Inhalt Bahamas Nr. 52
Zur Beantwortung der Frage, ob der alte Adolf gleich Franklin Delano war oder umgekehrt, haben Kuratoren des Deutschen Historischen Museums eine Ausstellung organisiert, die keine deutschen Wünsche offen lässt. Von Sören Pünjer
Die Erde des Vaterlands ist heilig. Wer das dem Türkentum bestreitet, gilt als Verräter und hat sich alles Weitere selbst zuzuschreiben. Von Justus Wertmüller
Warum der „Zentralrat der Ex-Muslime“ mit seinen Wortmeldungen gegen islamische Herrschaftskultur und Berufsdialogisten die Zivilgesellschaft empfindlich stören könnte, erklärt Matthias Hippler.
Kein bisschen Frieden kann Äthiopiens Armee in Somalia schaffen, solange die Weltgemeinschaft statt einzugreifen den „Dialog“ mit dem Islam predigt. Von Thomas Becker.
Vereint gegen „Gringo-Terror“ und Israel sind Iran und Venezuela entscheidender Teil einer Achse der Rackets. Gerhard Scheit zur politischen Ökonomie des Antisouveräns.
Äquivalenzprinzip, Almosen, Antisemitismus sind die Eckpfeiler des Ölrentensozialismus Hugo Chávez’. Philipp Lenhard erklärt die „bolivarische“ Willkürherrschaft und ihre Grundlagen.
Nicht zu Unrecht reklamieren Nazis den Mythos Dutschke als seitengescheitelten Führer einer nationalen Rebellion für sich. Uli Krug blickt auf die APO-Zeit und ihre Ideen zurück.
Sören Pünjer zeichnet nach, wie Rudi Dutschke der „Neuen Linken“ die Reste marxistischer Vernunft austrieb und sie auf Volks- und Heimatliebe einschwor: Von der Vorhut der Massen zur Nachhut des Volksempfindens.
Den Nicht-Aufruf der Redaktion Bahamas zu einer geplanten „Großdemonstration“ nahmen einige Israelfreunde zum Anlass für eine offenbar überfällige Abrechnung. Der skandalöse Aufruf zur Demonstration gegen die gefährlichsten Politiker unserer Zeit der Redaktion wird dokumentiert.
Israelsolidarische Appelle im Jargon der Friedensbewegung sind das Erkennungsmerkmal eines als Realpolitik verkleideten Ressentiments. Von Tjark Kunstreich
Als Freunde Israels dessen mächtigste Feinde nicht beim Namen nennen wollten, musste der Kritiker die Diagnose stellen: Ersatzobjekt Ahmadinedschad. Von Justus Wertmüller
Im Januar 2007 warfen Möchtegern-Bewegungspolitiker dem Zentralrat der Juden unsolidarische Zurückhaltung vor. Uli Krug erklärt, warum Frau Knobloch recht tat.
Bankrott oder Sabotage? Welche Antworten auf diese Frage die blamierten Sprecher einer gescheiterten Israel-Solidaritätsbewegung gegeben haben, dokumentiert die Redaktion.
Das Schlusswort zu einer israelsolidarischen „Grossdemonstration“, die im Desaster enden musste, spricht die Redaktion Bahamas in ihrer Erklärung Politik und Intrigantentum.
Den grotesken Versuch deutscher „Qualitätszeitungen“ in „ungeistiger Zeit“ Jugendliche zu verführen, nimmt Justus Wertmüller zum Anlass, die alte Frage, Ist Zeitunglesen sexy? als sittenwidrig zurückzuweisen.
Immer am 1. Mai bereiten Kreuzberger Autonome die Revolution vor. Jan Gerber blickt zurück auf 20 Jahre Aufstand der Arschlöcher.
Eine andere Welt ist möglich! Darin sind sich rote und braune Organisatoren des G8-Protests einig. Karl Nele präsentiert neue Szenen einer sehr alten Hassliebe.