Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther hat im Januar 2026 in der Talkshow „Lanz“ den Kampfauftrag an alle billig und gerecht Denkenden im Land ausgegeben: Es sei nicht nur Aufgabe der demokratischen Parteien, „ein positives Bild von Deutschland zu zeichnen“. Vielmehr seien alle im Land aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten: „Es ist nicht nur Aufgabe der Politik, Demokratie zu schützen. Alle zivilen Organisationen müssen auch sich zur Demokratie bekennen.“ Zivile Organisationen, deren Daseinszweck es ist, den Günthers die Argumente für das Verbot der politischen Konkurrenz zu liefern, gibt es längst. Die Rührigsten unter ihnen arbeiten zunächst ehrenamtlich in losen Gruppen an der Front gegen rechts und erhoffen sich für ihren späteren Lebensweg zumeist schlecht bezahlte Pfründe in Organisationen, die sich der Opferberatung und natürlich auch der Hatespeech-Beratung widmen. Ehrenamtliches und staatsamtliches Engagement ergeben zusammen die Antifa, eine streng dem Verfassungsschutz verpflichtete Bewegung zur Herstellung eines positiven Deutschland-Bildes. In Ostdeutschland agierende Antifaschisten, die mehrheitlich aus Westdeutschland stammen, Leute, die durch eine Befassung mit dem Antisemitismus noch nicht aufgefallen sind, stehen vor dem Problem, dass Deutungshoheit und Praxis dessen, was als antifaschistischer Widerstand zu gelten hat, längst in den Händen von Daniel Günther und den Correktiv-Deutschen liegt. Es sind jene, die schon eine Woche nach der Ermordung von Daniel Hillig am 26.8.2018 durch zwei kurdische Iraker ein von über 50.000 Leuten besuchtes Konzert gegen rechts veranstalteten und dabei die rassistische Tat, die islamischen Täter und das deutsche Opfer schwarzer Hautfarbe zugunsten einer Feier des Antifaschismus verschwinden ließen. Gegen „Feine Sahne Fischfilet“ kann die echte, irgendwie revolutionär gestimmte Antifa nicht anstinken. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als angesichts des eigenen Bedeutungsverlusts nach Rache zu schreien und den immer noch dem Strafgesetzbuch verpflichteten Staat durch konsequent vollstreckte Femejustiz zu demütigen. Gestalten wie Alaa S., die wie damals in Chemnitz vor dem jeweiligen Analya-Imbiss abhängen und ihre islamische Ehre gegen Ungläubige verteidigen, hat die radikale, selbstredend antinationale Antifa genausowenig auf dem Schirm wie „Feine Sahne Fischfilet“, dafür aber als Nazis gebrandmarkte Leute, die „draußen stehen“ (Daniel Günther über die AfD), die ihnen genauso wie den Mitgliedern von Allahs Chemnitzer Flüchtlingsgruppe als Dimmis erscheinen, die kaputt zu machen seien. Konsequent fordert die radikale Antifa Rache und verwendet dafür perverserweise das hebräische Wort „Nakam“. Nakam, so war es nicht nur in Leipzig zu hören und auf Graffitis zu lesen, steht für: „Nazis kaputt machen“.
Eine Veranstaltung des AK Kritik des Antisemitismus Jena
Frühere Aktivitäten sind im Aktuell-Archiv aufgeführt. Dort gibt es auch einige Audio-Aufnahmen.
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