IRAN: die Freiheit, die wir meinen - Bahamas Nr. 58
Bahamas Nr. 58
Winter 2009


IRAN: die Freiheit, die wir meinen


Die wahren Mörder von Marwa E. Über den Dresdener „Kopftuchmord“ und seine islamophoben Drahtzieher, von Sören Pünjer und Justus Wertmüller.

Kumulative Verblödung nennt Jan Gerber einen exemplarischen Fall aus der Selbstvernichtung des deutschen Subventionstheaters in Halle.

Zwischen den Fronten der „internationalen Gemeinschaft“ und des Islam bewegen sich Die Piraten Somalias, von Thomas Becker.

Wenn der Islamexperte von Verständigung spricht, dann meint er seine Monologe im interreligiösen Dialog. Über den Skandal der Verleihung des Hessischen Kulturpreises an Navid Kermani, von Karl Nele.

Wir sind alle KZ-Insassen. Über Foucault, Agamben und die Relativierung des Holocausts, von Philipp Lenhard.

Der Beruf Revolutionär ist Vergangenheit und mit ihm die Frage Überleben um jeden Preis oder Kampf bis zum Tod? Ein Plädoyer von Justus Wertmüller gegen radikale Weltflucht und Todesverfallenheit.

Dass Recht und Scharia einander ausschließen und die Theorie der Gewaltenteilung aus dem Gegensatz zum Islam entwickelt wurde, erläutert Gerhard Scheit in Die orientalische Despotie und der Überschuss der Lust.

Von der Befreiung des Iran reden und über die iranische Bombe schweigen, das ist die versuchte Fusion aus Antiimperialismus und Friedenssehnsucht, von Against Appeasement.

Wo Die Sachzwänge der Revolution ignoriert werden, fängt die Freiheit an. Dass islamische und linke Funktionäre im Exil gleichermaßen zum Teufel jagen muss, wer den Iran befreien will, erläutert Tjark Kunstreich.

Einsammeln, was liegen geblieben ist, das empfiehlt Justus Wertmüller allen, die gemeinsam mit iranischen Discomiezen und Strichjungen des Finanzkapitals für die Freiheit streiten wollen, statt sich für Polit-Kampagnen einspannen zu lassen.

Warum der Antirassismus die notwendige Kehrseite des Rassismus ist und was das mit der Seele des Menschen im Sozialismus zu schaffen hat, erläutert Clemens Nachtmann in Rasse und Individuum.

Wer Paraden zur Protestform erklärt, arbeitet an der Performativen Mobilmachung. Magnus Klaue über die postmodernen Versuche einer negativen Aufhebung des Gegensatzes von Kunst und Politik.

Die Islam-Verharmloser des „neuen Atheismus“ sind pseudo-anthropologisch und anti-jüdisch, von Philippe Witzmann.

Texte und Aktivitäten

Vortrag und Diskussion

am 25. Januar 2010

in Berlin, um 19 Uhr

Der Situationismus und seine Adepten

Sören Pünjer über Versuche den Situationismus wiederzubeleben



Vortrag und Diskussion

am 27. Januar 2010

in Köln, um 19:30 Uhr

Mit „Israelkritik“ gegen Antizionismus

Über den Stand der antisemitischen Dinge

Mehr Texte und Hinweise
zu Aktivitäten im:

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