#Was guckst du! - Bahamas Nr. 78
Bahamas Nr. 78
Frühjahr 2018


#Was guckst du!


Einladung zur Konferenz am 5. Mai 2018 in Leipzig. Die Redaktion Bahamas.

Martin Stobbe stellt sich angesichts der neuen österreichischen Regierung die Frage, ob Das Ende des Postnazismus? erreicht sein könnte. Bei seiner Antwort finden die Regierungsgegner besondere Berücksichtigung.

Wieso die politische Ökologie in postmodernen Zeiten die objektive Gedankenform für Asoziale Weltenretter ist, legen Jörg Huber und Uli Krug dar.

Der Ruf nach einem „Nürnberg jetzt!“ verknüpfte sich im Fall des Internationalen Strafgerichtshofes für Jugoslawien mit etwas Höherem als Gerechtigkeit. Nicole Jesen erklärt, wie der Wahn von der Weltgemeinschaft zum juristischen Prinzip werden konnte.

Europa macht mobil: Wehret dem Antisemitismus – kritisiert Israel! Anlässlich der beschlossenen Abschiebung von mehreren tausend Afrikanern verteidigt Justus Wertmüller den Judenstaat gegen seine antirassistischen Freunde.

Angesichts des katalanischen Nationalismus hegen die Anhänger eines Europa der Regionen verstärkt Antinationale Frühlingsgefühle gegen jede Form staatlicher Souveränität. Von Sören Pünjer

Die sogenannten Rohingya gelten als Die letzten Waisenkinder des Imperialismus. Lisa Lübars ergründet Dichtung und Wahrheit über diese Volksgruppe.

Wie aus dem „Fall Weinstein“ durch Verdrängung der Prostitution eine öffentliche Selbstinszenierung als schwaches Geschlecht werden konnte – Thomas Maul benennt die Gründe für den neuen Opferkult des Weiblichen.

Bei der Opferschutzkampagne #MeToo handelt es sich um massenhysterische Asexuelle Belästigung. Dass in ihrem Zentrum der Versuch einer Sakralisierung des Frauenkörpers steht, weisen David Schneider und Thomas Maul nach.

Doof geboren ist keiner. Zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Zweiter Frauenbewegung und Genderfeminismus Magnus Klaue.

Ideologiekritik ist nicht ohne den Konservatismus Sigmund Freuds zu haben, denn Aller Schmerz kommt vom Leben. Tjark Kunstreich darüber, dass ohne Autorität keine Befreiung denkbar ist.

Selbstopfer und Gewissenszwang waren nicht erst die Maximen Lenins. Justus Wertmüller analysiert das Seelenleben des russischen Berufsrevolutionärs und zeichnet nach, wie die Verheerungen des Roten Oktober ihren Lauf nehmen konnten.

Worin Das Erbe des Roten Oktober besteht, und warum der russische Sonderweg nie verlassen wurde, erläutert Uli Krug.

Von Seelenverwandten und Kerkermeistern in der Zwischenkriegszeit berichtet Sören Pünjer. Sein Plädoyer für antirussisches Denken gegen deutsche Russlandliebe.

Die Alten machen uns fertig, ruft die Generation Start Up aus. David Schneider über die Torschlusspanik der rödelnden Jungen im Kampf gegen die unproduktiven Jahrgänge.

Im Heft-Archiv können weitere Titel und Texte eingesehen werden. Welche der Hefte noch bezogen werden können, ist dort ebenfalls ersichtlich.

Texte und Aktivitäten

Dokumentation

Zur Kritik des islamischen Antisemitismus und seiner Bagatellisierung

Vortragsmanuskript von Thomas Maul

Conne Island, Leipzig

Vortrag & Diskussion

Die unkultivierte Aneignung

Mit Philippe Witzmann

27. Juni, 19:00

Uni Oldenburg

Vortrag & Diskussion

Das Elend der Einzelnen

Mit Tjark Kunstreich

28. Juni

Melanchthonianum, Halle

Mehr Texte und Hinweise zu Aktivitäten im

Ausgewählte Aufnahmen im

Inhalte seit April 2014 liegen

im neuen Layout vor. Auf der


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