischen Discomiezen und Strichjungen des Finanzkapitals für die Freiheit streiten wollen, statt sich für Polit-Kampagnen einspannen zu lassen.

Warum der Antirassismus die notwendige Kehrseite des Rassismus ist und was das mit der Seele des Menschen im Sozialismus zu schaffen hat, erläutert Clemens Nachtmann in Rasse und Individuum.

Wer Paraden zur Protestform erklärt, arbeitet an der Performativen Mobilmachung. Magnus Klaue über die postmodernen Versuche einer negativen Aufhebung des Gegensatzes von Kunst und Politik.

Die Islam-Verharmloser des neuen Atheismus sind pseudo-anthropologisch und anti-jüdisch, von Philippe Witzmann.

Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand - Bahamas Nr. 57

Bahamas Nr. 57
Frühjahr 2009

Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand

Protektion und Protest - Die Studierenden fordern Raum für freie Gedanken und fördern doch nur Räume frei von jeglichem Gedanken. Magnus Klaue über studentische Alternativen zum universitären Betrieb.

Mit der Lizenz zur Krisenlösung jagt er Heuschrecken in einer globalisierten Welt. Anja Worm und Peter Siemionek über die Wandlung des James Bond.

Unter dem Druck der Koalition der Unwilligen entwickeln die USA eine scheinbar neue Strategie gegen Taliban und Al Qaeda in Afghanistan. Von Thomas Becker.

Mit den Ausschweifungen der Erkenntnis gegen die Attraktivität der Barbarei. Clemens Nachtmanns Plädoyer für eine positive Entgrenzung des Individuums.

Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand - Die Einladung zu unserer ideologiekritischen Konferenz am 28. Februar 2009.

Ideologiekritisch und sonst nichts – die Konferenz der Redaktion Bahamas apostrophierte sich weder kommunistisch, israelsolidarisch noch antideutsch. Warum, das erklärt Justus Wertmüller.

Die Linke war einmal Die Partei des Glücks. Jan-Georg Gerber erklärt, warum die Liquidation dieses bürgerlichen Überschusses die Linke zum Gegenstand kompromissloser Kritik machen musste.

Der Verrat der Intellektuellen besteht in ihrem selbstverschuldeten geistigen Niedergang. Sören Pünjer über die Vorboten der Katastrophe des 20. Jahrhunderts.

Die Gewaltverhältnisse zwischen den einzelnen Staaten zu leugnen, erzeugt Die Sehnsucht nach dem Weltsouverän. Gerhard Scheit über die Erosion westlicher Souveränität in Krisenzeiten.

In ihrem Wahn präsentiert die Linke die Voraussetzungen der Krise als ihre Lösung. Uli Krug beschreibt die deutsche Krisenprävention als Apparatur der Panik.

Ausgehend von der Freiheit und Höhe des Gefühls verteidigt Justus Wertmüller den Okzident als Bedingung, das Andere und Bessere zu denken gegen die Zumutungen des Orients.

Je mehr Krise, desto stärker der Ruf nach Vertrauen. Den angeblichen Gegensatz zwischen Neoliberalismus und Keynesianismus vermag nur Ideologiekritik als Logik ein und derselben Sache zu denunzieren. Von Manfred Dahlmann.

Weil Leute wie der postmoderne Schriftsteller Dietmar Dath die Apokalypse als Chance begreifen, werden sie über alle Parteigrenzen hinweg gefeiert. Von Philipp Lenhard.

Zur Ontologie der Differenz gehört die Zerstörung aller Formen von Einheit und Universalität. Alex Gruber über den Amoklauf des Poststrukturalismus.

weiße Rasse – schwarze Klasse - Bahamas Nr. 56

Bahamas Nr. 56
Herbst 2008

weiße Rasse – schwarze Klasse

Warum Obama als Präsident zwarDer nächste Carter würde, ihm aber der Umbau der Vereinigten Staaten zur Provinz Europa nicht gelingen wird, erläutert Uli Krug.

Dass Islamkritik und Politik im Namen des Volkszorns nichts mit Kritik und viel mit direkter Demokratie zu tun hat, erklärt Café Critique.

Okay-Verdiener im Überlebenskampf trinken Bionade und tragen Jack Wolfskin. Justus Wertmüller und Sören Pünjer über neue Formen deutscher Zivilisationsfeindschaft.

Amerikas Lieblingskind geht jetzt zur Hölle, so siegesbewußt ging es in den Krieg gegen Georgien. Karl Nele über den jüngsten großrussischen Feldzug.

Wer den Blues spielt, wird kein Schwarzer, sondern bestenfalls Bluesmusiker. Walter Benn Michaels erklärt, warum der Antirassismus derlei Banalitäten verdrängt. Autobiography of an Ex-white Man.

Aus Scheiße Gold machen, war schon immer eine Eigenschaft postmoderner Theorie. Philippe Witzmann über die neuesten Blüten dieser Ideologie.

Weshalb Kultur als Propaganda zum Heilsbringer europäischer Identität aufgenordet wird, erläutert Jörg Huber.

Ein paar Brocken negative Dialektik plus ML-Grundkurs: fertig ist die einzige linke Publikumszeitschrift. Gerhard Scheit über Konkret oder das endlose Elend der Studentenbewegung.

Spätestens dann, wenn Hermann Ludwig Gremliza, Der größte Kommunist im ganzen Land, an Justus Wertmüller meint lernen zu können und nicht von ihm, ist der Nachruf fällig.

La Contrarrevolución. Der Niedergang der FARC als Bedingung der Möglichkeit eines besseren Kolumbiens, von Thomas Becker.

Liberals mugged by islamofascists? Gerhard Scheit über die europäischen Neocons unter besonderer Berücksichtigung der französischen.

So harmonisch wie Bei Mutter Beimer zu Hause wünschen es sich linke Stadtsoziologen und ziehen deshalb gegen Gentrification zu Felde, von Matthias Hippler.

Gegen Die große Flut kämpft derzeit eine Volksfront von Berlin. Claudia Dreher über die Gentrification-Hysterie in der Hauptstadt.

Scheißdeutsche - Bahamas Nr. 55

Bahamas Nr. 55
Sommer 2008

Scheißdeutsche

Wenn allochthone und autochthone Scheißdeutsche auf Feindfahrt gegen Spießer gehen, gibt es kein Halten mehr. Justus Wertmüller über die Sympathisanten von Schlägern mit Migrationshintergrund.

Der bolivarische Schlachtruf Caudillo voran! begleitet Venezuela auf dem Weg zum totalitären Volksstaat. Philipp Lenhard mit einem Zwischenbericht.

Aus der Tiefe von Rudolstadt fördert Karl Nele die rot-braune Liebe zum Eigenen der Zonis zu Tage, die schon längst keinen Pardon mehr für nestbeschmutzende Wessi-Pfarrer kennen.

Meine Kuh, meine Scholle, mein Block, so könnte der Titel für die Begleitmusik ostzonaler Raum- und Städteplanung lauten. Jan-Georg Gerber über die Verödung und Verblödung nicht nur der Zone.

Israel ist der Kanarienvogel im Kohlebergwerk. Ein Interview mit Saul Singer, Redakteur der Jerusalem Post.

Im Stande der Unfreiheit. Ein kleiner Traktat von Gerhard Scheit über den Kategorischen Imperativ und politischen Aktivismus.

Es geht um Israel – nicht um Iran-Konferenzen. Ein Gruß zum 60. Geburtstag von Justus Wertmüller.

Endlich wohlgelittelt. Warum der Roman Die Wohlgesinnten zum Anti-Goldhagen taugt und sein Autor für den deutschen Literaturpreis prädestiniert ist, erklärt Horst Pankow.

Weil Michael Endes Momo ein Machwerk aus Phantasie und Vernichtung ist, wurde es zur pädagogischen Standardlektüre. Peter Siemionek über eines der Lieblingsbücher der Deutschen.

Jeder Krimi zieht seine Faszination aus dem literarischen Spiel mit dem Abgrund – aber nur der skandinavische birgt auch einen solchen. Natascha Wilting über die verbreitete Vorliebe für den nördlichen Soziokrimi.

Die ethnische Parzellierung des Balkans war ein Beitrag zur Germanisierung des Westens. Einen Blick zurück auf die Zerschlagung Jugoslawiens wirft Sören Pünjer.

Anfang des Jahres wurde Die neue albanische Volksrepublik ausgerufen. Thomas Becker über das Herrschaftsgebiet der UCK und den entbrannten Streit um das echte Völkerrecht.

Philipp Lenhard räumt mit der Mär auf, Islamischer Antisemitismus wäre ein reines Export-Produkt des Westens.

Wenn Ahmadinejad in New York die Homosexualität zum Westprodukt erklärt, plaudert er die Wahrheit über den Islam aus. Thomas Maul über Allahs Sicht auf die gleichgeschlechtliche Liebe.

Mit den Augen des Westens - Bahamas Nr. 54

Bahamas Nr. 54
Winter 2007

Mit den Augen des Westens

Wer 103 Waisenkinder aus dem Tschad in ein besseres Leben entführen möchte, bekommt es nicht nur mit den antirassistischen Kinderschützern von FAZ bis Taz zu tun. Justus Wertmüller über Die Bürde des weißen Mannes.

Die jungen Modernisierer in SPD und Die Linke haben für ihre Parteien die Israelsolidarität entdeckt. Sören Pünjer

Unter Berücksichtigung von kurdischen und türkischen Aktivitäten, insbesondere aber denen der PKK begründet Thomas Becker warum er sich Kein Kurdistan wünscht.

Für Alexis de Tocqueville war der orientalische Agrarkommunismus ein Amerika ohne die Lichter der Vernunft. Justus Wertmüller stellt klar, wie richtig der Franzose lag.

Wie Franz Neumann, Ernst Fraenkel und Leo Strauss mit den Augen des Westens die Dialektik der Feindaufklärung entdeckten. Gerhard Scheit

Dogmatisch und unorthodox. Einen kurzen Lehrgang über den Stalinismus gibt Sören Pünjer.

Die Japaner fühlen sich als ein Volk von Opfern und werden dabei Bedroht von Schwarzen Schiffen. Karl Nele über japanische Mythen.

Wie ein Streit gegen die Aufführung eines Stückes des Komponisten und Antisemiten Hans Pfitzner zu einem Lehrstück Von deutscher Seele werden konnte. Clemens Nachtmann

Warum die RAF deutsche Volksfront und verfolgter Jude in einem sein wollte. Uli Krug über Die Zeit der Volkserweckung.

Sie waren die Guten. Dieses Urteil über die Revolutionären Zellen hat bis heute bei Linken Bestand. Jan-Georg Gerber macht endgültig Schluss mit dem Bestandsschutz für die RZ.

Dass Gender-Studies nichts anderes sind als antiwestlicher Feminismus aus tausendundeiner Nacht, erklärt die Hedonistische Mitte – Brigade Mondän.

Freiheit statt Angst - Bahamas Nr. 53

Bahamas Nr. 53
Sommer 2007

Freiheit statt Angst

In der Hauptstadt Sachsen-Anhalts herrscht nicht die Camorra – sie ist ein Gangland von Antiimperialisten. Was Magdeburg und Napoli miteinanderverbindet, erklärt Jan-Georg Gerber.

Konsterniert blickt man in Deutschland auf die widerspenstigen Polen, die sich nicht brav in ein antiamerikanisches Europa integrieren lassen wollen. Das macht Laune. Von Karl Nele

Den Unterschied zwischen dem Kritiker und der Entscheidungsunwilligkeit Hermann L. Gremlizas erläutert Im Angesicht des Bösen - der iranischen Bombe – Justus Wertmüller.

Von der Idee einer demokratischen Revolution im Irak wollen die Amerikaner nicht lassen. Angriff und Durchhaltewillen kennzeichnen daher ihre Politik. Von Thomas Becker

Peter Siemionek nimmt die Ideologie eines Urvaters des Antikolonialismus unter die Lupe und kommt zu dem Schluss: Mahatmas Moral speiste sich aus Gandhis Masochismus.

Mythos und Staat waren im späten 19. Jahrhundert jenseits von Marx die Bezugspunkte linken Denkens. Uli Krug über die linken Wurzeln von Faschismus und Nationalsozialismus.

Nicht ob, sondern wie antifaschistisch Der Staat des New Deal war, erklärt Sören Pünjer.

Gemeinsam verteidigen Kulturkonservative und Multikulturalisten den deutschen Arbeitsmarkt – Abgehängt in der Ethno-Klitsche finden sich deshalb die ehemaligen Gastarbeiter und ihre Nachkommen wieder. Von Claudia Dreher

Von der Parallelgesellschaft zum Parallelstaat, das ist der Traum hiesiger Vertreter desTürkentums. Philipp Lenhard und Justus Wertmüller über den Kölner Großmoscheebau.

Anlässlich des Amoklaufs von Blacksburg entdeckten die Deutschen wieder einmal die amerikanische Kultur der Gewalt. Für Jan-Georg Gerber spiegelt sich darin die urdeutsche Sehnsucht nach der Verschmelzung von Staat und Gesellschaft wieder.

Schäuble muss weg!, schreien die Überwachungs-Paranoiker und sind dabei Parteigänger einer ganz anderen Überwachung. Die Unsichtbare Freiheitsberaubung durch das islamisierte Kollektiv beschreiben Tjark Kunstreich und Joel Naber.

Statt einer Entscheidung für eine individuelle Welt waren die Anti-G8-Proteste einmal mehr ein kollektiver Ruf nach Bandenherrschaft. Von Justus Wertmüller

Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts - Bahamas Nr. 52

Bahamas Nr. 52
Frühjahr 2007

Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts

Zur Beantwortung der Frage, ob der alte Adolf gleich Franklin Delano war oder umgekehrt, haben Kuratoren des Deutschen Historischen Museums eine Ausstellung organisiert, die keine deutschen Wünsche offen lässt. Von Sören Pünjer

Die Erde des Vaterlands ist heilig. Wer das dem Türkentum bestreitet, gilt als Verräter und hat sich alles Weitere selbst zuzuschreiben. Von Justus Wertmüller

Warum der Zentralrat der Ex-Muslime mit seinen Wortmeldungen gegen islamische Herrschaftskultur und Berufsdialogisten die Zivilgesellschaft empfindlich stören könnte, erklärt Matthias Hippler.

Kein bisschen Frieden kann Äthiopiens Armee in Somalia schaffen, solange die Weltgemeinschaft statt einzugreifen den Dialog mit dem Islam predigt. Von Thomas Becker.

Vereint gegen Gringo-Terror und Israel sind Iran und Venezuela entscheidender Teil einer Achse der Rackets. Gerhard Scheit zur politischen Ökonomie des Antisouveräns.

Äquivalenzprinzip, Almosen, Antisemitismus sind die Eckpfeiler des Ölrentensozialismus Hugo Chávez’. Philipp Lenhard erklärt die bolivarische Willkürherrschaft und ihre Grundlagen.

Nicht zu Unrecht reklamieren Nazis den Mythos Dutschke als seitengescheitelten Führer einer nationalen Rebellion für sich. Uli Krug blickt auf die APO-Zeit und ihre Ideen zurück.

Sören Pünjer zeichnet nach, wie Rudi Dutschke der Neuen Linken die Reste marxistischer Vernunft austrieb und sie auf Volks- und Heimatliebe einschwor: Von der Vorhut der Massen zur Nachhut des Volksempfindens.

Den Nicht-Aufruf der Redaktion Bahamas zu einer geplanten Großdemonstration nahmen einige Israelfreunde zum Anlass für eine offenbar überfällige Abrechnung. Der skandalöse Aufruf zur Demonstration gegen die gefährlichsten Politiker unserer Zeit der Redaktion wird dokumentiert.

Israelsolidarische Appelle im Jargon der Friedensbewegung sind das Erkennungsmerkmal eines als Realpolitik verkleideten Ressentiments. Von Tjark Kunstreich

Als Freunde Israels dessen mächtigste Feinde nicht beim Namen nennen wollten, musste der Kritiker die Diagnose stellen: Ersatzobjekt Ahmadinedschad. Von Justus Wertmüller

Im Januar 2007 warfen Möchtegern-Bewegungspolitiker dem Zentralrat der Juden unsolidarische Zurückhaltung vor. Uli Krug erklärt, warum Frau Knobloch recht tat.

Bankrott oder Sabotage? Welche Antworten auf diese Frage die blamierten Sprecher einer gescheiterten Israel-Solidaritätsbewegung gegeben haben, dokumentiert die Redaktion.

Das Schlusswort zu einer israelsolidarischen Grossdemonstration, die im Desaster enden musste, spricht die Redaktion Bahamas in ihrer Erklärung Politik und Intrigantentum.

Den grotesken Versuch deutscher Qualitätszeitungen in ungeistiger Zeit Jugendliche zu verführen, nimmt Justus Wertmüller zum Anlass, die alte Frage, Ist Zeitunglesen sexy? als sittenwidrig zurückzuweisen.

Immer am 1. Mai bereiten Kreuzberger Autonome die Revolution vor. Jan-Georg Gerber blickt zurück auf 20 Jahre Aufstand der Arschlöcher.

Eine andere Welt ist möglich! Darin sind sich rote und braune Organisatoren des G8-Protests einig. Karl Nele präsentiert neue Szenen einer sehr alten Hassliebe.

Die Frohe Botschaft - Bahamas Nr. 51

Bahamas Nr. 51
Winter 2006

Die Frohe Botschaft

Der jüngste Persilschein für die Zone bestätigt, was deutsche Antifaschisten immer schon wußten: Nazis sind über 70 und leben in Bayern. Uli Krug über eine besonders dreiste Fälschung.

Gott hat kein gefallen am Blut, sagte der Papst in Regensburg, womit er nicht nur Moslems, sondern auch Hüter des common sense gegen sich aufbrachte. Wie nahe sich Katholische Theologie und Kritische Theorie kommen können, loten Justus Wertmüller, Uli Krug und Joel Naber aus.

Millionen unschuldiger deutscher Opfer präsentiert die Vertriebenen-Ausstellung Erzwungene Wege. Karl Nele über die Lebenslügen der Sudetendeutschen, die sich als Die Armenier von Gablonz kostümieren.

Who killed Bambi? Diese Frage stellt sich seit Brunos grausamem Ende die ganze Nation. Jan-Georg Gerber beantwortet sie.

Linke demontieren als Poststalinisten und Antipolitiker die Israelsolidarität. Verfallsformen des Kommunismus zeigt Justus Wertmüller.

Statt mit Krieg gegen den Terror beschäftigen sich die Deutschen lieber auf ganz eigene Art mit Nationbuilding in Afghanistan. Wozu der deutsche Nato-Partner dort jedenfalls nicht beiträgt, erläutert Thomas Becker.

Bis zuletzt blieb sie Oriana, la brava. Das verzeihen die Linken ihrer früheren Ikone nie. Dazu die Redaktion Bahamas.

Wie es angeht, daß die Antirassisten als Allahs nützliche Idioten der NPD helfen, die Deutschen ethnobiologisch rein zu halten, schildert Sören Pünjer.

Respekt statt Bildung, also Islam statt Lehrstelle, offeriert das deutsche Linkskartell den Migrantenkindern. Justus Wertmüller geht dem nach.

Die Wohlfahrt der Rackets von Raketenbrüdern ist das Gegenteil von Solidarität. Die Herstellung von Märtyrern beschreibt Gerhard Scheit.

Das Böse hat einen Namen – nur will ihn niemand mehr aussprechen. Uli Krug erinnert daran, wie schon lange vor 1933 Endzeit-Islam und NS zwanglos zueinanderfanden.

Wer Liberty statt Freedom fordert, ist auf keinen Fall einer von Bushs nützlichen Idioten, dafür aber der von Tariq Ramadan. Tjark Kunstreich bemerkt, daß sich Ash, Judt, Lau & Co daran jedoch gar nicht stören.

So geht er, der Schlußstrich von links, den der linksliberale Sprechautomat Tony Judt zieht: Israel muß sterben, damit Europa leben kann. Von Philipp Lenhard.

Amsterdamned - Bahamas Nr. 50

Bahamas Nr. 50
Sommer 2006

Amsterdamned

Wie der moslemischen Gemeinschaft der Beleidigten in Gestalt eines deutschen Gesetzesparagraphen unverhofft eine strategische Wunderwaffe in die Hände fiel, erzählt Felix Mauser.

In der schrankenlosen Demokratie ist das Opfer der Störenfried. Gegen die Tyrannei der Mehrheit erhebt Justus Wertmüller Einspruch.

Die Vermählung von Staat und Revolution bewundern deutsche Linke am französischen Etatismus. Uli Krug über die neueste deutsch-französische Romanze.

Verwirrt bis ratlos fragen sich französische Nationalisten, ob der Islamnazi Feind, Konkurrent oder Verbündeter sei. Rechtsextreme Mutationen konstatiert Joel Naber.

In Kreuzberger Jugendtreffs haben Ayse und Mehmet keine Chance. Dort gilt: Hegemon ist der Sozialarbeiter. Die Katastrophe der Offenen Jugendarbeit bilanziert Matthias Hippler.

Wenn ein bekennender Moslem auf deutsch rappt, bedankt sich die nationale Musikindustrie für die Fatwas in Reimform mitdem Echo-Preis.Von Thomas Sayinski und Jakob Baruck.

Was ist geblieben vom einstigen Streben des Bürgers nach Autonomie? Das nachbürgerliche Subjekt wünscht sich ein Sterben in Eigenverantwortung. Dagegen fordert Tjark Kunstreich eine Kritik der Medizinkritik.

Eine Zonen-Simone im Unglück kommt selten allein. Ob es einen Unterschied zischen bekennenden Zonis und Nazis gibt, erörtert Sören Pünjer.

Nach lebenslangem Dienst am Staat sehnen sich heute Prekarisierungsgegner und andere Etatisten. Diesen Alptraum von einer Sache deutet Justus Wertmüller.

Sympathie für den perversen Tyrannen vereinigt Muslime und Linke. Gerhard Scheit analysiert den Antirassismus als Ersatz-Islam für Nicht-Muslime.

Ob der Kampf um die Ölrente Nigerias mit Che oder mit Allah gewonnen werden wird, ist noch unklar. Einig sind sich dort aber antikoloniale Befreiungskämpfer und moslemische Clanchefs in der Feindschaft gegen die säkulare Regierung. Natascha Wilting berichtet.

Weil man den USA endlich zeigen will, wie ein anständiger Weltpolizist sich zu benehmen hat, ist Europas Kongo-Mission beschlossene Sache. Eine neue deutsche Führungsrolle beschreibt Thomas Becker.

Eine interessierte Fehlinterpretation einigte im Herbst 2004 das deutsche Feuilleton in einer spontanen Verschwörung gegen die Realität: Wie man Philip Roth mißverstand und schließlich bitter enttäuscht wurde, schildert Jan-Georg Gerber.

Begeistert entdecken deutsche Linke den Antifaschisten Wolfgang Abendroth neu und erblicken die Morgenröte der Einheitsfront. Zum 100. Geburtstag eines nationalen Sozialisten gratuliert Claudia Dreher.

Anästhesie des Widerstands, 25. Folge: Die Macht des Poeten.

Der Krieg gegen die Bürger - Bahamas Nr. 49

Bahamas Nr. 49
Winter/Frühjahr 2006

Der Krieg gegen die Bürger

Schwülstig, wortreich und formlos, aber von seiner Sendung getragen: Das ist der Islam. Dagegen hilft nur Das befreiende Gelächter über das Allerheiligste, sagt die Redaktion Bahamas.

Ein Porträt der Dekolonisierten. Albert Memmi zeigt die Größe, sein eigenes Denkmal zu stürzen. Die Redaktion Bahamas dokumentiert.

Der Krieg der Vorstädte gegen die Frauen fand letzten Herbst in den französischen Banlieues statt. Justus Wertmüller fordert dagegen Republik statt Umma.

Ende der nuklearen Apartheid? Wie die Pazifisten lernten, die iranische Bombe zu lieben, schildert Karl Nele.

Die Linke steht Im Bann des Etatismus. Konsequenzen aus 200 Jahren deutscher Ideologie zieht Uli Krug.

Als der Gerd von der Gasprom noch Der Wolf im Brioni war…, Natascha Wilting über Etatismus und Atavismus.

Wenn der Behemoth säuselt, dann stets nur im Jargon der Demokratie. Warum George W.Bush nicht darauf hereinfällt, erläutert Gerhard Scheit.

Wer so tut, als wäre Adorno nur der kompliziertere Popper, begreift die Antinomie der Freiheit nicht. Martin Blumentritt über Geschichte und Grenzen des Sozialnominalismus.

Fichte, Goebbels, Kunzelmann und Dr. Detig: Notwendige Studien zum antiautoritären Charakter macht Clemens Nachtmann in Freiheitsbewegung und autoritärer Staat.

In Der Fetisch ist das Nichts stellt Manfred Dahlmann dem Kritiker die Aufgabe, das Immunsystem der Gesellschaft zu erstören.

Philipp Lenhard hält ein Plädoyer gegen die Politisierung des Privaten, das auf Kant setzt und Milde mit dem Modelleisenbahnbau walten läßt.

Was ist links an antideutscher Kritik? Gar nichts, antworten die neuen Liberalen. Etwas anders beantwortet die Frage Justus Wertmüller.

Der undenkbare Souverän. Warum alle Welt die Juden zur Distanzierung von Israel nötigen möchte, beschreibt Tjark Kunstreich.

Europäischer common sense gegen Israel wird desto stärker, je mehr kritische Freunde dem jüdischen Staat Ratschläge erteilen. Von Sören Pünjer.

Anästhesie des Widerstandes 24. Folge: Magister_innenphantasien.

Gemeinsam gegen soziale Kälte - Bahamas Nr. 48

Bahamas Nr. 48
Herbst 2005

Gemeinsam gegen soziale Kälte

Hofierte Amoral. Wie aus dem antiautoritären Aufstand in der Kultur ein islamfreundlicher gegen sie wurde, beschreibt Uli Krug.

Wenn es nach den Zombies von EU und UN geht, verlieren die USA das Duell um die Zukunft dann erst recht, wenn sie Demokratien auf Öl und nicht mehr Diktaturen auf Blut begründen. Justus Wertmüller.

Seine Ehre verteidigen, Köpfe abschneiden, die Schwester morden und Allah ehren. Die tödliche Sittsamkeit des Islam porträtiert Natascha Wilting.

Kreuzbergs Drahtzieher im multikulturellen Netz arbeiten an einem neuen Ethnisierungs- und Kulturalisierungsprogramm von Claudia Dreher und Sören Pünjer.

Warum angebliche Zonenverächter lieber auf das Merkel als auf die Zone schimpfen, wo doch im preussischen Kernland in jedem Blumentopf ein Babyskelett liegen kann. Justus Wertmüller exhumiert Die toten Seelen von Brandenburg.

Längst hat Der neue Behemoth die alten Grenzen des Liberalismus für hinfällig erklärt. Über das neueVerhältnis der meisten Staaten der EU zu Souveränität und Recht, von Gerhard Scheit.

Kritik und Parteilichkeit. Aufruf der Redaktion Bahamas zur antideutschen Konferenz.

Wurden die Nachtschichtzulagen vom Zahngold der ermordeten Juden bezahlt? Götz Alys Fehlannahme zum Junktim von Sozialpolitik und Judenhaß korrigiert Uli Krug.

Esther Marian stellt dar, wie es in einem linken SA-Nostalgiker, dem Kapo der Arbeitsstelle Neonazismus denkt.

Die außenpolitische Marschrichtung der Mullahs heißt Iran goes East. Thomas Becker über die schiitische Drei-Welten-Theorie.

Der Lehrer der Revolution im Iran hat viel von Sartre, Che und Fanon gelernt. Jan-Georg Gerber über den islamischen Ideologen Ali Schariati und dessen Nähe zum neuen iranischen Präsidenten.

Israel ist, was Judith Butler über Israel denkt, Das Gerücht fungiert als Diskurs, von Felix Riedel.

In Lynnes Welt verkörpert die Rote Djihad Fraktion das andere Amerika. Karl Nele über die linke Märtyrer-Anwältin Lynne Stewart.

Teil 2 der Antwort auf die Frage: Was ist antideutsch? gibt Manfred Dahlmann unter dem Titel Die Moral der Vernichtung.

Anästhesie des Widerstandes, 23. Teil: I can‘t relax in Deutschland.

Geschichte wird gemacht - Bahamas Nr. 47

Bahamas Nr. 47
Sommer 2005

Geschichte wird gemacht

Vorgänge des Verfalls treten dann auf, wenn man Komapatienten verdursten läßt. Warum alle für Euthanasie eintreten, wenn George W. Bush sich für das Recht auf Leben ausspricht, erklärt Tjark Kunstreich.

Ein Teil der alten Ordung im Libanon ist die Hizbullah. Sie zu entwaffnen und zu zerschlagen ist eine Voraussetzung für die Einrichtung freundlicherer Verhältnisse im Nahen Osten. Von Thomas Becker.

Wir können nichts mehr tun gegen die antisemitische islamistische Formierung, behaupten multikulturell engagierte belgische Politiker. Wie die Gesellschaft zwischen flämischen Faschisten und arabischen Djihadisten zerrieben wird, beschreibt Joel Naber.

Immer mehr Franzosen aus den Banlieues sagen: Ich möchte aus diesem Alptraum heraus. Stehen sie deshalb, weil sie von Einwanderern aus dem Maghreb abstammen, mit dem Rassismus der Weißen im Bunde? Das bestreitet Irene Lehmann.

Wenn der Holocaust-Überlebende und der Nazi-Opa gleichberechtigt ihre Geschichte erzählen dürfen und alle hören zu: Dann ist German Gedenken angesagt. Von Jan Langehein.

Was deutsch ist im 21. Jahrhundert? Nach dem Motto: No Holocaust – No Germans mit der eigenen Geschichte aus Schuld und Befreiung selbstbewußt für eine bessere Welt zu werben. Von Sören Pünjer.

Befreit fühlen sich die Deutschen erst dann, wenn weder Heuschrecken noch jüdische oder gar israelische, mithin gar keine westlich-universalistische Dominanzkultur sie mehr bedrückt. Vier Episoden aus dem Kampf um mehr Differenz von Justus Wertmüller.

Wie man Vom Untergang zum Paradies gelangt? Indem man den europäischen Film als Wunderwaffe gegen Israel einsetzt, befinden Ralf Schroeder und Tobias Ebbrecht.

Es wird kein gutes Ende nehmen. Ein wenig optimistisch stimmendes Gespräch mit Yoram Kaniuk über Günter Grass, Palästinenser, Amerika und Israels Kampf ums Überleben.

Antiimperialisten hassen und bekämpfen einander und wissen doch, daß Ihr Kampf – wenn ihnen keiner Einhalt gebietet – solange weitergehen wird, bis die Welt in Scherben fällt. Von Karl Nele.

Der Mufti of Marxism heißt Thomas Schmidinger und entdeckt im Context der Israelsolidarität den gemäßigten Islamismus. Die Georg-Weerth-Gesellschaft Köln erteilt ihm eine Abfuhr.

Nur wenn der Theoretiker stolpert, kommt die Realität als Bückware in sein Gesichtsfeld. Über die endgültige Heimkehr des Ulrich Enderwitz zu seinen Ursprüngen Joachim Bruhn.

Auf die Frage: Was ist antideutsch? gibt Manfred Dahlmann eine klare und bündige Antwort: Gegenidentifikation statt Konsensprinzip. Erster Teil

Anästhesie des Widerstandes, 22. Teil: Nur Entzündete entflammen.

Preisgegeben von der multikulturellen Gesellschaft - Bahamas Nr. 46

Bahamas Nr. 46
Winter 2005

Preisgegeben von der multikulturellen Gesellschaft

Gemeinsam für Verständnis, Toleranz und Respekt, unter diesem Motto steht das Kampfbündnis von Antirassisten und Islamisten gegen Rechts. Von Justus Wertmüller.

Eine nicht sehr historische, dafür ziemlich deutsche Ausstellung im deutschen historischen Museum kommt zu dem Schluß: Auschwitz verbindet. Von Uli Krug.

Hartz IV bringt ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann: Zwangsarbeit. Dieser Verteidigung des Sozialstaates entgegnet Karl Nele mit der Kritik einer kulturellen Ökonomie.

Daß der Deutsch-amerikanischen Waffenbrüderschaft gegen Jugoslawien auch Djihadisten zur Seite standen, erläutert Thomas Becker.

Wir haben es nicht gewußt. Darin waren sich die Verteidiger der multikulturellen Niederlande einig, nachdem sie ihren schärfsten Kritiker ins Messer laufen ließen. Von Justus Wertmüller.

Wenn Antisemiten getrennt marschieren und vereint zuschlagen, entsteht die Einheit in der Verschiedenheit, nicht nur in den Niederlanden. Von Sabine Schulzendorf.

Wie multikulturell können Rassisten sein? Diese Frage beantwortet Sören Pünjer in: Der Unterschied zwischen Fatima und Emine.

Abschiebung, heißt der neue Konsens nach Hausmacher Art. Mit Metin Kaplan ist das neueste deutsche Exportprodukt gefunden: der Hassprediger. Von Felix Mauser.

Punk's not dead? Zur Verspießerung der deutschen Punkszene, die sich zum Lautsprecher der Mehrheit gemacht hat, Jan-Georg Gerber.

Wer Her mit der Beute! ruft, heißt entweder Robin Hood, oder will sich persönlich bereichern. Beides trifft auf die Freunde linker Aneignungskampagnen nicht zu. Von Philipp Lenhard.

Im Fitness-Studio Reine Lehre, harter Griff geben postmoderne Kanak-Ideologen migrantischen Jugendlichen den letzten Schliff gegen die Assimilation an die Hegemonialkultur. Von Irene Lehmann.

Viel Erinnerung und wenig Antifaschismus, so geht Gedenken 2005 in Deutschland. Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz erkennen von Tjark Kunstreich.

Homophobe Religion und homophobe Musik ergeben auf Jamaika das Marihuana des Volkes, dazu Tim Münninghoff.

Zur Homosexualität unter dem Islam wird viel spekuliert. Über latent homosexuelle Männer, die Schwule hassen, schreibt Christian Knoop in Eliminatoren und Bezwinger.

Um Homosexualität und europäische Ordnung ging es der Linken gegen Rocco Buttiglione. Wie dabei auch ein Sieg über Kant errungen wurde, Justus Wertmüller.

Was Abdul Hadid Hoffmann und Yusuf Islam gemeinsam haben, weiß Jutta Willutzki: Beide sind Konvertiten und machen mit in einer Maskerade des Glaubens.

Anästhesie des Widerstandes, 21. Teil: Woher dieser latent gewaltbereite Haß?

Onkel Kofis Hütte - Bahamas Nr. 45

Bahamas Nr. 45
Sommer 2004

Onkel Kofis Hütte

Keine Angst: Mit Hartz IV drohen alles andere als amerikanischen Verhältnisse, nämlich die deutschen der Verstaatlichung der Arbeitskräfte. Uli Krug und Karl Nele kommentieren die Neuauflage des Reichsarbeitsdienstes.

Antizionismus ist die Formel des demokratischen Antisemitismus, Noam Chomsky sein Prophet. Klaus Thörner stellt den Polit-Paranoiker, Marlenit und Maulwurf vor.

Viva, Viva Palästina, Intifada, Libertá!, so lautet der Schlachtruf antirassistischer Fußballfans nicht nur in Italien. Sabine Schulzendorf über die sogenannte Antira-WM.

Arabische Herrenmenschen im Sudan fühlen sich als Ausersehen von Allah. Warum, erläutert Natascha Wilting.

Business mit Saddam zu betreiben, war für Onkel Kofi seit jeher selbstverständlich und für viele lukrativ. Den Skandal um die Oil-for-Food-Kampagne der UN beleuchten Thomas Uwer und Thomas von der Osten-Sacken.

Wer verhindert die iranische Bombe, wenn mit dem kritischen Dialog nur andere Ziele verfolgt werden, fragt Thomas Becker.

Adorno ist fast so schlimm wie Die Lustfolterer von Abu-Auschwitz. Justus Wertmüller präsentiert dieses und andere Ergebnisse eines antikolonialistischen Foltersymposions.

Wie die Verdrängung des Souveräns mit der Substantialisierung des Rechts einhergeht, zeichnet Gerhard Scheit nach.

Wieso ein Action-Movie des Elends zur Vorlage eines Comicstrips über Palästina taugt, erklärt Joel Naber.

Für Günter Grass steht fest: Ulbricht ist KZ-Kommandant und Auschwitz in Afrika. Warum, erläutert Ralf Schroeder.

Lesen, was andere wissen sollten, Ist das eigentlich schon Rassenschande?, fragte der konkret-Herausgeber. Justus Wertmüller antwortet.

Wenn von Islamophobie die Rede ist, dann geht es um die Abwehr westlicher Zumutungen. Das Berliner Bündnis gegen IG-Farben.

Einem Islamisten wie Tariq Ramadan geht es nicht um die Modernisierung des Islam, sondern um die Islamisierung der Moderne. Felix Mauser

Nichts als Ein Wunderwerk der Nachkriegsordnung kann Sören Pünjer in der CDU erkennen.

Wenn deutsche Kommunisten keine Parteien mehr kennen, dann geht es um Israel. Wie die DKP Einen Schritt vorwärts, zwei zurück in die stalinistische Vergangenheit macht, beobachtet Joachim Wurst.

Anästhesie des Widerstandes, 20. Teil: Mein Lied erklingt durch Busch und Tannen.

Das Madrider Abkommen - Bahamas Nr. 44

Bahamas Nr. 44
Frühjahr 2004

Das Madrider Abkommen

Al-Quaida proudly presents: eine Lektion in Demokratie – eine solche ließen sich die Spanier im Schatten des Halbmondes gerade erteilen. Von Justus Wertmüller.

Am D-Day feiern Schröder und Chirac die deutsch-französische Freundschaft im Geiste von München und Vichy, während Bush, Blair, Putin und Karl Nele der Entsorgung des Antifaschismus zusehen müssen.

Mit den iranischen Mullahs zu Verhandeln statt gegen die Entwicklung der iranischen Atombombe zu handeln ist eine Devise europäischer Politik im Mittleren Osten. Über ein orientalisches Versteckspiel Thomas Becker.

Heiliger St.Florian, zünd' des Juden Haus in Israel an – so reagiert der herrschende Antirassismus oder besser: Europas ,neuer‘ Antisemitismus auf den Judenhaß europäischer Moslems. Von Uli Krug.

Nicht nur der antiimperialistische Kampf geht immer weiter sondern auch die Intifada in Stockholm. Von Justus Wertmüller.

The United States in Opposition – über das unglückliche Bewußtsein der amerikanischen Neokonservativen schreibt Bernd Volkert.

Warum klingt die SPD-Grundwertekommission so sehr nach Al-Quaida? Weil Deutschland aus Prinzip Appeasement betreibt, antwortet Sören Pünjer.

Für Frank Castorf und seine Volksbühne ist der eiskalte Individualegoismus in Zeiten der Globalisierung der Der tägliche Holocaust. Von Irene Lehmann.

Wenn Kunst nicht mehr konfrontiert sondern zum Mitfühlen einlädt, wird aus dem Schneewittchen - eine Unschuld aus Palästina – über politische Kunst in nachavantgardistischen Zeiten. Von Justus Wertmüller.

Gesundes Volksempfinden und Gesetze gegen Pädophile ergeben den Zusammenhang von Zwangsvorstellungen und Sexualstrafrecht. Von Felix Mauser.

Entgegen landläufigem Vorurteil war Foucault autoritär, Adorno hingegen keineswegs homophob. Wieso verdeutlicht Tjark Kunstreich in Die Abschaffung des homosexuellen Subjekts.

Basisbanalitäten zum Fahnenstreit können nicht schaden. Im Gegenteil, meinen Ralf Schroeder und Sören Pünjer.

Flagge zeigen! Für Israel und gegen Old Europe zu demonstrieren, ist Grund genug für einen Aufruf zur Demonstration am 24. April in Hamburg.

Anästhesie des Widerstandes, 19. Teil: Das Land stirbt.

Kampf der Kulturen - Bahamas Nr. 43

Bahamas Nr. 43
Winter 2003

Kampf der Kulturen

Nicht den Revanchismus Ewiggestriger, sondern einen Beitrag zur Weltordnung von morgen erkennt Sören Pünjer im geplanten Zentrum gegen Vertreibungen.

Der Sonderzug nach Riad brachte den Handlungsreisenden Schröder zu seinen natürlichen Partnern im Nahen Osten. Leo Bauer

Komplotte gegen das Türkentum trauen rechte Nationalchauvinisten, linke Kemalisten und vor allem Islamisten den türkischen Juden jederzeit zu – seit es die Republik gibt. Justus Wertmüller

Zarte Opposition attestierten die Deutschen einem Nazistück und leisteten Widerstand gegen jüdische Theatermonster, die das anders sehen. Irene Lehmann

Seit die Moslems ihre Identität als Muslime gefunden haben, sehen nicht nur sie sich als Die neuen Juden in Europa. Über antirassistische Zensur und Artenschutz Sabine Schulzendorf.

Sie nennen sich Antideutsche und outen Wolfgang Pohrt als ganz normalen deutschen Antisemiten, um Vatermord am Guru zu begehen. Uli Krug

Wenn der linke Michel vor dem Sozialabbau warnt, dann beschwört er als dessen Folge Aufstand oder Faschismus: Das soziale Kapital der Vollstrecker analysiert Karl Nele.

Antipolitik empfehlen autistische Adorno-Adepten und arbeiten damit der Gegenaufklärung in die Hände. Eine Kritik der unpraktischen Vernunft von der Redaktion Bahamas.

Unterdrückte Nachrichten aus dem Irak übermitteln Lieutenant Thomas Uwer und Sergeant Thomas von der Osten-Sacken

Warum das Kopftuch, die Haßkappe der Islamisten, nicht unter das Vermummungsverbot fällt, sondern als Islamic Chic gilt, erklärt Jutta Willutzki.

Daß der Westen eine verblühte Hure sei, die nur dem Geld nachlaufe und den Völkern den Lebenssaft aussauge – diese Phantasie von Alain de Benoist wird von Antirassisten und Antiimperialisten aller Länder geteilt. Stefan Braun und Joachim Wurst

Die Sehnsucht nach der Barbarei verbindet konservative Revolutionäre mit progressiven Antiglobalisierern. [a:ka] Göttingen

Drittes Reich, Dritte Welt, Dritter Weg. Warum es auf Anguilla Rum aber keinen Führer gibt, erfahren Sie von Clemens Nachtmann.

Es gibt keinen Nationalsozialismus in Amerika, erklärte Theodor W. Adorno den Deutschen in Kultur und Culture. Mit einer Einführung in die Debatte um Adornos Amerikabild von Clemens Nachtmann.

Was Maître Bernhard und Onkel Hermann so erzählen, verwahrt die Redaktion Bahamas in einem besonderen Behälter. Der Blick in die Mülltonne.

Anästhesie des Widerstandes 18. Teil: Bücher – frei von Blut und Schande.

Reclaim the Street - Bahamas Nr. 42

Bahamas Nr. 42
Sommer 2003

Reclaim the Street

Pull up the Bumper, Baby ist das Motto der Schwulen und Lesben, die sich von Israelfahnen nicht übel angemacht fühlen. Eine chronique scandaleuse des CSD 2003, gefertigt von Tjark Kunstreich und Christian Wagner.

Ob Prenzlauer Berg, Reinickendorf oder Ramallah: Sobald sie gezeigt wird, ist Die Jagd auf die Israelfahne auch schon eröffnet. Von Sabine Schulzendorf.

Wir sind alle Mörder, skandieren die Antiimps und meinen dies als Bekenntnis und Absicht. Was J.P. Sartre, F. Fanon und Ted Honderich verbindet, erläutert Justus Wertmüller.

Warum der konkret-Autor Georg Fülberth es mit Partisanen gegen Politrowdies hält, erklärt Nina Grebe.

Michel Friedman ist die unfreiwillige Starbesetzung der deutschen Schmierenkomödie Sex, Drugs and the Jew. Was ein Jude in Deutschland darf, fragt daher Natascha Wilting

Für Muslim-Markt, MuslimRecht und andere moslemische Organisationen ist die Verteidigung von Scharia und Schleierzwang Eine Frage der Ehre. Über islamische pressure groups Felix Mauser.

Im Land der Postmodernen ist nur eines klar: Daß es sich bei Oriana Fallaci, Michel Houellebecq und den Juden um originäre Rassisten handelt. Über Französische Zustände Justus Wertmüller.

Wer durch die Hamburger Schule gegangen ist, kauft nicht mehr beim Israeli. Morten Friese taucht in Hamburger Verhältnisse ein.

Als letzte Konsequenz der Gesundheitsreform verlangt die Körperpflege im Wohlfahrtsstaat den Tod aus Solidarität. Von Karl Nele.

Gegen Gewalt und Pression, so lautet der Auftrag der Bundeswehr. Warum dies eine Feinderklärung gegen die USA ist, führt Sören Pünjer aus.

Wer Ahnungslosigkeit als Qualifikation zu verkaufen weiß, der muß sich um Einladungen und Lehraufträge nicht sorgen. Clemens Nachtmann über Roger Behrens’ ABC” und andere Scheußlichkeiten im Adorno-Jahr.

Israelsolidarität, Antifaschismus und der War on Terrorism. Auszüge der eröffnenden Diskussion der antideutschen kommunistischen Konferenz 2003.

Die Welt darf sich nicht ändern, auch wenn sie in Scherben fällt. Dies ist das Credo der Gegenaufklärung, deren Avantgarde die Linke heute ist. Von den Antideutschen Kommunisten Berlin.

Warum der Unterschied zwischen historischem Materialismus und Histomat der zwischen Wahrheit und Willkür ist, erläutert Uli Krug.

Im Kommunismus teilt sich nicht eins in zwei, sondern besteht Einheit in der Trennung. Dreizehn Thesen von Manfred Dahlmann.

Warum das Eintreten für den Kommunismus Voraussetzung dafür ist, daß Wir Freunde des amerikanischen Krieges sind, erläutert Justus Wertmüller.

Agnoli – der letzte Gelehrte und Staatsfeind auf dem Lehrstuhl: Ein Nachruf von Clemens Nachtmann.

Die Veranstaltung Zweierlei Israel mit Hermann L. Gremliza und Moshe Zuckermann am 09.07.03 war für die Redaktion BAHAMAS Anlaß, sich Gegen das Menschenrecht auf Israelkritik auszusprechen.

Anästhesie des Widerstands Teil 17: Enteignet die Feinde des Volkes.

Die Entzauberung des deutschen Weges - Bahamas Nr. 41

Bahamas Nr. 41
Frühjahr 2003

Die Entzauberung des deutschen Weges

Nicht nur auf deutschen Friedensdemonstrationen entdeckt Justus Wertmüller die Barbaren in Zivil.

Manöver für eine moralische Weltordnung. Karl Nele trägt zusammen, was das ungeschriebene Programm des romantischen Antikapitalismus ausmacht.

Macht mit beim Bowling for Hussein! Das ist die Message Michael Moores kulturindustriellen Schaffens für die Achse des Friedens. Uli Krug.

Nicht die Errichtung einer neuen Weltordnung, sondern die Verhinderung einer Weltunordnung ist Motiv der US-Stategie der vorbeugenden Selbstverteidigung, meint Sören Pünjer.

Die zweite Weltmacht neben den USA, das wäre das alte Kerneuropa gerne und führt daher einen Feldzug für den Frieden. Good Bye Euroland sagt aber das bellizistische Amerika, das Neue Europa und Thomas Becker applaudieren.

Nach dem Motto Roll over Churchill verabschiedet sich Tony Blair vom antifaschistischen Erbe des Kriegspremiers und wendet sich nach und nach dem alten Europa zu. Ralf Schröder

Nennen wir die Halunken ruhig beim Namen. In diesem Sinne wurden antideutsche Kommunisten bundesweit aktiv. Eine Dokumentation ausgewählter Interventionen gegen die Friedensbewegung. Redaktion BAHAMAS

Gegen die antisemitische Internationale. Der Aufruf zur gleichnamigen antideutschen kommunistischen Konferenz in Berlin.

Gesteinigte Frauen in Pornow? Ausgepeitschte Liebespärchen in Fucking? Nichts scheint unmöglich, legt man die Bremer Rechtsprechung zugrunde, die einer kurdischen Mordbande die Lizenz zum Töten erteilte. Felix Mauser

In seiner Gedenkrede zum 60. Jahrestages des Aufstandes im Warschauer Ghetto betont Jörg Rensmann angesichts der Bedrohung durch den weltweiten Antisemitismus Die Aktualität des jüdischen Widerstandes.

Skandal, rufen linke Friedensfreunde, zufrieden lächelnde Antideutsche mit Springer-Presse gesichtet! Richtig, antworten Per Violet und Bernd Volkert und erklären, warum Die Weltprowestlich und deutschnational – gelegentlich lesenswerter ist als die Jungle World.

Masse ist Macht. Nach diesem Grundsatz der Bewegungspolitik wechselt die Antifa Vom Anti-Faschismus zum Anti-Globalismus. Sören Pünjer

Friedensbewegte Grenz-Fälle. Tjark Kunstreich untersucht die kollektive Psychose der Deutschen.

Souveränität ist das, was der Gegensouverän anstrebt. Warum die Amerikaner das eine inne haben, die Deutschen das andere zu sein anstreben, erklärt Manfred Dahlmann.

Psychologie des Opfers, Philosophie der Macht – über die intellektuelle Einstimmung auf das Selbstmordattentat durch Jung, Laçan und Foucault. Gerhard Scheit

Anästhesie des Widerstands. Teil 16: Freedom Fighters.

Deutschland erklärt Amerika den Frieden - Bahamas Nr. 40

Bahamas Nr. 40
Winter 2002

Deutschland erklärt Amerika den Frieden

Wenn sich Islamisten und Feministen unter der Parole Nieder mit der Schönheit! sammeln, wird aus einer Miss World-Wahl ein subversiver Akt, Natascha Wilting.

Warum Onkel Ho nichts für die deutsche Friedensbewegung kann, erklärt Uli Krug in Antiimperialismus und Antiamerikanismus.

Wir als Deutsche dürfen leider nicht zum Boykott Israels aufrufen. Ihr als Dänen tut Euch da leichter, Tina Heinz.

Wenn deutsche Medien eine israelische Friedensbewegung als Kriegspartei für ein freies Palästina präsentieren, dann ist immer Gush Shalom gemeint, Ingo Way.

Ein anderes Europa ist möglich – so betitelte das Europäische Sozialforum in Florenz seine Kriegserklärung an die USA und Israel, Tina Heinz.

Eine gemeinsame Kundgebung für den Frieden wurde ein Wiedersehen in Grafenwöhr von AntiFa und NPD dann doch nicht, Redaktion Bahamas.

Mit Hate Letters antworteten deutsche Intellektuelle ihren amerikanischen Kollegen, Uli Krug und Bernd Volkert.

Unsere Mauern brechen, unsere Herzen nicht. Justus Wertmüller über den deutschen Weihnachtsbestseller Der Brand.

There are no limits to Islam, meinen die tschetschenischen Djihadisten. Deutsche Geostrategen stimmen dem zu, Thomas Becker

In der Unterstützung antikolonialer Befreiungskämpfe sahen die Deutschen schon immer die Wege des Sieges für die deutsche und die islamische Sache, Karl Nele.

Rassen- und Seelenverwandtschaft mit den Afghanen entdeckten die Deutschen schon lange vor ihrem UN-Einsatz. Arier am Hindukusch von Horst Pankow.

Ein Kurswechsel findet nicht statt, versprach der Herausgeber und behält leider recht. Justus Wertmüller über den Abschied Hermann Gremlizas von Jürgen Elsässer und Karl Kraus.

Biedermann und Übermensch. Über Peter Sloterdijks Streben nach geistiger Führerschaft in einem runderneuerten Deutschland schreibt Manfred Dahlmann.

Wenn man Diskurs-Linken nachweist, daß sie antisemitische Texte schreiben, denunzieren sie ihre Kritiker als antideutsches Rollkommando. Mut. Klartext. Jungle World. Eine eigene Intervention und ihre Folgen, Redaktion Bahamas.

Anästhesie des Widerstands. Der 15. Teil.

Besinnungsliteratur für Gesinnungstäter - Bahamas Nr. 39

Bahamas Nr. 39
Herbst 2002

Besinnungsliteratur für Gesinnungstäter

Der Internationale Strafgerichtshof erfüllt antiimperialistische Träume: Die geeinte Welt als Jägerin der USA und Israels. Zur Ideologie einer Herrschaft des globalen Rechts von Horst Pankow und Thomas Becker.

Keine Ressource ungenutzt lassen, damit bloß alle arbeiten. Das will nicht nur die Hartz-Komission. Karl Nele beobachtet, wie alle gemeinsam gegen Arbeitslose mobilisieren.

Mutter, Heimat und Geliebte in einer Person – KZ-Aufseherinnen sind eben ganz besondere Menschen. Eine Deutsche Soap zum Massenmord: Bernhard Schlinks Megaseller Der Vorleser. Justus Wertmüller.

Martin Walsers Roman über Eine Figur, deren Tod man für vollkommen gerechtfertigt hält, spricht aus, was viele denken. Deutscher Realismus hat Zuwachs bekommen. Gerhard Scheit stellt ihn vor.

Negri und Hardt verstehen unter Befreiung die Totale Mobilisierung und fordern Kommunismus als Stahlbad. Warum ihr Buch Empire eine Zumutung für denkende Leser ist, zeigt Fabian Kettner.

Auch bekannte Bellizisten müssen etwas für ihren Ruf tun: Krieg dem Baath-Regime, Waffen für Israel fordert daher die BAHAMAS-Redaktion und begründet dies.

Der 11. September und Israel lassen sich nicht getrennt behandeln, weil an diesem Tag das größte Gemetzel des eliminatorischen Antisemitismus seit 1945 stattfand. Matthias Küntzel.

Rassisten, kreischen viele, weil wir vom Islam-Faschismus reden. Justus Wertmüller untersucht die Politische Theologie des Islam erneut und kommt zu einem noch schärferen Urteil.

Der Antizionismus will Israel auf den Nationenmüll schmeißen und Herr Vogt als Anwalt aller Opfer der Aufklärung verleiht diesem die akademische Respektabilität. Justus Wertmüller.

Haß auf die Aufklärung kann man Oriana Fallaci nicht vorwerfen. Darum überführt man sie als Rassistin. Weshalb, erläutern Lea Lichtenberg und Uli Krug.

Das Ich und das tauschende Individuum sind Getriebene: Der Wert und das Es bestimmen beider Weg. Die Notwendigkeit einer Kritik der politischen wie der seelischen Ökonomie erläutert Uli Krug.

Anästhesie des Widerstands. Der 14. Teil.

Der unheimliche Aufmarsch - Bahamas Nr. 38

Bahamas Nr. 38
Sommer 2002

Der unheimliche Aufmarsch

Im Kampf der Völker gegen Israel ist Europas Position klar: Wir sind alle Palästinenser. Von Uli Krug.

Man wird Israel doch wohl noch kritisieren dürfen, raisonniert der Deutsche. Warum eigentlich? fragt Justus Wertmüller.

Selbst die Dokumentation unterbliebener Nachrichten bleibt nun an Antideutschen hängen: Aktuelle Rechercheergebnisse zur Intifada im Deutschen Haus von Stefan Baum.

Israel konserviert das Versprechen der verratenen Weltrevolution. Zu Kommunismus und Israel von der ISF.

Die Opfer des Antifaschismus klagen an: Die Spur des Verbrechens führt Von Benes zu Sharon. Von Tjark Kunstreich.

Die Opfer sind immer die Völker – das wissen die Deutschen ebenso, wie daß die Wilhelm Gustloff eigentlich von Juden versenkt wurde. Karl Nele

Sind eigentlich alle, die ’68 links waren, heute Antisemiten? Oriana Fallaci beweist das Gegenteil.

Mein bester Freund ist Jude, sagen theoretisch versierte Antizionisten und meinen Moshe Zuckermann. Ingo Way

Wer hat den Kiezkrieg in Kreuzberg provoziert? Natürlich die Redaktion-BAHAMAS. Dokumente.

Keinen Fußbreit dem antisemitischen Mob fordern Hamburger Genossen, die dafür prompt als Bettelhunde des Imperialismus beschimpft werden.

Weil Marx der Idee einer vernünftig eingerichteten Welt anhing, war er Eurozentrist, findet Per Violet und begründet diese These.

Gesteinigte Frauen sind nicht überall ein Grund zur Aufregung, konstatiert Natascha Wilting und macht sich daher Gedanken zur Psychopathologie des Islam.

Kommunismus und Zionismus: Für Ernst Bloch gehörte jener zum Wärmestrom der Geschichte, dieser hingegen in eine vorderasiatische Hundehütte. Horst Pankow

Kaum dem Faschismus entronnen fordern deutsche Literaten, wie Justus Wertmüller angewidert feststellen muß, nur eines: Ein Volk, ein Reich, ein Widerstand.

Die deutsche Außenpolitik muß notwendig antisemitisch und antiamerikanisch sein, da sie nur eins will: Rache für Auschwitz. Thomas Becker

Einen Vorteil hat Levi’s Flagship Store am Ku’damm: Man trifft dort nicht Uniformierte Fashion Victims. Marcel Malachowski verrät coole Adressen.

Krisenbewältigung ohne Ende – oder warum die Deutschen und ihre Schützlinge immer wieder Fahrkarten in die Vergangenheit lösen, erklärt Clemens Nachtmann.

Anästhesie des Widerstands, Teil 13: Enzyklopädisten der Deeskalation.

Der Kampf um Befreiung ist international - Bahamas Nr. 37

Bahamas Nr. 37
Winter 2002

Der Kampf um Befreiung ist international

Das Appeasement gegenüber islamischen Faschisten eint alle Deutschen. Ihre Losung ist: Kein Blut für Bush. Von Thomas Becker.

Über die Rasterfahndung empören sich alle. Doch wer kritisiert den Souverän durch innere Sicherheit? Zumindest Karl Nele.

Der Antirassismus macht mobil – weltweit. Über eine Pazifistische Bruderschaft im globalen Maßstab berichtet Uli Krug.

Gegen die kulturellen Ressentiments alldeutscher Sozialisten hilft nur eins: Auf nach Amerika! Von Justus Wertmüller und Clemens Nachtmann.

Vernichtung als Selbstzweck ist eine Gemeinsamkeit von nationalsozialistischem und islamistischem Judenhaß. Horst Pankow und Tjark Kunstreich.

Die einen reden von kultureller Toleranz, die anderen verzweifeln am Dialog mit dem Islam. Über V. S. Naipauls Islamische Reise schreibt Tina Heinz.

Wenn die Kapitulanten des Intellekts auf die Suche nach den Interessen am Krieg gehen, wird daraus ein Bekenntnis zur islamischen Barbarei. Von Clemens Nachtmann.

konkret kaputt ist die Bilanz eines Jahrzehnts antideutscher Agitation. Die ewige Frage Cui bono? beantwortet diesmal Justus Wertmüller.

Coole Kids tragen kein Pallituch. Statt dessen tragen sie zu intelligenten Provokationen bei. Eine Würdigung antideutscher Aktivitäten seit dem 11. September von der BAHAMAS-Redaktion.

Dschihad und Werwolf. Über die Resultate einer ideologischen Kreuzung von Kamel und Schäferhund denkt die Initiative Sozialistisches Forum nach.

Wasserdiebe, Erdschänder, Globalisierer. Bei ihrer Agitation gegen Israel brauchen italienische Linke keine Rücksicht auf nationale Tabus zu nehmen. Von Ralph Raschen.

Sind Postfaschismus und Nationalsozialismus zwei Seiten der gleichen Medaille? Oder ist wie immer doch alles viel komplizierter? Von Uli Krug.

Zur Verteidigung der Zivilisation rief die BAHAMAS-Redaktion in ihrer dritten Erklärung zum Krieg auf.

Die K-Frage wird von den Derivatenhändlern der Kritik immer noch falsch beantwortet. Warum Kurz, Kapitalkritik und Kommunismus sich gegenseitig ausschließen, erläutert Joachim Bruhn.

Warum der Antiimperialismus das höchste Stadium eines falschen Antikapitalismus ist, begründet Clemens Nachtmann in Patria libre y muerte!

Anästhesie des Widerstands, 12. Teil: Dem Täter auf der Spur.

Intifada weltweit - Bahamas Nr. 36

Bahamas Nr. 36
Herbst 2001

Intifada weltweit

Nationalrevolutionäre Marxisten-Intifadisten enthüllen in der jungen Welt und dem Gegenstandpunkt den zionistischen Holocaust. Von Karl Selent.

Steiflippige Patrizier und arrivierte Alternativniks geben durch den Lautsprecher der Gleichschaltung ihr Verlangen nach der harten Hand kund. Ingo Way aus dem Wahlstudio der Bahamas.

Die Juden waren schon vor Durban vogelfrei. Deswegen ist die Steinigung israelischer Kinder Der Alptraum von einer gerechten Sache, stellt Tjark Kunstreich mit Entsetzen fest.

Völkermörder sind seit 1989 nicht mehr die Deutschen, sondern immer die Anderen. Darum bekommt der Serben-Hitler Milosevic Die Ordnung der Menschlichkeit zu spüren. Von Karl Nele.

Die Betriebswirtschaftslehre vom Subjekt endet in einer Kapitulation vor dem Vernichtungswillen. Horst Pankow konfrontiert mit der islamistischen Neuauflage des Antisemitismus der Vernunft.

Tina Heinz beobachtet die deutschen Medien-Mullahs beim Kondolieren: Allah ist unser!

Der Frieden des Kapitals ist gemeinsames Anliegen der deutschen Außenpolitik und friedensliebender Moralapostel, befand Manfred Dahlmann schon zu Zeiten des Golfkrieges und ist damit leider aktueller denn je.

Wer von Deutschland reden will, darf vom Islam nicht schweigen. Warum das so ist, erklärt Uli Krug in Gegenaufklärung und Islam.

Antirassisten erteilt die Bahamas-Redaktion in ihren beiden Erklärungen zum islamistischen Massaker in den USA eine klare Abfuhr: Durban im Weltmaßstab und Hinter dem Wunsch nach Frieden verschanzen sich die Mörder!

Die Gewalt ging nicht vom Volke aus, mokierten sich die antiamerikanischen Freunde des islamischen Antikapitalismus über militante Markenklamottenträger in Genua. Von Marcel Malachowski.

Die Menschen sind nun einmal so ..., bemerkt der Merkur und beruhigt damit alle deutschen Charakterschweine. Eine volkstümliche Entsorgung Adornos beschreibt Ingo Way.

Den Schutz des deutschen Erbguts fordern Pfaffen, Feministinnen und die Leser der Hamburger Morgenpost. Jutta Willutzki enttarnt die Gentechnikdebatte als demokratische Reprise nazistischer Paranoia.

Die Last mit Adorno möchte auch die Karoshi abschütteln – aber auf die siebengescheite Art. Von Michael Holmes.

Kroatien: Die Redaktion der Jungle World zur falschen Zeit am falschen Ort. Reiseanekdoten aus dem Land des freundlichen Faschismus kolportiert Justus Wertmüller.

Für Pichelsteiner-Eintopf und Kulturnation war der Deutsche schon immer. Totalitärer Zentralstaat, pseudoaristokratische Küche des Franzmannes waren ihm hingegen schon immer ein Greuel. Von Stefan Zenklusen.

In einer Regression befindet sich die deutsche Linke, bzw. ihre Fragmente finden die Antideutschen Kommunisten. Wir dokumentieren ihre Gründungserklärung.

Auch dieses Mal fordert Der Blick in die Mülltonne III den hartgesottenen Leser.

Anästhesie des Widerstandes, 11. Teil: Auf in die Karibik.

Für Israel - Bahamas Nr. 35

Bahamas Nr. 35
Sommer 2001

Für Israel

Der Angriff auf den Atomkonsens in Gorleben brachte nur scheinbar das Ergebnis Deutschland – Wendland, null zu eins. Vom Anti-Castor-Protest berichtet Karl Nele.

In Polen wird das Deutschtum zu neuen Ehren gebracht. Samuel Salzborn über die Wiederbelebung eines Kulturvolks.

Die Erfolge der UCK im Volkskrieg lassen Thomas Becker vermuten, daß die Albanische Frage falsch beantwortet ist.

Den Sebnitzern Auf den Nerven herumtrampeln! Das fordert die Redaktion BAHAMAS.

Was schon seit langem zu befürchten war, ist mit Sebnitz offensichtlich geworden: Militante Lichterketten sind ein Synonym für die Antifa. Von Per Violet.

Vom Dr.-Petzold-Bad nach Israel verläuft der Weg der Projektion: Wie der flottierende Antisemitismus in den israelischen Kindermördern doch noch sein Objekt fand, erläutert Uli Krug in Die Phantome der Totmacher.

Auf welcher Seite steht die Redaktion BAHAMAS? Erraten: Für Israel – Gegen die palästinensische Konterrevolution.

Mein Vater war ein Wandersmann singen Deutsche und Palästinenser im Chor. Was es mit solchen Volksweisen auf sich hat, erklärt Tina Heinz.

Wie Finkelstein, Zeuge der Anklage, bei seiner Forderung nach jüdischer Normalität scheitern mußte, berichtet Justus Wertmüller.

Zur Heiligen Al Aqsa-Intifada rufen auch deutsche Kommentatoren auf. Karl Selent über unheimliche Allianzen im Pressewesen.

Eigentlich haben sie nur ein starkes Gerechtigkeitsempfinden: diejenigen, die Mit Allah und Odin gegen die Juden kämpfen. Von Alex Busch.

Antitotalitäre Abwege: Gegen Nazis und Prozionisten sprachen sich Düsseldorfer Linke aus. Von Richard Donahue.

Als exklusiv linke Duftmarke hat der Antizionismus ausgedient. Denn heute kämpfen Menschenrechtsimperialisten und Antiimps gegen Israel. Von Andrea Woeldike.

Ein besonders übles Antisemiten-Nest hat Justus Wertmüller in der Potsdamer Szene ausfindig gemacht: Die rote Front und die braune Front – sind wir.

Edward Saids kleines Einmaleins der Heimatkunde: Heidegger durch Lukács mal Furtwängler ergibt Frieden mit Deutschland – Krieg mit Israel. Von Gerhard Scheit.

Israelis kann man mit Steinen bewerfen, mit Messern erstechen oder mit Raketen beschießen. An der Universität Bir-Zeit kann man auch Studieren gegen Israel. Von Ingo Way.

Ein historischer Rückblick auf die Wahlverwandtschaften von deutschen und arabischen Antisemiten kann auch nicht schaden, meint Tina Heinz.

Johannes R. Becher und Anna Seghers waren zweifellos national zuverlässige Dichter, doch zu Deutschen Dichtern ohne Ecken und Kanten werden sie erst jetzt gemacht. Von Birgit Schmidt.

So was haben wir Dir nie gewünscht, sagen die Mörder, die diesmal nicht zum Zug gekommen sind. Marcel Malachowski und Felix Mauser zum Fall Ulrike.

Zweite Leerung: Der Blick in die Mülltonne II.

Anästhesie des Widerstands, 10. Teil: Was die 68er im Berliner Hotel Henriette erlebten.

Hauptsache Sexualität - Bahamas Nr. 34

Bahamas Nr. 34
Frühjahr 2001

Hauptsache Sexualität

Es begann mit einem endlosen Palaver über schlechten Sex und endete im Bandenkrieg um die Villa Kunterbunt. Vor den Schrecken (nicht nur) der autonomen Infantilgesellschaft warnt Otto Zeiger.

Wem nutzt die Definitionsmacht beim Anspruch auf Selbstbestimmung und warum führt sie von der Matraze zum Fahndungsplakat? Justus Wertmüller und Clemens Nachtmann zur permanenten Tätersuche: Wer tut dem autonomen Unglück Gewalt an?.

Verstand und Unverstand haben auch libidinöse Quellen. Die Macht des Sexuellen nicht zum besinnungslosen Schicksal verkommen zu lassen, ist eine Aufgabe für Linksradikale. Von Uli Krug.

Die amerikanische Multiplenbewegung ist ein Bindeglied zwischen Frauenbewegung und moralischen Erneuerern. Für sie gilt: Am Anfang war der Mißbrauch. Dazu Ingo Way.

Wenn die Suche nach dem Lustobjekt zur Belästigung durch das Geschlecht geworden ist, spätestens dann ist die nachpatriarchale Gesellschaft da. M. Marzahn und T. Treptow.

Über die Infantile Inquisition wurde viel diskutiert. In einem fiktiven Gespräch Über Wüstlinge und Hygienemonster antwortet Justus Wertmüller für die Redaktion.

Einen identitären Herzkasper erlitt die Anti-Pat-Szene in Berlin. Vor Ansteckung warnt die Redaktion Bahamas: Achtung Produktwarnung – Exportartikel aus Berlin.

Zwischen Kommandoerklärung und theoretisierendem Duktus bewegen sich die Texte gegen antideutsche TäterschützerInnen. Die Redaktion wirft Einen Blick in die Mülltonne.

Dokumentation 1: Antisexistische Erklärung, Wir haben gesprengt.

Dokumentation 2: Ein Infoladen präsentiert uns sein Diskussionsergebnis.

Dokumentation 3: G. Klauda gibt den antisexistischen Wissensstand wieder.

Dokumentation 4: H. Schatz erzieht Marcuse zur Stubenreinheit.

Gegen Schatz' Versuch, Marcuse ohne Freud zu lesen, richten sich Uli Krug und Clemens Nachtmann in ihrer Erwiderung Saving Herbert Marcuse.

Antifa heißt Angriff - Bahamas Nr. 33

Bahamas Nr. 33
Herbst 2000

Antifa heißt Angriff

Wer schmierte Kindermörder neben eine Synagoge? Horst Pankow liefert eine Täterbeschreibung.

Wenn Leute ihre Kinder dauernd in ein von Märtyrern schon ziemlich übervölkertes Paradies schicken, dann, so Justus Wertmüller, errät man leicht und gar nicht heiter ihren Beruf: Palästinenser.

Für die Passage to Euroland scheint es für Jugoslawien nur ein Ticket zu geben: Die Zivilgesellschaft. Von Thomas Becker

Es mag schon langweilig auf einem antirassistischen Grenzcamp sein. Aber muß man deshalb eine Wallfahrt wider die Kollektivschuld auf einen deutschen Soldatenfriedhof unternehmen? Von Richard Donahue

Wie Spätheimkehrer übernehmen Autonome Verantwortung für ein antifaschistisches Deutschland. Von Justus Wertmüller

Im Krieg der Generationen bekämpfen die Alten im Nazi-Alien die eigene Jugend. Über die Notwendigkeit einer Anti-Postfa Uli Krug.

Jetzt geht es zur Sache gegen die Nazikids, mit Geduld und Tonfa. Jugendpädagogik gegen rechte Störenfriede folgt dem Motto: Love them to hate them. Von Marcel Malachowski

Berät der Genosse Eduard Zimmermann neuerdings die Konkret-Redaktion? Felix Mauser hat jedenfalls eine verblüffende Geistesverwandtschaft festgestellt.

Überschießende Gerechtigkeitserwartungen wird der autoritäre Antifaschismus den Zonis schon noch austreiben. Ihr Aufbaukonzept, Modernisierung durch Mobilisierung, dagegen ist schon heute auf der Höhe postfaschistischen Reformbedarfs. Von Karl Nele

Warum direkte Demokratie kein Glücksversprechen, sondern ein Alptraum ist, erklärt Clemens Nachtmann in Über die Entnazifizierung des Faschismus.

Warum die linke Beschäftigung mit dem Antisemitismus zu einer modischen Beschäftigung verkommen ist, erläutert Tina Heinz in ihrem Bericht aus einer Akademie.

Ausgerechnet die Wertkritik erfand das Grundprinzip: Wertabspaltung für das Patriarchat, als Auslaufmodell betrachtet es Natascha Wilting.

Wie die antisexistische Pippi-Langstrumpf-Fraktion den BAHAMAS-Fotzen einmal eine tüchtige Lehre erteilt hat. Von der BAHAMAS-Redaktion

Kann man zurück zu den Fakten gehen, wenn die Öffentlichkeit faktenresistent ist? Jürgen Elsässer stellt Wege aus der Auschwitz-Falle zur Diskussion.

Gegen die modischen Erscheinungen der geistigen Konterrevolution hebt Joachim Bruhn den Gebrauchswert des Marxismus hervor. Karl Marx und der Materialismus.

Im Visier des Volkszorns: - Bahamas Nr. 32

Bahamas Nr. 32
Sommer 2000

Im Visier des Volkszorns:

Das ist Gemütlichkeit: Einsamkeit, Alkohol und Hund. Wenn des Deutschen bester Freund zur Bestie wird: Das Strafbedürfnis gegen Hund und Welt beobachtet Justus Wertmüller

Fischers revolutionäre Euro-Vision vom Heiligen Römisch-Germanischen Reich ist nicht nur Chevènement unheimlich, sondern auch Kalle Todoska

Lüge, na und – auf weniges ist die deutsche Öffentlichkeit schärfer als auf Scharpings gegrillte Föten”. Denn Serbien muß sterbien, Ob’s da wüll oder net! Von Uli Krug und Horst Pankow

Von klein auf Kommunist gewesen, blieb Erich Mielke noch angesichts des Todes ein tschekistischer Simulant. Ein Nachruf von Felix Mauser

Die 10-jährige Mobilisierung gegen die EXPO wurde genau so ein Flop wie diese selber. Karl Nele diagnostiziert Statt eines Aktionsmuskelkaters nur Ratlosigkeit bei der Linken.

A colony again? Wird aus Zimbabwe wieder Rhodesien und Mugabe zum Milosevic Afrikas? Das fragt sich Tjark Kunstreich.

Die Neue Ökonomie in Afrika negiert die Subsistenz und gibt sinnlosen Gemetzeln einen objektiven Sinn. Gerd Kuhnen und Holger Schlüter

Erst als Fahrer des Fi-, Fa-, Führerbusses gelang Hermann the german” die Landung in England. Über die deutsche Humorlosigkeit schreibt Clemens Nachtmann.

Nichts ist schmutziger als die Phantasie des Zensors. Warum linke Vergewaltigungsdebatten nichts anderes sind als Infantile Inquisition ergründen Justus Wertmüller und Uli Krug.

Vom Manne betrogen, vom Führer bedrängt, doch niemals untergekriegt. Birgit Schmidt stellt neue Frauenbiographien vor. Heißt Brecht jetzt Goebbels?

Die Jugendsoziologie macht’s möglich: Die Böhsen Onkelz werden zu guten Jungs. Wie das, Was schwer im Magen lag, nun beherzt verdaut wird, beschreibt Marcel Malachowski.

Sind wir nicht vielleicht doch die Guten? Über ein Gruppenexperiment zum Antisemitismus berichtet Tina Heinz.

Die gruppe demontage demontiert den Nazismus zum bloßen Konstrukt. Über Postmodernen Marxismus schreibt Martin Janz.

Auf die Wiederkehr Christi hat man viel zu lange gewartet, meint Günther Anders. Solche Radikalität ist den meisten von Berufs wegen sich um die Menschheit Sorgenden fremd.

Struktureller Antisemitismus: Martin Heideggers Raunen spricht vom Amerikaner und meint den Juden. Gerhard Scheit über den Deutschen des Jahrhunderts.

Immer noch reden viele vom Faschismus und wenige haben Sohn-Rethel gelesen. Darum Teil 2 von Manfred Dahlmanns Ideologie und NS-Staat

Anästhesie des Widerstands, 8. Teil: Mainstream fressen Underground.

Demokratischer Faschismus - Bahamas Nr. 31

Bahamas Nr. 31
Frühjahr 2000

Demokratischer Faschismus

Ohne Haider keine Zivilgesellschaft in Österreich: Ein neuer Wachzustand wird konstatiert von Karl Nele und Clemens Nachtmann.

Warum selbst antideutsche Vorbehalte im deutschen Konsens enden, der Demokratie nämlich, erläutert Justus Wertmüller in Der Todd ist ein Meister aus Frankreich.

Den Verfassungsschutz als Bedürfnis und Berufung verspürt die breite Anti-Haider-Koalition. Den Seelenhaushalt der Wertegemeinschaft Europa seziert Horst Pankow.

Korruption und Parteienskandal regen die Anständigen, Tüchtigen und Fleißigen auf. Elite und Mob inszenieren das Ende einer Zwangsdemokratie. Von Uli Krug

Manfred Kanther als Spezialist für Überwachen und Strafen endet als (Geld-)Kofferträger. Ein Nachruf auf eine authentische Autorität von Tjark Kunstreich.

Johann Georg Elser ist ein Attentäter Jenseits von Würde und Ideologie, meint das Hannah-Arendt-Institut – aber auch Tina Heinz.

Existenzgründung als Lebenszweck? Vom Wollen zum Müssen steigt Die organische Zusammensetzung der Studentenschaft. Franz Katz

100.000 Letten, 80.000 Juden können die baltische Selbstfindung nicht verhindern. Die EU-Aufstockung mit deutschen Hilfsvölkern kommentiert Thomas Becker.

Die NATO hat das Völkerrecht gebrochen. Wen kümmert´s? Felix Mauser beschreibt eine alternative Nachbereitung des Kosovo-Krieges.

NGOs und Graswurzelanarchisten dominierten in Seattle die Proteste gegen die WTO. Karl Nele kritisiert die Privatisierung des Antiimperialismus.

Die Krisis hat in Gemeinschaftskunde gut aufgepaßt. Ihr Manifest gegen die Arbeit bekennt sich zum Bewußtsein von Nähe und Verstrickung. Von Marcel Malachowski und Justus Wertmüller

Vom Fortschrittsglauben will Robert Kurz im Schwarzbuch Kapitalismus nicht lassen. Denn nach wie vor gilt: Die Gedanken sind frei. Eine Kritik von Martin Janz.

Freiheit für Olaf Staps! Wir dokumentieren ein Flugblatt.

Deutsche gegen Deutsche? Den Antirassismus als antikoloniale Ostbewegung nimmt sich Berthold Brunner vor.

Alle reden vom Faschismus und keiner liest Sohn-Rethel. Manfred Dahlmann hilft diesem Mangel in Ideologie und NS-Staat ab.

Anästhesie des Widerstands, der 7. Teil: Heine.

When Krauts Talk - Bahamas Nr. 30

Bahamas Nr. 30
Winter 1999

When Krauts Talk

Um den Weg Vom Kosovo nach Katyn zu finden, bedarf es profunden Wissens. Historiker aus traditionellen Hilfsvölkern zeigen den Deutschen, wo es lang geht. Tina Heinz

Schwule sterben leiser. Jedenfalls dann, wenn national zuverlässige schwule Verbandsfunktionäre privilegierten Juden den Erinnerungsplatz in bester Citylage streitig machen. Georg Klauda / Eike Stedefeld

Der Armani bleibt im Schrank, das zumindest sollte Herr Schröder aus dem Scheitern Oskar Lafontaines lernen, wenn er bei den Deutschen Erfolg haben will. Uli Krug

Wie gut, daß wir verglichen haben, stellten die Redakteure von blätter des iz3w erleichtert fest, als Auschwitz im Jahrhundert der Lager endlich verschwand. Joachim Bruhn, Martin Janz, Tjark Kunstreich

Wenn er einen Zwang zu Protestieren als antideutschen Betriebsstoff entdeckt, hält Justus Wertmüller es mit so verdächtigen Gewährsmännern wie Herbert Marcuse und Andreas Baader.

Killfahndung im Denunziantanstadel. Warum so etwas einem längst nicht mehr aktiven Feind des deutschen Staates widerfuhr, erläutert Tjark Kunstreich.

Für Sozialdemokraten ist der Krieg eine Chance, die Angst vor dem Ruin zu verscheuchen. Volk, steh’ auf – auch ohne Sozialhilfe! ist daher ihr Schlachtruf. Uli Krug / Klaus Wehmeier

Spannende Zeiten sind für den deutschen Außenminister nach seinem ersten Krieg angebrochen und die erfordern coole Deutsche in Sachsen und anderswo. Horst Pankow

Was haben Heidegger, Derrida und Sloterdijk eigentlich gemein? Sie produzieren Philosophie für Friedhofsschänder, also das, wonach die postmoderne Gemeinde sucht. Joachim Bruhn und Victor Farias

Der Teilnahme an einer höchst unzuträglichen Verschwörung der Gleichen bezichtigt Tina Heinz die neuen und ganz alten Freunde des Menschenrechts.

Das Verhältnis von Volksstaat, Staatsvolk und Räuberbanden erhellt nicht nur, warum die Deutschen der UCK näher stehen als den Franzosen: Der Nationalstaat mutiert zur Räuberhöhle. Gerd Kuhnen / Holger Schlüter

Nation, Region und kollektive Asozialität – über den Nationalismus und seine Wiedergänger führt der Weg zum Fidschis klatschen aus Eigenverantwortung. Clemens Nachtmann.

Was es mit dem Begriff Wiederholungszwang auf sich hat, und in welchem Verhältnis er zur deutschen Erinnerungskultur steht, erläutern Natascha Wilting und Tjark Kunstreich.

Sie granteln über die Piefkes, als deren erste Opfer sie sich wähnen. Ihren Weg Vom Postfaschismus zu Jörg Haider finden sie wohl deshalb so traumwandlerisch sicher. Stephan Grigat

Wenn Arbeit von einer üblen Notwendigkeit zur heiligen Pflicht verklärt wird, stehen Sozialdemokraten in der ersten Reihe. Auf die Leistungsbilanz eines sozialdemokratischen Jahrhunderts blickt Karl Nele.

Irgendwie klingt es immer gleich, When Krauts Talk. Was Saul K. Padover von besiegten Deutschen zu hören bekam. Thomas Blum

Triumph des Antinationalismus - Bahamas Nr. 29

Bahamas Nr. 29
Sommer 1999

Triumph des Antinationalismus

Die deutsche Linke ist mindestens so antinational wie ihre Regierung. Justus Wertmüller findet das Ein starkes Stück Deutschland.

Deutschlands Eroberung der Normalität in einem Europäischen Gründungsakt mit Feuerwerk beschreibt Karl Nele.

Im Krieg verlangt das Publikum nach philosophischer Aufbaukost. Tina Heinz und Felix Mauser begutachten die Eröffnung des weltbürgerlichen Zeitalters durch Jürgen Habermas.

Deutschlands dritter Balkankrieg wurde geführt als Gewissenskrieg statt Interessenskrieg. Uli Krug über Eroberungsökonomie ohne Beutewunsch.

Wurde der Weltpolizist im Kosovo in eine teuflische Falle gelockt? Heiner Möller widerspricht der These Deutschland schlägt USA.

Bomben nicht nur auf Belgrad, sondern auch auf unsere Hirne. Stefan Wirner über die Friedensrhetorik demokratischer Sozialisten. Mutige PDS.

Irgendwie haben das alle die ganze Zeit gewußt: Die prominentesten Kosovo-Opfer sind die Deutschen. Darum: Solidarität mit den Vertriebenen. Von Samuel Salzborn.

Geknechtete Ossis – perfide Yankees. Eine heile Welt? Vielleicht. Thomas Blum beschreibt die Metamorphose der jungen Welt zur Becker-Blume. Test the east.

Intellektuelle und Krieg. Keine andere soap opera könnte ätzender sein. Darum endlich ein Epilog von Horst Pankow. In den Hauptrollen Hans-Christoph Buch, Stefan Ripplinger und Clint Eastwood.

Vom jüdischen Scharfrichter (Augstein) zum Freund der Deutschen. Simone Dinah Hartmann u. a. über Daniel J. Goldhagens Resozialisierung. No more mass murder.

Im Oktober findet in Berlin eine antideutsche Konferenz statt: Der Hauptfeind ist das eigene Land.

Warum der Amoklauf von Littleton nicht in Deutschland stattfand, sondern dort, Wo Hitlers Kinder wohnen, erklärt Uli Krug.

Falsche Hoffnung auf gutes Leben.Das Existenzgeld ist nicht ohne die Affirmation von schaffendem Kapital und nationaler Schutzgemeinschaft zu haben. Marcel Malachowski

Auch das ist deutsche Normalisierung: Die Hervorbringungen einer Leni Riefenstahl werden in den Rang von Kunst und Werk erhoben. Kerstin Stakemeier über Narzißmus und Naturverfallenheit.

Anästhesie des Widerstands. 5. Teil: Revolutionäre Lebensführung am Bosporus und im Exil.

Menschenrecht bricht Staatsrecht - Bahamas Nr. 28

Bahamas Nr. 28
Frühjahr 1999

Menschenrecht bricht Staatsrecht

Nicht nur ihre Namen sind strange und doch wieder typisch deutsch. Mareike Ilsemann und Kathi-Gesa Klafke: Prototyp des Nichtantisemiten und selbstbewußte Avantgarde einer Freien deutschen Jugend. Von Tina Heinz

Neu waren die Mehrheiten bei der letzten Wahl in Hessen nun wirklich nicht. Karl Nele über Formierung und Integration des völkischen Packs durch Unterschrift und Stimmzettel.

Die Helden von Pristina proben auch den Aufstand des sexuellen Proletariats. Thomas Becker hat eine kursorische Geschichte der UCK geschrieben.

Der rumänische Bergarbeiteraufstand kam westlichen Freiheitsfreunden überhaupt nicht gelegen. Gerd Kuhnen und Holger Schlüter über Nachhut und Avantgarde in einem abgeschriebenen Teil der Welt.

Die neuen Sozialliberalen sind noch übler als die alten. Heiner Möller über den Dritten Weg von Neuer Mitte, New Labour etc. in die Zivilbarbarei.

Das oft als Hypertrophie beargwöhnte Fusionsfieber folgt gleichwohl zweckrationalem Kalkül: Mit geballter Kreditmacht gegen die Konkurrenz heißt die Devise. Von Klaus Anton

Um die kurdische Sache war's auch vor Öcalans Verschleppung schon schlecht bestellt. Verfocht sie jemals anderes als Das Recht auf Selbstbestimmung zur Zementierung des Elends? Wie Verlierer und nützliche Idioten die Segnungen des Völkerrechts befördern, erläutert Justus Wertmüller.

Pinochet in den Knast! Alles wird gut, wenn erst die Vergeltung der Erinnerung triumphiert. Meinen jedenfalls dienstfertige Menschenrechtler. Horst Pankow über das Mißgeschick eines Demokratieretters als Herausforderung für deutsch-europäische Definitionsmacht.

Pinochet in den Knast? Nichts wird gut, denn Menschenrechtlern ist die politische Ökonomie der Gerechtigkeit ein Mysterium. Der letzte Gorilla und die neue Wert-Ordnung passen einfach nicht zusammen, meinen Uli Krug und Carlos Kunze.

Menschenrechte sind unteilbar. Ein Schurke, wer das bestreitet. Das weiß auch der Bund der Vertriebenen. Samuel Salzborn über dessen Aussichten, Deutsche Authentizität als universelles Konzept durchzusetzen.

Ein Marx teilt sich nicht in zwei. Uli Krugs Referat auf dem BAHAMAS-Seminar thematisierte das Verhältnis von Gebrauchswert und Wertkritik.

Auch auf dem Seminar gehalten: Clemens Nachtmanns Überlegungen zum endlosen Ende der politischen Ökonomie. Autoritärer Staat und Verfall des Gebrauchswerts.

Und noch ein Seminar-Text: Kultur als Feind der Kunst. Justus Wertmüller über den (un-)möglichen Gebrauchswert von Kunst.

Der 4. Teil unserer Serie Anästhesie des Widerstands:. Der Hauptwiderspruch lebt. Zum Beispiel in der Person des Verkäufers.

Wir sind alle Individuen - Bahamas Nr. 27

Bahamas Nr. 27
Winter 1998

Wir sind alle Individuen

Das neue deutsche Völkerrecht definiert schutzwürdige Ethnien und bestärkt sie, jede völkische Schandtat zu begehen, von Thomas Becker.

Über ein Holocaust-Denkmal wollen alle Deutschen nach dem Motto Täter und nicht Opfer sein frei entscheiden. Von Tina Heinz und Justus Wertmüller

Sie wollten richtig antinational sein am 4.10.98. Herausgekommen ist das unfreiwillige Bekenntnis: Mein Skateboard heißt Deutschland. Eine Kritik der BAHAMAS-Redaktion.

Statt die Geschichtswissenschaft zu kritisieren betreiben sie sie selber, die Little Mommsens die das Schwarzbuch widerlegen wollten. Horst Pankow

Freiwilligkeit ist Gehorsam ohne Befehl hält Clemens Nachtmann denen entgegen, die an einer deutschen Mentalitätsgeschichte basteln.

Der faschistische Leviathan verdankt seinen Massenzuspruch einem Sozialpakt, der auch seinem demokratischen Nachfolger nicht fremd ist. Ulrich Enderwitz

Seinen Überlegungen zur sogenannten Ökonomie der Endlösung legt Lars Quadfasel die Erkenntnis zugrunde: Was Fakt ist, bestimmt die Theorie.

Er habe Antideutsche Ressentiments hörte Jean Améry als Intellektueller und Jude zeitlebens. Gerhard Scheit würdigt ihn anläßlich seines 20. Todestags.

Arbeit, Ehre, Dienst und Zwang in diesem Viereck denkt und handelt die deutsche Standortgemeinschaft – wenn es sein muß auch umsonst. Karl Nele

Edith Stein heiliggesprochen. Überlegungen von Justus Wertmüller über eine wirklich europäische Bewältigung des Holocaust und Notizen von Günther Anders über ein bejammernswertes und anachronistisches Mädchen.

Unheimliche Nachbarschaften zwischen einem braunen Kritiker der Zivilisation und Ideologen der Postmoderne bemerkt Uli Krug.

Das vergebliche Liebeswerben der deutschen Linken um die Arbeiterklasse – eine Zwanghafte Objektfixierung. Horst Pankow

Vom historischen Gebrauchswert des Kapitals. Ankündigung eines Seminars der BAHAMAS.

Kritik aus Wien. Österreichische Kombattanten stellen sich vor.

3. Folge der Anästhesie des Widerstands: Ein Soldat des Volkes.

Das postmoderne Bedürfnis - Bahamas Nr. 26

Bahamas Nr. 26
Sommer 1998

Das postmoderne Bedürfnis

Waffen lügen nicht. Wie die Kosovo-Albaner einen Kompromiß verwerfen und mit deutscher Kompromißlosigkeit einen Krieg verlieren. Von Thomas Becker

Die aktuelle Asien-Krise offenbart auch die Vereinbarkeit von Zivilgesellschaft und Pogrom. Karl Nele über den Ausverkauf im Asia-Shop.

In Sachsen-Anhalt fand kürzlich eine Volksbefragung zur sozialen Frage statt. Der DVU-Erfolg ist für Justus Wertmüller und Samuel Salzborn Anlaß für eine Tatortbesichtigung.

Aus der Urgeschichte der postfaschistischen Gesellschaft. Zur Erstveröffentlichung von Manuskripten aus dem Nachlaß Herbert Marcuses. Von Clemens Nachtmann

Die bürgerliche Wissenschaft vom Reichtum als Politische ökonomie des Reformismus. Ein Porträt des Sir John Maynard Keynes von Joachim Bruhn.

Deutschlands Normalisierung schreitet voran: Kulturschaffende kämpfen für Mein Kampf. Tjark Kunstreich über Die Deutsche Liebe zum Original.

Wie steht es um die Möglichkeit einer besseren Nation? Tina Heinz besuchte die Ausstellung Mythen der Nationen und stieß auf ein Dementi sowie auf Notstand in Permanenz.

Nach dem Ende der Roten Armee Fraktion rafft sich der politische Exorzismus zu neuer Hochform auf. Horst Pankow über die neue Trinität des Bösen: Baader, Stalin, Hitler.

Das postmoderne Bedürfnis. Woher kommt es und was will es von der Welt? Reflexionen der BAHAMAS-Redaktion über die Agonie des Banalen.

Dekonstruktion heißt Domestizierung. Uli Krug und Tjark Kunstreich kritisieren Judith Butlers Staatsbürgerkunde für die queer nation.

Des Meisters unfreiwillige Anthropologie kreist ruhelos um Das Rätsel der Macht. Eine Gebrauchsanweisung für die Jünger Michel Foucaults, doch noch ins fehlend geglaubte Zentrum zu gelangen, von Manfred Dahlmann.

Pluraler Marxismus – Plebejischer Rassismus: Gar merkwürdige Zweierbeziehungen stiftet die Liebe zum Volk in Zeiten des Diskurses. Von Fabian Kettner

Die 2. Folge unserer Serie Anästhesie des Widerstands: Kohl demütigen, Schröder mißtrauen!

Endstation Populismus - Bahamas Nr. 25

Bahamas Nr. 25
Frühjahr 1998

Endstation Populismus

Kaum hatten sie die jüdische Gefahr abgewehrt, da fiel eine Invasion von Pressegeiern, Heuchlern und Antideutschen über die geballte Harmlosigkeit her. Jetzt hängt die Auschwitzkeule über Gollwitz. Von Justus Wertmüller

Protokoll der Weisen von Basel. Über einen Kongreß des organisierten Antizionismus und seine kritisch-solidarische Rezeption in der Sozialistischen Zeitung Reinhold Brenner.

Gegen die westlich-arabische Allianz der Jünger Huntingtons setzt Deutschland auf die zivilisatorische Kraft von Terror und Versöhnung in Algerien. Von Tina Heinz

Jubiläen und Gedenktage helfen den Bürgern bei der Taxierung ihres Erinnerungsmülls. Auf dem Flohmarkt der öffentlichen Sinnstiftung halten auch Linke ihre speziellen Angebote feil. Klaus Wehmeier über den Staatsmythos Deutscher Herbst.

Gebrauchsanleitung für den Gulag der Vernunft. Horst Pankow über ein Handbuch der Inquisition im Schwarzbuch-Format.

Auch nach einem antideutschen Show-Down werden die Leichen gezählt: Auf der Strecke bleiben die Hüter des (radikalen) linken Erbes. Also: Abschied vom Kommunismus? fragt Justus Wertmüller.

Interessierte Mißverständnisse? Clemens Nachtmann über Postone und die Kunst, einen nie gelesenen Text zu verstehen.

Wer den Kapitalismus für eine nützliche, aber falsch organisierte Einrichtung hält, steht vor dem Ewiges Rätsel Auschwitz. Von Uli Krug

Sind die nicht eh' bald tot, die Schlesier-, Sudeten- und Vertriebenengrufties? Keineswegs, meint Samuel Salzborn. Denn: Wer großdeutsch denkt, fühlt sich vertrieben.

Der Sozialismus sudetendeutscher Prägung konnte nur großdeutsch sein. Karl Nele über Volkstumskampf und Sozialdemokratie.

Nach seinem Tod und dem des DDR-Antifaschismus wird nun aus dem Auschwitz-Häftling Peter Edel Nr. 164 145, ein Stalinist. Von Tjark Kunstreich

So originell und marxistisch findet Michael Koltan den dialektischen Untersuchungsansatz des Max Horkheimer nicht. Der 4. Teil der Serie Marxistische Dialektik im 20. Jahrhundert.

Ideologen – das sind doch immer die anderen. Oder nicht? Warum Ideologie zu einem allgemeinen Bewußtseins-Schicksal geworden ist, erläutert Ulrich Enderwitz in seinem Aufsatz Was ist Ideologie?

1. Folge der Anästhesie des Widerstands: Das Gewaltigste, was die Partei je erlebt hatte.

Europa – Gemeinschaft der Feindseligen - Bahamas Nr. 24

Bahamas Nr. 24
Herbst 1997

Europa – Gemeinschaft der Feindseligen

Auf sandschippendes Bruchbauerngesindel stieß bei seinen sommerlichen Wanderungen durch das Oderbruch Justus Wertmüller.

Deutsche Gewerkschaften kämpfen für die nationale Wertschöpfungsgemeinschaft, geeint in einem Bündnis für Arbeit gegen amerikanisierten Kapitalismus. Von Heiner Möller

Die Rache des Surplusprofits oder wie Der regionale Wettbewerbsstaat die nationale Schicksalsgemeinschaft auf die Spitze treibt, beschreibt Uli Krug.

In Gemeinschaft und Konkurrenz verstrickt sind Europas Regionen, wenn sie im Kampf um Heimat und Profit mit- und aufeinander losgehen. Von Karl Nele

Ist Die deutsche EU harmloser als deutsche Großmachtambitionen in Osteuropa? Die lediglich rhetorische Frage wirft Klaus Anton auf.

Wo Kalaschnikows rattern, sind beileibe keine Revolutionäre mehr am Werk, sondern Tschetschenen und andere Wegelagerernationen. Der Mob rächt sich, stellt Thomas Becker fest.

Das edle Opfer hat ausgedient. Die nationalbolschewistische junge Welt entlarvt Ignaz Bubis mit einem Sachverhalt, den Jörg Haider ihr gesteckt hat. Von Tjark Kunstreich

Er ist so Unheilbar Deutsch, wie die Partei, für die er im Parlament sitzt. Der Fall Sichrowski ist die Geschichte des Alibijuden der FPÖ und zugleich eine Studie, die Gerhard Scheit über den Extremismus der Normalität anstellt.

Österereich bleibt deutsch, genau wie es die österreichische Sozialdemokratie seit ihren ersten Tagen anstrebte. Auch heutzutage könnte diese Gesinnung den Klimas zum Sieg über die Haiders verhelfen, folgert Tina Heinz.

Eines fürchtet die Nation am meisten: Organisierte Kriminalität. Die Phantome des Staatsbürgers analysiert Lars Quadfasel.

Warum das Raumschiff Deutschland sich einem Angriff der Thetanen ausgesetzt sieht, untersucht Horst Pankow.

Wie ein nächtliches Erweckungserlebnis der Marxistischen Dialektik im 20.Jahrhundert das Institut für Sozialforschung bescherte, erzählt Michael Koltan im 3. Teil unserer Serie.

Einen, der sich immer gegen das verhärtetste Kollektiv der Welt gestellt hat, würdigt Clemens Nachtmann in einem Nachruf auf Eike Geisel.

Alpträume der Zivilgesellschaft - Bahamas Nr. 23

Bahamas Nr. 23
Sommer 1997

Alpträume der Zivilgesellschaft

Eine traurige Gesellschaft.Justus Wertmüller über Putschisten und Pluralisten im junge-Welt-Desaster.

Der Action-Thriller des Frühjahrs hieß Chaos und Anarchie in Albanien. In seiner Kritik untersucht Horst Pankow nicht nur die Leistungen der Darsteller.

Der Zapatismuspostkommunistische Revolte oder revoltierender Konformismus? Ein Epitaph zu Lebzeiten, von Klaus Wehmeier.

Antisemitismus unter MigrantInnen Café Morgenland hält eine Rede gegen falsche Gemeinsamkeiten.

Wie deutsche Gewerkschaften Unterm Kruzifix gegen das raffende Kapital marschieren, beschreibt Uli Krug.

Ist das nicht sektiererisch? Eine Ehrenrettung der Sozialfaschismusthese. Clemens Nachtmann wendet ein Relikt des Parteikommunismus kritisch gegen seine Urheber.

Bußfertig obsiegen heißt die neue Zauberformel der selbstbewußten Nation. Karl Nele über die Verbrechen der Wehrmacht und ihre Diskussion.

Die Debatte über eine finanzielle Entschädigung für ehemalige Zwangsarbeiter folgt dem Motto: Über alles reden, um über nichts zu reden, meint Tjark Kunstreich.

Ende gut – alles gut: Goldhagen erhält den Demokratiepreis. Joachim Bruhn über das nationale Projekt von Tante Emma und Onkel Adolf.

Deutscher Nationalcharakter und instrumentelle Vernunft. Elfi Müller und Stefan Vogt vergleichen die Interpretationen der Shoah durch Goldhagen und die Kritische Theorie.

Deutsche sind keine Dogmatiker, auch nicht in Sachen Terrorismus. Für seine islamistische Variante gilt: Den Terror begreifen. Horst Pankow über die Verharmlosung der Massaker in Algerien.

Wie eine grundsolide philosophische Ausbildung die Marxistische Dialektik im 20. Jahrhundert bereicherte. Georg Lukács ist der Held des 2.Teils unserer Serie von Michael Koltan.

Soziale Frage und autoritäre Bewegung - Bahamas Nr. 22

Bahamas Nr. 22
Frühjahr 1997

Soziale Frage und autoritäre Bewegung

Runder Tisch mit Koks und Kämpfern. Überlegungen zu den Ambitionen der BRD-Außenpolitik in Lateinamerika von Bernd Beier.

Auf dem Weltmarkt steht Bulgarien am Rande. Warum sich daran auch nach dem Sieg der Protestbewegung nichts ändern wird, erläutert Karl Nele.

Da war doch noch was – in Frankreich. Klassenkampf? Bemerkungen über die Lähmung vom Dezember 1995 von der Encyclopédie des Nuisances.

Uli Krug kredenzt einen belgischen Weißherbst, Jahrgang 96: Kollektivprojektion als Soziale Bewegung.

Vom Landwehrkanal nach Wurzen. Vor einem deutschen Holzweg der Antifa warnt Justus Wertmüller.

Ein hartnäckiger linker Mythos verklärt Rosa Luxemburg und die Demokratie. Elfi Müller demontiert ihn.

Ossis und Westlinke treffen sich alljährlich im Januar – auf einem Friedhof. Horst Pankow über den Toten-Tango mit Rosa, Karl und Evita.

Nazismus als Erkenntnisfalle. Die deutsche Goldhagen-Rezeption offenbart die Unfähigkeit der Historiker Auschwitz zu verstehen. Von Joachim Bruhn

Die Revolutionstheorie scheint am Ende, oder etwa nicht? Clemens Nachtmann widerspricht und verweist auf Adornos Orthodoxie.

Lenin überwindet eine Depression und wird zum Helden des ersten Teils unserer Serie über Marxistische Dialektik im 20. Jahrhundert von Michael Koltan.

Auch die Ahnen der heutigen Antideutschen hatten's nicht leicht. Karl Nele überVolksnationalismus und Klassenkompromiß am Beispiel Curt Geyer.

Wahn der Wirklichkeit - Bahamas Nr. 21

Bahamas Nr. 21
Herbst 1996

Wahn der Wirklichkeit

Neben Brandstiftern, Polizisten und Juristen gibt's Mecklenburg auch Vermittler und Besserwessis. Justus Wertmüller über Das Grevesmühlener Gefühl.

Frieden schaffen mit allen Waffen ist eine geile Sache. Fragt sich nur: Wer übernimmt das Kommando? Über Deutschland, die WEU und die NATO Thomas Becker.

Hierzulande sind sich alle einig, daß er um jeden Preis weitergehen muß. Karl Nele über den Fetisch Friedensprozeß und Israel.

Padanien – die Lega und die Linke. Wie (nicht nur) letztere Von den sauberen Händen zur keltischen Sonne gelangt, beschreibt Uli Krug.

Auch anderswo wird die Shoah relativiert. Befindet sich Die französische Linke im Fahrwasser des Negationismus? Von Elfi Müller

Die Sache des libyschen Antizionismus käme wohl schneller voran, würden Deutsche Libyer sich ihr nicht nur in den Ferien widmen. Aus Al Gahrbolli Stephan Grigat.

Automatismus der Befreiung oder Befreiung vom Automatismus? Keine leichte Frage. Ernst Lohoff im Streit um Determiniertheit und Emanzipation.

Wie verhält man sich, Wenn der Weltgeist dreimal klingelt? Gedanken zur Geschichtsmetaphysik der Krisis-Gruppe von Clemens Nachtmann.

Kann jemand NS-Massenmörder und Einer aus dem Widerstand zugleich sein? Wie das deutsche Beamtentum auch diesen Widerspruch löste, zeigt Horst Pankow.

Betrieben die Nazis Antimodernen Antisemitismus? Berthold Brunner über die Einschätzung von christlicher Tradierung und NS-Mythologie in den Arbeiten von Daniel J. Goldhagen und Michael Ley.

Das Ganzheitliche ist das Unwahre. Jörg Schmidt untersucht organizistisches Denken und Vernuftkritik in der Lebensreformbewegung.

Wie halten es Linke mit den Drogen und ihren Dealern? Vielleicht so wie die Taliban? Lars Quadfasel fordert Opium fürs Volk.

Die deutsche Literatur hat Verantwortung zu übernehmen. Wer sich hier verweigert ist Subjektivist, Vollidiot, Verbrecher. Horst Pankow zum Fall Peter Handke.

Elemente des Antisemitismus - Bahamas Nr. 20

Bahamas Nr. 20
Sommer 1996

Elemente des Antisemitismus

Der Fisch stinkt vom Kopf her. Heinz Willemsen über die Kritik deutscher Fernfuchtler am Dayton-Abkommen.

Die deutsche Antwort auf die soziale Frage heißt nationale Erneuerung. Über Gesellschaftliches Beisammensein Karl Nele.

Gedanken des ak kassiber über den Zusammenhang von Völkischer Sehnsucht und sozialer Frage.

Der deutsche Linksradikalismus als kulturelle Erweckungsbewegung. Eins teilt sich in zwei von Andreas Benl.

Es geht um Israel, wenn man sich hierzulande scheinheilig um den Frieden im Nahen Osten sorgt. Justus Wertmüllers Einschätzung.

Vom linken Antizionismus zum deutschen Antiimperialismus ist es nicht weit. Manche aber brauchten für diese Strecke mehr als 20 Jahre. Klaus Wehmeier

Die Wiederkehr des ewigen Juden. Der ak kassiber untersucht Elemente des Antisemitismus 1996.

Der Revisionismus – die modernste Form des Antisemitismus, dargestellt am Beispiel einer Männerfreundschaft von Elfi Müller.

Der linke Antisemitismus grassiert auch – wie sollt' es anders sein – in Österreich. Wiener G’schichten von Stephan Grigat.

Goldhagens Frechheit war der Anlaß. Jetzt exorzieren die Deutschen wieder das Phantom Kollektivschuld. Horst Pankow

No Germans, no Holocaust. Goldhagen bringt es auf den Punkt. Doch liefert er wirklich eine hinreichende Erklärung des Antisemitismus? Andreas Benl und Stefan Vogt fragen nach.

Lernziel Volksgemeinschaft. Uli Krug wirft einen Blick auf das Elend der warentauschenden Gesellschaft und die kommunitaristische Wiederkehr der Gemeinschaft.

Judith Butlers Texte lesen sich wie Auszüge aus dem Kochbuch des postmodernen Gourmets. Zu ihrer Feminismus-Kritik Jutta Willutzki.

Das Schicksal deutscher Bildungsbürger im Kapitalismus – von Schiller bis Habermas – bilanziert Ulrich Enderwitz: 200 Jahre deutsche Intelligenz.

Was kommt nach dem Klassenkampf? - Bahamas Nr. 19

Bahamas Nr. 19
Frühjahr 1996

Was kommt nach dem Klassenkampf?

Der rasselnde Panzer definiert Krieg und Frieden. Karl Nele und Justus Wertmüller über deutsche Hegemonie und die Interessen der europäischen Partner.

Ein Monat Streik in Frankreich. Elfi Müller begutachtet die Revolte für den Platz am grünen Tisch.

Gefährlich in allen Lebenslagen. Über Peter Handke und die antiserbischen Fernfuchtler Jovan Jovanovic.

Vom Fortschrittsglauben zur negativen Utopie. Ordem e progresso. Anton Landgraf untersucht Politik und Verbrechen in Rio de Janeiro.

Joachim Hirsch blickt perspektivisch: Vom globalen Kapitalismus zur wahren Demokratie. Einen skeptischen Blick auf sein neuestes Werk werfen Karl Nele und Anton Landgraf.

Der Islamismus frißt seine Kinder. Eine Fatwa der AIZ über Freimut Duve? Harald Hönow spekuliert.

Fundamentalismus, Volksfrömmigkeit, Diskursfalle. Wenn Mohammed lebte, wäre die Marktwirtschaft das Reich Gottes, meint Horst Pankow.

Armut ohne die Würde des Messers des Schlagrings der Faust. Warum Heiner Müller nicht zum deutschen Nationaldichter taugt. Justus Wertmüller

Haupttendenz Hedonismus? Berthold Brunner kritisiert G. Jacobs Thesen zu Individualisierung.

Ist L. Althusser tot oder schläft er nur? Für Manon Tuckfeld ist dies eine Frage auf Widerspruch und Totalität.

Uli Krug und Clemens Nachtmann finden allerdings nur Widersinn und Banalität. Ihre Replik.

Bissinger meldet sich zurück. Über das neue Gesicht der Konkret Justus Wertmüller

Der Fall Deutschland - Bahamas Nr. 18

Bahamas Nr. 18
Winter 1995

Der Fall Deutschland

Frau Schimmel und die Menschenrechtsfundamentalisten. Wie kulturelle Identität zur deutsch-islamischen Verbrüderung führt, beschreibt Justus Wertmüller.

Acht Arschlöcher und ein Halleluja. Staatskritische Spekulationen anläßlich des Kruzifix-Urteils von Clemens Nachtmann.

Bosnien: Krieg der Illusionen. Das liebste Volk der europäischen Intellektuellen, kritisch begutachtet von Heinz Willemsen.

Übliche imperialistische Rangelei? Justus Wertmüller und Clemens Nachtmann gehen den deutschen Interessen im Balkankrieg nach.

Wie geht Einleuchten? Die Affinität des Gegenstandpunkt zum gesunden Menschenverstand analysiert Gerhardt Rudow.

Widerspenstigkeit einer Ideologie? Wie sich Nationalismus in liberalen und linken Analysen spiegelt, untersuchen Elfi Müller und Ben Andrews.

Sonderweg in die Zivilisation? Über den unterstellten Gegensatz von Liberalismus und Barbarei. Von Karl Nele.

Nation als panische Gemeinschaft. Mit Max Webers Freiburger Antrittsrede beschäftigt sich Stefan Vogt.

Der Fall Deutschland. Sonderweg oder Exempel? Von Uli Krug

Ist die antideutsche Position antiquiert? fragt Horst Pankow und betrachtet den Zusammenhang von Sonderweg und Modell Deutschland.

Wildwest im Computer, Michael Koltan über die amerikanische Rechte im Cyberspace.

Das Brett vorm Kopf als Waffe. Die Angriffe auf Wiglaf Droste untersucht Fritz Ferstl.

Den deutschen Autonomen frisch auf den Tisch. Uli Krug über Veganismus als 4. Hauptwiderspruch.

Die wundersame Renaissance des Louis Althusser. Über einen prominenten Untoten schreiben Clemens Nachtmann und Elfi Müller.

Kapitalismus und Barbarei. Rezension der Neuauflage von W. Pohrts Theorie des Gebrauchswerts, von Clemens Nachtmann.

Mehr Schein als Sein. S.R. bespricht Frauen 4 – Mit Foucault und Fantasie.

Erklärungen zum Redaktionswechsel

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76 / 2017
Grenzenlos gegen den Judenstaat

74 / 2016
Berlin bleibt weltoffen

73 / 2016
Die Insel

70 / 2015
Das Unbehagen in der Zivilisation

69 / 2014
Hasta la Vista, Hamas!

66 / 2013
Die Verdammten dieser Erde

64 / 2012
Judenhass von nebenan

51 / 2006
Die Frohe Botschaft

48 / 2005
Gemeinsam gegen soziale Kälte

44 / 2004
Das Madrider Abkommen

40 / 2002
Deutschland erklärt Amerika den Frieden

39 / 2002
Besinnungsliteratur für Gesinnungstäter


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75 / 2017
Brauchen wir eine neue Antifa?

72 / 2015
From Paris With Love

71 / 2015
Deutschland überall(es)

68 / 2014
Goodbye Lenin!

67 / 2013
Neues aus der Anstalt

65 / 2012
Grenzen der Aufklärung

63 / 2011
Occupy The Present

62 / 2011
Ausstiegsdeutschland

61 / 2011
Deutschland 21: Oben bleiben

60 / 2010
The Mavi Marmara Warriors

59 / 2010
Verschwörung gegen Amerika?

58 / 2009
IRAN: die Freiheit, die wir meinen

57 / 2009
Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand

56 / 2008
weiße Rasse – schwarze Klasse

55 / 2008
Scheißdeutsche

54 / 2007
Mit den Augen des Westens

53 / 2007
Freiheit statt Angst

52 / 2007
Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts

50 / 2006
Amsterdamned

49 / 2006
Der Krieg gegen die Bürger

47 / 2005
Geschichte wird gemacht

46 / 2005
Preisgegeben von der multikulturellen Gesellschaft

45 / 2004
Onkel Kofis Hütte

43 / 2003
Kampf der Kulturen

42 / 2003
Reclaim the Street

41 / 2003
Die Entzauberung des deutschen Weges

38 / 2002
Der unheimliche Aufmarsch

37 / 2002
Der Kampf um Befreiung ist international

36 / 2001
Intifada weltweit

35 / 2001
Für Israel

34 / 2001
Hauptsache Sexualität

33 / 2000
Antifa heißt Angriff

32 / 2000
Im Visier des Volkszorns:

31 / 2000
Demokratischer Faschismus

30 / 1999
When Krauts Talk

29 / 1999
Triumph des Antinationalismus

28 / 1999
Menschenrecht bricht Staatsrecht

27 / 1998
Wir sind alle Individuen

26 / 1998
Das postmoderne Bedürfnis

25 / 1998
Endstation Populismus

24 / 1997
Europa – Gemeinschaft der Feindseligen

23 / 1997
Alpträume der Zivilgesellschaft

22 / 1997
Soziale Frage und autoritäre Bewegung

21 / 1996
Wahn der Wirklichkeit

20 / 1996
Elemente des Antisemitismus

19 / 1996
Was kommt nach dem Klassenkampf?

18 / 1995
Der Fall Deutschland